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WhatsApp-Alternativen, Teil 1: sayHey

Wer mich kennt, der weiß, dass ich grundsätzlich sehr offen für neue Ideen und Produkte bin, doch wenn ich mich einmal an etwas gewöhnt habe, dann wird es schwer, mich davon wieder weg zu bekommen. So ist das mit Google, deren Services ich mittlerweile für fast alles vom Schreiben von E-Mails bis zum Erstellen von Präsentationen und Schreiben von Texten verwende und so ist das auch bei Messengern. WhatsApp benutze ich jetzt seit etwa 2 Jahren, und auch wenn mir hier nicht alles gefällt, so habe ich es lange nicht eingesehen, mir auch einmal andere Messenger anzusehen. Für viele das größte Argument, von WhatsApp zu anderen Messengern zu wechseln, ist die Sicherheit. Doch hier muss ich zugeben, dass mich wenig daran stört, dass meine Nachrichten nicht verschlüsselt versendet werden. Doch ein großes Manko an WhatsApp, das auch mich stört, ist, dass man es wirklich nur am Smartphone, nicht aber an PC oder etwa dem iPad nutzen kann.

Angefangen hat der Hype, der eigentlich nur in Deutschland zu spüren ist, mit der Übernahme WhatsApps durch Facebook und der steigenden Popularität des sicheren schweizer Messengers Threema, doch auch wenn die App seit etwa einem halben Jahr durchgehend auf Platz 1 der App Store Charts ist, hat sich noch nicht sehr viel getan: Die meisten Deutschen, und dazu gehöre auch ich, nutzen weiterhin WhatsApp. Der Hauptgrund dafür ist sehr wahrscheinlich die Bequemlichkeit, die auch bei mir sehr stark zu vernehmen ist. Doch ich habe mich jetzt einmal nach nicht so bekannten Alternativen umgeschaut und bin auf Simyo´s sayHey gestoßen. Weitere Alternativen werden in nächster Zeit folgen.

Alle oben genannten Nachteile von WhatsApp – so viel schon einmal vorab – sind im Messenger von Simyo behoben: Er bietet eine sichere 128-bit-Verschlüsselung, ist auch auf dem PC nutzbar und kann sogar SMS versenden, falls ein Kontakt sayHey noch nicht verwendet. Und so läuft die erste Nutzung von sayHey ab: Man gibt zuallererst, wie auch bei WhatsApp, seine Handynummer ein, an die dann eine Bestätigungs-SMS mit einem Code geschickt wird. Diesen gibt man dann in der App ein und muss daraufhin auch E-Mail-Adresse und ein Passwort eingeben. Genau dies ermöglicht dann auch die Nutzung von sayHey auf dem PC: Einfach sayHey laden, anmelden und Nachrichten verschicken. Das ganze ist so einfach, dass ich wirklich nicht verstehe, wieso dies bei WhatsApp nicht schon längst integriert wurde.

Bei der ersten Anmeldung bekommt man von simyo 10 Frei-SMS geschenkt, damit man mit sayHey auch Nachrichten an Freunde verschicken kann, die den Messenger noch nicht benutzen. So kann an den Messenger einfach einmal ausprobieren und seine eigene Meinung bilden.

Natürlich hat sayHey wie alle anderen WhatsApp-Alternativen ein Manko. Es wird noch nicht von vielen benutzt. Ich möchte hier auch niemandem vorgeben, welche Apps er nutzen soll, aber ich habe in letzter Zeit genügend Beschwerden über WhatsApp gehört und denke, sayHey wäre eine angemessene Alternative. Deshalb möchte ich nur jedem, der nach einer Alternative sucht, diese App ans Herzen legen: Denn wenn jeder umsteigt – und so viel Aufwand ist das ja nun auch nicht – kann auch etwas geändert werden!

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