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Das sind unsere Daten wert ! Teil 1

Dieser phimemArtikel wurde verfasst von bobobo

In einer Demokratie hat das Volk die Macht, in einer Monarchie der Monarch, in einer Aristokratie haben die Aristokraten die Macht und so weiter. Im Mittelalter herrschte so weit das Auge reichte das Königstum als Staatsform vor, heute im kapitalistischen Nachkriegseuropa die Demokratie. Im Kapitalismus hat das Kapital die Macht bzw. derjenige, der sie besitzt. Heutzutage aber leben wir im Informationszeitalter und in der heutigen Zeit sind Informationen vom unschätzbarem Wert, “desto mehr desto besser”, lautet die Devise. Abermillionen Menschen benutzen jeden Tag wie selbstverständlich das Internet, so als würde man Luft atmen. Das schlägt sich auch in der Bilanz der IT-Konzerne, Dienstleister, Produzenten etc nieder. Fast alle Firmen in den Top Ten sind Informationstechnologieunternehmen wie : Apple, Google, Microsoft, Samsung etc.

Wie gesehen hat heutzutage derjenige viel Kohle bzw. Macht der viele Daten besitzt und auswerten kann. Google allein generiert 90% seines Einkommens durch personalisierte Werbung. Microsoft war und ist seit der Gründung Softwareanbieter, ist aber vor kurzem in das Cloudbusiness eingestiegen, wie so viele andere IT-Firmen. Das bedeutet im Klartext, dass vieles, wenn nicht das meisste Geld in der Gegenwart mit Daten zusammenhängt, die die einzelnen User mit dem Surfen durch das world wide web hinterlassen. Das Internet ist nicht wie Frau Merkel vor einiger Zeit sagte “Neuland”, sondern schon seit längerem in der Mitte der Gesellschaft angekommen und es etabliert sich in immer mehr Lebensbereichen, infolge dessen entstehen Datenmengen. Und spätestens nach dem erfolgreichen Start der social Media Plattform Facebook sind die personenbezogenen Datenmengen explodiert. Noch nie zuvor konnte ein Individuum, ob bewusst oder unbewusst so viele Details seines Lebens auf Schritt und Tritt Millionen anderen Menschen in kürzester Zeit zugänglich machen. Dieses Potenzial an “Wertschöpfung” kann man am Börsengang von Facebook festmachen, bzw. einen Meilenstein erkennen : Im Jahre 2012 ging Facebook an die Börse und erzielte den grössten Techbörsengang der Geschichte mit knapp 24 Dollar die Aktie und einem Gesamtwert von über 30 Milliarden Dollar! Damals war facebook wohlgemerkt noch keine Zehn Jahre alt. Kaum drei Jahre später im Jahr 2015 beträgt der Preis der Facebookaktie 74 Dollar, was einer Verdreifachung des Wertes gleichkommt. Und das alles Dank der Auswertung der Kundendaten und passender Werbung für jeden Kunden. Das klingt auf dem ersten Blick nicht schlecht, bemerkenswert ist aber die überdimensional lange AGB von Facebook, die von Jahr zu Jahr länger wird und niemend sich wirklich durchliest.

Aber mit den aufs Jahr aktualisierten AGBs gibt sich Facebook selbst immer mehr Rechte die Nutzerdaten auszuwerten und zu monetarisieren, was auch noch in Ordnung geht, da die Nutzer den AGBs generell mit dem Nutzen von Facebook sich einverstanden erklären. Nutzer die sich über die AGBs beschweren und weiterhin Facebook gebrauchen sind leider meines erachtens selbst Schuld, denn sie haben sich ja mit der AGB “offiziell” angefreundet. In der Welt gibt es das Wort umsonst, aber kostenlos gibts nicht zu haben. Facebooks Geschäftsmodell basiert auf der Auswertung von Nutzerdaten. Sicherlich ist die Masse an Usern mit ihren Lebensdaten interessant, jedoch auch die einzelnen Individuen, auf denen z.B.: Produkte, Werbung, Verhalten, Gewohnheiten und andere alltägliche Dinge zugeschnitten werden können, sind in den Augen Facebooks lukrative Geldquellen. Mit dem Internet kann man Kinderleicht und auch sehr günstig Daten sammeln und auswerten. Die Daten, die der Monetarisierung geeignet sind werden aufgesaugt ohne erst nachzufragen. Die Daten sind so wertvoll, dass Facebook mit keinem Auge zuckte, als es den Chatdienst Whatsapp mit 19 Mrd. Dollar aufkaufte. Offenbar sah Zuckerberg darin ein lukratives Geschäft, ist er doch in der Monetarisierung von Daten Profi.

Und das ist nicht das Ende der Geschichte, Google und Facebook wollen kostenloses Internet in die ganze Welt bringen. Warum? Ganz einfach, weil man Neukunden gewinnen will, durch die man an noch mehr Daten kommen kann und entsprechend Kohle gutmacht. Microsoft und IBM sind wie schon genannt ganz groß ins Cloudbusiness eingestiegen. Der neue Ceo von Microsoft Satya Nadella setzte die Cloud neben mobile phones ganz oben auf die Prioritätenliste. Das Bild fügt sich langsam aber sicher Zusammen : Daten sind die neue Goldgrube der Industrie. In der Gegenwart schon werden Daten statt Geld angenommen. Dies erkennt man an den so called Freemium Apps die in den Appstores des mit Abstand grössten Umsatz generieren ( einfach mal zu den Umsatzstärksten Apps gehen es fällt sofort auf ). Und nein ich kenne keine Leute die in Freemium Spielen mehrere Hundert Euro inappkäufe ausgeben. Es wird natürlich mit Werbung viel verdient, genauso aber auch mit den Zugriff auf Daten durch die Apps ( erforderliche Berechtigungen ). Keine Frage die Facebook App ist die grösste Datenkrake mit dem meissten Berechtigungen auf dem Handy, denn warum sollte man einen Service anbieten, das nicht gut entlohnt wird?

kostenlos und besser als Fraps – Tipps für Let’s Player

Dieser phimemArtikel wurde verfasst von Karllie

Let’s Player suchen immer nach besseren Aufnahmeprogrammen. Das berühmteste ist Fraps. Aber Fraps erzeugt Riesige dateien. Ebenfalls muss die Kommentar(ton)spur separat aufgenommen werden. An besten mit Audiacity. Ein zusammenspiel mit Fraps und Audiacity ist aus diesen Grund unerlässlich. Man muss sein Let’s Play schneiden, synchronisieren und rändern. Das alles kann uns ab jetzt erspart werden.

Die Open Broadcaster Software ist in erster Linie für Streamer. Der Content soll sofort gestreamt werden, deshalb ist es unpraktisch, wenn man alle Zwischenschritte noch manuell ausführen muss. Das Programm nimmt das Spiel auf indem man diesen Programm mitteilt welchen Prozess es aufzeichnen soll. Deshalb ist diese Software viel mehr als nur was für Gamer.

Man kann auch die Stream Funktion abschalten. Das Programm ermöglicht nun für die Aufnahmen von LPs um die Folgen danach direkt hochzuladen.

Der Link: https://obsproject.com/download

Eine kleine Anleitung

 

Mehr von uns: Es gibt TestsVideos und Let’s Plays.

Aufrunden, bitte!

Immer häufiger bemerke ich bei spontanen Einkäufen diese neuen Aufkleber an den Kassen, vor allem in Drogeriemärkten. Unter dem Motto „Aufrunden bitte“ werden Käufer geboten, die ohnehin nervigen Centbeträge der zweiten Stelle nach dem Komma doch lieber an karitative Projekte zu spenden. Kauft man also eine Packung Kaugummis für 79 Cent, bezahlt man 80 Cent und 1 Cent geht dann etwa an hilfsbedürftige Menschen. Eigentlich hört sich diese Idee doch prima an: Wie oft hat man sich nicht schon aufgeregt über die ganzen kleinen roten Münzen, die einem in der Tasche herumklimpern und anstatt dass man sie ausgibt, vermehren sie sich auch noch. Wäre es nicht prima, wenn die ältere Frau an der Supermarktkasse statt den paar Cent, die ihr fehlen, um den Einkauf zu bezahlen, einfach einen winzigen Betrag an arme Menschen spendet, um nicht minutenlang in ihrem übergroßen Portemonnaie herumzukramen und dabei die halbe Schlange hinter sich zu verärgern? Wären die paar roten Münzen, die man bei fast jedem Einkauf raus bekommt und die dann am Boden von Handtaschen, neben Gullideckeln oder in tiefen Hosentaschen vor sich hin rosten, nicht besser bei einer gemeinnützigen Hilfsorganisation aufgehoben?

Es fragt sich bloß, ob genug Menschen bereit sind, bei dieser Aktion mitzumachen, geschweige denn, ob sie denn in ihrer Hektik überhaupt auf diese aufmerksam werden.

Ein Kompromiss wäre meiner Meinung nach, in dieser Hinsicht einmal in andere Länder zu schauen, etwa Finnland. Hier sind Beträge unter 5 Cent bereits seit längerer Zeit weitgehend abgeschafft. Wenn man ein ähnliches Konzept, verbunden mit der „Bitte Aufrunden“-Aktion, an deutschen Kassen einführt, könnte somit vielen Hilfsbedürftigen geholfen werden. Und den einzelnen Verbraucher würde dies nur mit einigen Euro mehr pro Jahr belasten.

Noch eine Idee wäre aber beispielsweise, dieses Geld nicht nur an einige hilfsbedürftige Menschen, sondern direkt an ein ganzes hilfsbedürftiges Land zu geben. Und damit meine ich jetzt nicht etwa den Jemen oder Somalia, sondern ein Land, welches in letzter Zeit stark in den Medien vertreten ist und gar nicht soweit entfernt von Deutschland: Griechenland. Seit einiger Zeit zahlt Deutschland nun schon mehrere Milliarden an Griechenland und es wird immer mehr gefordert. Da wäre es doch keine schlechte Idee, die „Bitte Aufrunden“-Aktion in unser Grundgesetz aufzunehmen und mit den somit jährlich zusammenkommenden Milliardenbeträgen etwas für unsere Mitmenschen zu tun. Egal, ob an Griechenland oder an AIDS-Kranke in Afrika.

Aufrunden-Bitte-Logo

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