Tag Archiv für deutsches internationales turnfest

Turnfest-Tagebuch – Tag 3: Volunteer am Wasserturm

Heute war mein erster Tag beim Turnfest als Volunteer. Ich fing um 11 Uhr an der Bühne am Wasserturm an, wurde da direkt eingewiesen und bekam eine sehr wichtige Aufgabe: Ich musste die einzelnen vorführenden Gruppen so koordinieren, dass sie immer rechtzeitig an der Bühne waren.
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Es hat richtig Spaß gemacht und ich habe heute wirklich sehr viele verschiedene Gesichter gesehen: Berliner, Geesthachter und sogar Japaner (auf dem Bild zu sehen). Auch wenn es immer mal wieder stressig wurde, weil eine Gruppe fehlte, nochmal auftreten wollte oder sich am falschen Ort umzog, war es alles in allem eine sehr gute Erfahrung. Insgesamt traten etwa 30 Gruppen auf. Wie anstrengend das ganze war, kann man vielleicht ein wenig an diesem Zettel erahnen:

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Um 20:15 wären heute dann sogar noch die Adler Mannheim aufgetreten, ich war jedoch so müde, dass ich direkt nach Schichtende um 18:00 gegangen bin. Es hat aber auch Spaß gemacht, den Vorarbeitern und Technikern sowie Managern der Söhne Mannheims zuzuschauen. Erstaunlicherweise waren das sehr, sehr viele Leute mit noch mehr Equipment. Ich kann euch jetzt sagen, warum Karten für Konzerte immer so teuer sind!

So, und jetzt bin ich wirklich fertig, gute Nacht und bis Morgen!

Turnfest-Tagebuch – Tag 2: Die Turnfestgala

Nachdem ich heute fast den ganzen Tag daheim verbracht habe (man verzeihe es mir), bin ich heute abend in der SAP-Arena gewesen, um mir die Turnfestgala anzuschauen. Da es schon sehr spät ist, werde ich auch nicht mehr allzu viel schreiben.

Vorab wurde mir schon erklärt, dass eine Art Tagesablauf gezeigt werden soll, es war also kein Wettkampf, sondern einfach eine Vorführung all dessen, was beim Turnfest so alles gezeigt wird. So konnte man Bodenturner, Trampolinspringer, Tänzer, Rhönradfahrer und mehr bestaunen. Sehr schön: Der Moderator,  als Trainer im roten Trainingsanzug verkleidet, war kein anderer als Bürger Lars-Dietrich!
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Anfangs waren also einige Matten auf den Boden der “Bühne” (es war einfach der Boden der SAP-Arena) gelegt, die schon darauf hindeuteten, dass gleich einige hereinstürmen würden. So war es dann auch: Sie legten sich alle hin und dann kam Bürger Lars-Dietrich als Trainer und sagte ihnen, sie sollen schlafen. Wie man Kinder eben so kennt, machten sie, nachdem er verschwunden war, aber eine Kissenschlacht. Nach einigen Tänzen folgten dann Schwebebalkenübungen, wobei die Schwebebalken Dächer darstellten, ein Aufenthalt auf einem Piratenschiff, ein kunterbunter Mischmasch aus Musik und Vorführungen mit dem Rhönrad und viele Tänze sowie eine Begegnung mit den Japanern, die eifrig aus ihrem Bus aus Pappkarton stürmten und auch, geschlechtergetrennt, vortanzten.

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Auch der Turnfest-Tanz wurde einige Male (natürlich mit Inbezugnahme des Publikums) getanzt, es war insgesamt eine sehr fröhliche Veranstaltung.

Morgen beginne ich dann als Volunteer, mal sehen, was da auf mich zu kommt.

Turnfest-Tagebuch – Tag 1: Die Eröffnungszeremonie

Heute war also die Eröffnung des Internationalen Deutschen Turnfestes in der Mannheimer Innenstadt. Ich war natürlich auch da und das habe ich erlebt:
Zuerst einmal habe ich die Festmeile in der Augustaanlage besucht, in der einige Zelte aufgebaut waren, in denen es etwa Essen und Trinken, Mitmachangebote und weiteres gab. Gerade als ich mich an einem der Stände für ein Bratwurstbrötchen angestellt hatte, ging dann der Festzug los.

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Hier stellten sich alle angereisten Turner vor: Die meisten natürlich aus Deutschland, aber auch einige etwa aus Frankreich, Ukraine, Türkei, Japan und Israel. Ich dachte schon, ich hätte durch das Anstehen am Bratwurststand viel verpasst, doch der Umzug ging so lange, das das nur ein Bruchteil war. Einige der Turner, die mitliefen, machten auch schon übungen vor oder zogen das Publikum mit ein, außerdem präsentierten die Turngauen ihre Fahnen und auch zwei über 70-jährige machten Flik-Flaks mitten auf dem Asphalt.Foto 2.JPG

Doch das war natürlich nicht alles: Etwas später ging es auf der vor dem Wasserturm aufgebauten Bühne weiter: Zuerst einmal wurden die Zuschauer noch mit einigen wirklich sehr gut gemachten Trailern zum Deutschen Turnerbund aufgemuntert, dann ging es kurze Zeit später los. Die 22 teilnehmenden Städte wurden vorgestellt, außerdem auch das Maskottchen Fred und die Oberbürgermeister von Ludwigshafen und Heidelberg sowie der Bürgermeister Christian Specht aus Mannheim hielten trockene Reden, wobei vor allem Herr Specht sich leider bei einigen Wörtern der Aussprache nach etwas angetrunken anhörte (auch wenn ich nicht glaube, dass er wirklich angetrunken war!).

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Einige waren auch schon gegangen, doch es sollte noch gut werden. Es wurde zuerst noch der Turnfest-Tanz zu “Von allein” von Culcha Candela vorgeführt, bei dem alle 22 Bürgermeister (wirklich sehr beeindruckend und wahrscheinlich einmalig) mittanzten und dann ging die meiner Meinung nach richtig gute Show los. Es wurden Turner an Gestellen in die Luft gehoben, an denen sie dann durch die Luft “schwebten” und später kamen aus den Gestellen dann sogar noch Funken heraus. Sehr schön war auch, als dann der Wasserturm bestrahlt wurde, es sah aus als würde er mit Wasser voll laufen, fast wie ein Wasserglas. Später “brannte” er dann auch noch. Auf der Spitze des Wasserturms zeigten grüne Laserstrahlen in alle 22 Wettkampforte und am Ende wurde am ganzen Wasserturm das Turnfest-Banner hochgezogen.

Mein Fazit: Auch wenn das Programm anfangs etwas trocken war (mit mehreren Videos aber aufgelockert wurde) lohnte es sich auf jeden Fall, bis zum Ende zu warten.
Mannheim präsentierte sich von seiner besten Seite (auch dank des Sonnenscheins) und ich freue mich auf die nächsten Tage!

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Mein Turnfest-Tagebuch

Morgen ist es soweit, das Deutsche Internationale Turnfest 2013 startet in der Metropolregion Rhein-Neckar.
Da ich in Mannheim wohne, was ja die Hauptstadt der Metropolregion ist, werde ich dieses Turnfest nicht nur mitverfolgen, sondern von Montag bis Donnerstag auch als Volunteer atkiv mithelfen.
Ich selbst habe zwar noch nie vom Turnfest gehört, aber es findet alle vier Jahre statt und ist anscheinend das größte Sportevent seiner Art auf der ganzen Welt.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, mal sehen was uns erwartet. Auf jeden Fall erwarten uns etwa 70.000 Turner aus der ganzen Welt, so auf jeden Fall die Schätzung.
Normalerweise ist das Turnfest immer in einer Stadt, und das schon seit 150 Jahren. Aber so wie wir halt nun mal sind hier in der Region brechen wir solche Traditionen auf und somit findet das Turnfest dieses Jahr außer in Mannheim auch in 21 weiteren Orten statt.
Ihr (und ich) dürft also gespannt sein!
Morgen beginnt es dann mit Tag eins des Turnfestes.
Viel Spaß bei meiner Turnfest-Tagebuch Serie!

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