Was ich gerade spiele – Action, Nostalgie und noch mehr Nostalgie

Es ist ja nun schon wieder eine Weile her, dass ich das letzte mal mit euch geteilt habe, was ich so auf meinem iPhone spiele. Seit dem letzten Artikel vor etwas mehr als einem Monat sind so wieder einige neue Spiele auf meinem iPhone gelandet, die Spiele meines letzten Artikels sind hingegen Geschichte.
Somit möchte ich euch heute folgende Spiele vorstellen: Asphalt Overdrive, Bitcoin Millionaire, Run Sackboy und Crossy Road.

Anfangen möchte ich gemäß der genannten Reihenfolge mit Asphalt Overdrive, da dieses Spiel eigentlich nicht mehr zu den Spielen gehört, die ich gerade spiele, sondern zu denen, die ich vor etwa einem Monat, nach Beenden des letzten “Was ich spiele”-Artikels, gespielt habe. Ich möchte es in diesen Artikel packen, weil Asphalt OVerdrive für etwa 2 Wochen das einzige Spiel war, das ich auf meinem iPhone regelmäßig gespielt habe. Insgesamt habe ich mit dieSpiel bestimmt mehr als 20 Stunden verbracht, was für ein Freemium-Spiel schon relativ viel ist.
Bei der Asphalt-Reihe handelt es sich um eine Reihe von Autorennspielen, in denen meist realistische Autos auf diversen Strecken innerhalb digital nachgebauter Städte gefahren werden können.

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Asphalt Overdrive ist hierbei allerdings eine Ausnahme der üblichen Asphalt spiele, da man hier 1. nicht die Kameraperspektive wechseln und das Auto etwa aus dem Cockput steuern kann und 2. nicht im Quer- sondern im Hochkantformat spielt. Hierdurch bedingt erfolgt auch keine Steuerung über ein virtuelles Lenkrad oder das Neigen des iPhones, sondern durch Wischgesten: Wischt man nach links, fährt das Auto nach links und umgekehrt. Es gibt insgesamt 5 Städte, in denen jeweils 12 Rennen absolviert werden müssen, um in die nächste Stadt zu kommen, zusätzlich gibt es in jeder Stadt eine Zerstörungsmission, in der man möglichst viele Autos durch seitliches Rammen ausschalten muss und eine Sprungmission, in der man über Rampen springen muss.

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Für das Rammen von Autos, das knappe Überholen oder das Nutzen von Autos erhöht sich der Punktemultiplikator, falls man das innerhalb einer gewissen Zeitspanne macht. Je mehr Punkte, desto höher die Wahrscheinlichkeit auf einen Stern. Pro Mission gibt es jeweils bis zu drei Sterne, wobei es bei manchen Missionen richtig schwer werden kann, die erforderliche Punktzahl zu erreichen. Ich habe trotzdem versucht, überall alle Sterne zu erhalten und habe das in den ersten 3 Städten sogar geschafft. Wie bei einem Freemiumspiel üblich gibt es hier auch 2 Währungen, wobei man Scheine mit jedem Rennen verdient und an diese auch relativ leicht verdient und Goldbarren sehr schwer zu erhalten sind. Natürlich gibt es einige Autos, die man so fast nur durch das Öffnen der Geldbörse erhalten kann.

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Allerdings gibt es auch eine Onlineliga, in der man seine Ergebnisse mit anderen Spielern weltweit vergleicht und verschiedene Wochenaufgaben, mit denen ich am Anfang noch sehr leicht an Goldbarren kam und mir in den ersten beiden Städten so jedes Auto freischalten konnte.

An sich muss ich sagen dass mir dieses Spiel sehr viel Spaß gemacht hat und ich es echt nur empfehlen kann. Die In-App-Käufe sind optional und auch ohne macht das Spiel riesigen Spaß. Zudem verbraucht man mit jedem Rennen Energie und kann so in einem Durchlauf, will man kein echtes Geld ausgeben auch nur bis zu 10 Rennen fahren. Das lässt einen automatisch eine Spielepasue machen und hält einen somit nicht allzu sehr vom roduktivsein ab. Alles in allem gibt es für dieses Spiel 8 von 10 Punkten!

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Kommen wir also zum nächsten Spiel in der Reihe: Bitcoin Millionaire. Auch dieses Spiel habe ich etwa 2 Wochen gespielt und bin gerade dabei, meinen Spaß an dem Spiel zu verlieren, dennoch möchte ich dieses Spiel unbedingt mit euch teilen, da es eine sehr gute Idee verfolgt und auch sehr süchtig machen kann (was natürlich nicht unbedingt positiv zu sehen ist).
Bei Bitcoin Millionaire geht es, wie der Name schon sagt, darum, mit Bitcoins Geld zu verdienen. Bitcoins sind ein Phänomen und natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis sich Spieleentwickler auch diesem Thema annehemen.

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Man startet also als Programmierer in einer kleinen Bude vor dem PC und fängt durch Tippen auf den Bildschirm an, Bitcoins zu . Die Währung, in der man die Bitcoins erhält, sind Bits und Bytes, später Kilo-, Mega-, Giga-, Tera-, Peta-, und Zetabytes. Um immer mehr Bytes anzuhäufen gibt es entweder eben die Möglichkeit des Minens, das nur durch Tippen funktioniert, oder durch das Investieren in verschiedene Industrien. Durch diese Investitionen vermehrt sich das Vermögen auch ohne Tippen, setzt man “Hyberbits” ein sogar kurzfristig nach Verlassen der App. Diese Hyperbits erhält man entweder durch das Erfüllen von Aufträgen (etwa 1.000 mal Tippen oder in 2 Virtual Riality-Firmen investieren) oder durch Amazon-Pakete, die einem von Drohnen etwa alle 10 Sekunden geschickt werden, meistens aber nur ein paar Megabyte/Gigabyte, je nachdem wie weit man fortgeschritten ist, enthalten.

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Hin und wieder tauchen auch 3 Spielkarten auf, von denen eine gezogen werden muss. Meist steht auf einer davon eine schlechte Nachricht, etwa der Verlust von Investitionseinkommen oder sogar von 1/3 des Vermögens. Hier kommt jetzt das, was mir an dem Spiel so gut gefällt: Denn die eingeblendete Werbung ist sozusagen optional. Man erhält hin und wieder Mails, die einem ein kurzzeitiges höheres Investitionseinkommen oder ein paar Gigabyte versprechen, wenn man sich etwa ein Werbevideo anschaut oder einen Banner für 30 Sekunden einblendet. Das ist fair und ich “erlaubte” diese Einblendungen eigentlich bei fast jeder Mail. Nicht nur, um weiterzukommen, sondern auch weil mir dieses Konzept richtig gut gefällt.

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Jedenfalls kam ich auch bei dieSpiel zu einem Ende, ich besitze mittlerweile mehrere Terabyte und nach etwa 2 Wochen wurde auch dieses Spiel langweilig. Trotzdem sehr interessant und ebenfalls eine Empfehlung wert, auch wenn man hier nicht viel über Bitcoins lernt. 9 von 10 Punkten (8 Plus ein Bonuspunkt für das Umsetzen von Werbung).

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Damit komme ich zum dritten Spiel, das ich nur kurz anschneiden will: Little Big Planet oder kurz LBP kannte ich noch von der Playstation 3, auf der ich dieses sehr schön gemacht 3D-Jump-n-run sehr gerne und auch häufig spielte und ich lud es mir sofort aus dem App Store, als es herauskam, zumal es auch kostenlos war. Wie bei Asphalt wurde das Spielprinzip leicht abgeändert, es handelt sich um einen “klassischen” Sidescroller (die neue Art von Endlessrunner), auch wenn sehr gut umgesetzt.

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In den von LBP auf der PS3 inspirierten Welten springt man durch eine schön gestaltete Stofflandschaft, sammelt Blasen ein und vermeidet Stacheln, Schleim und böse Monster. Es gibt wie üblich bei dieGenre zu erfüllende Missionen, durch die man den Punktemultiplikator hochtreiben kann. Das bringt natürlich immer höhere Highscores mit sich und macht den Reiz aus, immer weiter spielen zu wollen.

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Wie beim Original kann man Sticker einsammeln, in der Welt verteilen kann man diese aber leider nicht. Es gibt jedoch Spezialsticker, die, wenn man deren 4 sammelt, Kostüme in LBP 3 freischalten können.
Wie bei Freemium-Spielen üblich gibt es natürlich auch Münzen oder Blasen, die per In-App-Kauf gezahlt werden können, aber auch hier ist das nicht nötig und das Spiel macht auf jeden Fall einen Heidenspaß. Kleiner Bonus für LBP-Fans auf der PS3 ist natürlich die Nostalgie. 8 von 10 Punkten, da keine wirkliche Innovation, aber sehr schön umgesetzt und würdiger Nachfolger bzw. Nebenspiel.

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Als letztes Spiel hatte ich noch Crossy Road genannt, das ich auch nur kurz anschneiden werde, da ich es erst gestern geladen habe und erst vor ein paar Stunden zum Spielen kam. Es ist aber gerade im App Store ein Hit und wird wahrscheinlich das nächste Spiel, das ich die nächsten Tage spielen werde. Es erinnert ein wenig an Frogger, was manche wahrscheinlich von alten Konsolen kennen, so alt, dass ich das Spiel nur von modernen Emulatoren kenne. Dennoch ein Klassiker und immer wieder für neue Umsetzungen gut.

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Man hüpft jedenfalls anfangs als Schaf über stark befahrene Straßen, Bahnübergänge und Flüsse und sammelt dabei Münzen ein. Hat man genug Münzen kann man die in eine Maschine der Art einarmiger Bandit werfen und heraus kommt ein neues Tier. Bei mir ist aus dem langweiligen weißen Schaf jetzt ein singendes rosa Schaf geworden, das sich aber sonst genauso verhält. Einen großen Anreiz gibt es außer der Jagd nach einem neuen Highscore nicht, aber das und die wirklich schön gestaltete Pixelgrafik machen es zu einem Spiel, das man ruhig einmal ausprobieren kann.

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Damit wäre ich am Ende dieses Artikels und ich hoffe, ich konnte Euch mit dem Fieber anstecken, diese Spiele einmal zu testen. Bei Meinungen oder Ergänzungen, was Ihr gerade spielt stehen die Kommentare für euch offen.
Und damit bis zum nächsten Artikel “Was ich gerade spiele” in hoffentlich etwa einem Monat!

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