Turnfest-Tagebuch – Tag 1: Die Eröffnungszeremonie

Heute war also die Eröffnung des Internationalen Deutschen Turnfestes in der Mannheimer Innenstadt. Ich war natürlich auch da und das habe ich erlebt:
Zuerst einmal habe ich die Festmeile in der Augustaanlage besucht, in der einige Zelte aufgebaut waren, in denen es etwa Essen und Trinken, Mitmachangebote und weiteres gab. Gerade als ich mich an einem der Stände für ein Bratwurstbrötchen angestellt hatte, ging dann der Festzug los.

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Hier stellten sich alle angereisten Turner vor: Die meisten natürlich aus Deutschland, aber auch einige etwa aus Frankreich, Ukraine, Türkei, Japan und Israel. Ich dachte schon, ich hätte durch das Anstehen am Bratwurststand viel verpasst, doch der Umzug ging so lange, das das nur ein Bruchteil war. Einige der Turner, die mitliefen, machten auch schon übungen vor oder zogen das Publikum mit ein, außerdem präsentierten die Turngauen ihre Fahnen und auch zwei über 70-jährige machten Flik-Flaks mitten auf dem Asphalt.Foto 2.JPG

Doch das war natürlich nicht alles: Etwas später ging es auf der vor dem Wasserturm aufgebauten Bühne weiter: Zuerst einmal wurden die Zuschauer noch mit einigen wirklich sehr gut gemachten Trailern zum Deutschen Turnerbund aufgemuntert, dann ging es kurze Zeit später los. Die 22 teilnehmenden Städte wurden vorgestellt, außerdem auch das Maskottchen Fred und die Oberbürgermeister von Ludwigshafen und Heidelberg sowie der Bürgermeister Christian Specht aus Mannheim hielten trockene Reden, wobei vor allem Herr Specht sich leider bei einigen Wörtern der Aussprache nach etwas angetrunken anhörte (auch wenn ich nicht glaube, dass er wirklich angetrunken war!).

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Einige waren auch schon gegangen, doch es sollte noch gut werden. Es wurde zuerst noch der Turnfest-Tanz zu “Von allein” von Culcha Candela vorgeführt, bei dem alle 22 Bürgermeister (wirklich sehr beeindruckend und wahrscheinlich einmalig) mittanzten und dann ging die meiner Meinung nach richtig gute Show los. Es wurden Turner an Gestellen in die Luft gehoben, an denen sie dann durch die Luft “schwebten” und später kamen aus den Gestellen dann sogar noch Funken heraus. Sehr schön war auch, als dann der Wasserturm bestrahlt wurde, es sah aus als würde er mit Wasser voll laufen, fast wie ein Wasserglas. Später “brannte” er dann auch noch. Auf der Spitze des Wasserturms zeigten grüne Laserstrahlen in alle 22 Wettkampforte und am Ende wurde am ganzen Wasserturm das Turnfest-Banner hochgezogen.

Mein Fazit: Auch wenn das Programm anfangs etwas trocken war (mit mehreren Videos aber aufgelockert wurde) lohnte es sich auf jeden Fall, bis zum Ende zu warten.
Mannheim präsentierte sich von seiner besten Seite (auch dank des Sonnenscheins) und ich freue mich auf die nächsten Tage!

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