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Ovation – Der Beifall nimmt kein Ende

Dieser phimemArtikel wurde verfasst von willhaben

“Gut Ding will Weile haben”. Speziell bei Warentests sollte dies mittlerweile Praxis sein, doch auch wir ertappen uns bei zu schnellen Tests, oder zu schnellen Urteilen. Meistens erhärtet sich unser Verdacht, was Stärken oder Schwächen anbelangt, doch das legitimiert uns nicht dazu, zu schnell zu urteilen.

Nun, ich habe euch vor mehr als zwei Monaten einen ausführlichen Test über die KitSound Ovation Soundbar versprochen. Mögen die Spiele nun beginnen!

KitSounds Kampfansage mit einer Ausgangsleistung von 60 Watt und einem Frequenzspektrum von 30 – 20.000 Hz verdrängen nahezu alle Fernseher – Lautsprecher aus der näheren Auswahl. Die HDMI-Einngänge haben einen netten Nebeneffekt. Statt 4 können nun 5 HDMI Geräte an den Fernseher angeschlossen werden. Dies geschieht durch die 2 HDMI Eingänge in der Soundbar und durch den einen Ausgang. Unsere Testgeräte waren neben der Kombination X-Box 360 – Beamer auch dieselbe Kombination mit einer PS3 statt X-Box. Das Ergebnis war doch erstaunlich. Obwohl das Signal in der Soundbar gefiltert wurde, haben wir keine Unterschiede im Lauffluss zu einem handelsüblichen Fernseher feststellen können. Getestete Spiele wahren z.B. “Need For Speed Most Wanted”
sowie “Far Cry 3″ und “Call of Duty: Black Ops II”.

Selbst Fernsehen, z.B. die Tagesschau im ARD, hört sich gleich viel realistischer an. Hierbei kam das optische Kabel zum Einsatz, übrigens war dieses im Lieferumfang, genauso wie ein HDMI – Kabel, enthalten. Die enthaltene Fernbedienung Reagiert nicht immer beim ersten Drücken, darauf muss man sich einstellen. Wenn die Lautstärke, der Bass oder die Höhen verändert wurden lässt sich das leider nicht anzeigen, weder im Film, noch an der Soundbar. Man kann nur ein rotes leuchten der LED, direkt neben dem Logo wahrnehmen, wenn man auf der Fernbedienung (erfolgreich) einen Knopf gedrückt hat. Im Standby ist eben diese rote LED an, wenn z.B. ein Film angeschaut wird schaltet sich die Auswahlanzeige (z.B. HDMI1 oder HDMI2) aus. Der Klang ist einfach phänomenal. Jedes kleinste Geräusch, das der Fernseher verschluckt hat wird wiedergegeben. Endlich stimmt auch der Bass, der hat bei den Fernseh-Lautsprechern gefehlt. Ursprünglich hörte es sich flach, blechern und kraftlos an, doch dank der Soundbar macht Spielen wieder Spaß. Der Film “Inception”, welcher wahrlich ein Klangerlebnis ist, brachte uns fast Kino – Feeling. Die Bässe brachten unsere Herzen zum beben, während die Höhen uns das Herz zerrissen.

Was das Abspielen der Musik anbelangt, lässt sich nur sagen, dass es wieder einmal auf die präferierende Musik ankommt. Die meisten Titel gefielen mir im “Music” – Modus am besten. Eine Ausnahme bildete “Animals” von Martin Garrix. Der Raumklang, durch den “Movie” – Modus ausgelöst, gefiel mir hier dann doch deutlich besser. Den “Night”-Modus hingegen benutze ich überhaut nicht, da dies den selben Effekt wie der Fernseh-Lautsprecher erzielt.

Abschließend kann ich die Ovation Soundbar nur jedem Empfehlen, der weder ein Satellitensystem, noch eine andere Soundbar hat. Zu unserem tiefsten Bedauern hat mobilefun.de, von denen wir diese gesponsert bekommen haben, die Soundbar aus dem Angebot genommen. Dafür fanden andere Marken, wie zum Beispiel Jawbone, in ihr Sortiment.

Was ich fast vergessen hätte: Die Soundbar muss vor dem Abspiel-Gerät angeschaltet sein, da es sonst Probleme mit dem Bild – Blackscreen, dafür aber Ton – oder mit dem Ton – Bilder, aber kein Ton – geben kann. Wenn man sie nicht nach jeder Benutzung auf der Rückseite ausschaltet sollte solch ein Problem aber nicht auftauchen.

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Die KitSound Ovation Soundbar zwischen Playstation 3 und LG Smart TV geschaltet. Die Antirutschpads, ähnlich derer der Nanomatten, hält die Soundbar auf jedem Untergrund Rutschfest. Egal ob Glas oder Holz, sie bleibt beim Gegenrempeln so stehen.

Die KitSound Ovation Soundbar im Bluetooth – Modus, verbunden mit Bobobos Samsung Galaxy S3

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Wenn wir für euch einen Test zu einem speziellen Produkt, aus der Mobilefun-Palette machen sollen, schreibt uns unter kontakt@phimema.de eine kurze Mail. Oder nutzt einfach mal die Kommentar-Funktion, zu finden unter “Dein Senf”. Auch stehen wir euch über unsere Sozialen Netzwerke, wie Twitter, Facebook, Instagram, oder YouTube zur Verfügung. Schaut mal rein, und sagt uns, was ihr davon haltet.

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Veho – Musik zusammen genießen [Test]

Dieser phimemArtikel wurde verfasst von willhaben

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Wer kennt nicht das berühmte Beispiel: man ist mit Freunden unterwegs, da fällt einem ein, dass man neue Musik auf dem Handy hat. Man möchte sie abspielen, doch der Lautsprecher des Handys scheppert nur vor sich her. Zumeist liegt dies an der kompakten Bauart eines Handys. Macht Musik hören so echt Spaß? Ich persönlich lege großen Wert auf ein ausgewogenes Klangbild. Mein logischer Schluss: ein externer Lautsprecher muss her. Der Veho 360 M4 lächelte mir so entgegen, dass ich nicht herum kam ihn zu testen. Und ganz ehrlich, ich bin von diesem Gerät hell auf begeistert. Gefühlt ist er sehr klein, doch trotzallem sind 2 Lautsprecher eingebaut, die jeweils ca. 2,2 Watt bringen. Der Produzent gibt in seinem Datenblatt weiterhin Preis, dass der interne Akku mit bis zu 10 Stunden Musik über den internen Klinkenanschluss eine relative lange Akkulaufzeit hat. Bei dem Betrieb per Bluetooth will der Akku allerdings nach ca. 5 Stunden aufgeladen werden. Dem gegenüber steht eine Aufladedauer von ca. 2 Stunden. Doch nicht nur per Bluetooth kann die Musik abgespielt werden. Eine Buchse für ein 3,5 mm Klinkenkabel ist in dem Lautsprecher enthalten, und als würde dies nicht den meisten Kunden ausreichen, verbaut Veho auch gleich noch ein microSD Kartenlesegerät ein. Um den Akku zu laden ist weiterhin ein Mini USB Anschluss verbaut. Im Lieferumfang sind ein 3,5 mm Klinkenkabel, ein USB-Kabel zum Aufladen und ein Stricksack zum Transport enthalten.

Veho 2

Doch zum eigentlichen Test:
Kritikpunkte dieses Gerätes sind aus meiner Sicht nur die teilweise ungenaue Verarbeitung an den Übergängen des Lautsprecherschutzgitters, sowie der kantige, scharfe, 3D gefräste Name des Herstellers. “Veho” sticht in einem dreidimensionalen Schriftzug heraus, doch leider sind solche Schriftzüge predistiniert dazu Textilien zu beschädigen und selbst abzubrechen.
Positiv überrascht hat mich die Tonqualität des Veho 360 M4. Die Bässe kommen gut herüber. Sie sind nicht satt, aber dies ist bei der bauartbedingten Größe auch nicht zu erwarten. Die mittleren sowie die hohen Frequenzen kommen ebenfalls natürlich und klar herüber. Ein besonderes Detail bei der Tonqualität ist, dass die Musik darüber entscheidet, wie gut der Lautsprecher sie wiedergeben kann. Prägnant an dieser Stelle ist die Auswahl. Während Lieder aus dem klassischen und epischen Genre durchaus einen basshaltigen Unterton haben dürfen, knistert der Lautsprecher bei Liedern von z.B. Rammstein bereits bedenklich. Die Lautstärke war in allen Fällen die selbe, ein Equalizer wurde in keinem der Fälle verwendet. Selbst Techno lässt sich angenehm hören. Ein weiteres Detail an dem Veho ist, dass es selbst bei einer Bluetooth-Verbindung kaum hörbare Störsignale gibt. Die Bluetooth-Verbindung ist im großen und ganzen sehr stabil, ab und an gibt es kurz Aussetzer, doch es ist fraglich, ob der Veho dafür zur Verantwortung gezogen werden kann. Die Blurtoothverbindung wurde von einem, bereits älteren, HTC Sensation XE aufgebaut. Bei dem Samsung Galaxy S3 von Boboboo gab es keine hörbaren Aussetzer.

Für meine Zwecke ist der Veho 360 M4 sehr gut geeignet. Über das Detail mit den knisternden Bässen kann ich hinweg sehen. Ich würde das Gerät allen empfehlen, wenn sie es spontan, an der Haltestelle, beim Campen oder Picknicken einsetzen wollen, und nicht genau wissen welches Gerät Sie kaufen wollen. Und für aktuell knapp 30 € (Stand 10.03.2014) kann man, denke ich, auch nicht allzuviel falsch machen.
Preis-Leistung: Dicker Pluspunkt

Ich danke mobilefun.de für die Bereitstellung des Lautsprechers.

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