Nach dem Google-Reader – Feedreader und was ich dazu meine

Nun ist es ja schon fast zwei Wochen her, dass der Google Reader eingestellt wurde. Einige werden ihn jetzt schon bitter vermissen, andere dagegen haben gar nicht bemerkt, dass es ihn überhaupt je gegeben hat.
Ich selbst würde mich eher in die zweite Kategorie einordnen. Natürlich habe ich davon mitbekommen, schließlich wurde in fast jedem größeren Technik-Blog davon berichtet, allerdings habe ich selbst nie den Google Reader genutzt.

Doch erst einmal zu dem Begriff “Feedreader” an sich: Einen Feedreader nutzt man, wenn man über alle Beiträge eines Blogs auf dem Laufenden bleiben will.

Feeds werden meist von den Betreibern von Nachrichtenseiten, Weblogs und Foren angeboten, um über neue Artikel und Beiträge auf dieser Website zu informieren. So kann der Besucher, auch ohne die Website explizit aufzusuchen, erkennen, ob für ihn interessante Beiträge vorliegen.

So sagt es die Wikipedia. Auch phimema hat einen Blogfeed, der hier aufgerufen werden kann. Füttert man seinen Feedreader nun mit diesen Links, so braucht man nur ihn zu öffnen und erhält so alle seine wichtigen Nachrichten auf einmal.

Mich hat das ganze allerdings irgendwie nie angesprochen, ich habe den Newsletter eines sehr guten Blogs abonniert, bei dem ich alles Nötige an Information herkriege. Ich kann ihn hiermit auch nur empfehlen, schaut doch einfach mal auf stadt-bremerhaven.de vorbei, und nicht vom Namen täuschen lassen!
Der Google Reader war hier anscheinend das Maß aller Dinge und viele Feedreader-Anwendungen nutzten Googles Dienst auch. Deshalb war es anscheinend so schlimm für viele und ich muss sagen, ich war verblüfft, wie viele in meinem Bekanntenkreis einen Feedreader verwenden.

Als dann jedenfalls die Information mit dem Google Reader um die Welt ging, begann ich auch einmal, auszutesten, ob sich so etwas für mich lohnt und ich testete unter anderem Feedly, das jetzt die Aufgabe von Google Reader sozusagen übernimmt und von anderen Anwendungen auch genutzt wird und auch viele andere, wobei ich nur Dienste testete, die Apps für iOS anbieten, da ich mit diesem am meisten Zeit verbringe.
Richtig überzeugen konnte mich jedoch keiner der Feedreader, erstens waren mir die Apps entweder zu langweilig aufgebaut oder ich habe einfach am zweiten Tag schon wieder nur die Newsletter gelesen, die per E-Mail kamen, da ich das einfach schon gewohnt war.

Doch dann habe ich eine App gefunden, die es mir wirklich angetan hat, vielleicht auch, weil sie kein richtiger Feedreader ist, sondern eher eine News-App.
Die App heißt Zite und sie benutze ich jetzt schon eine Woche und bin begeistert, da sie aus einem großen Pool genau die Information rauspickt, die einen interessiert. Beim Lesen lernt die App, welche Themenbereiche und Blogs einen interessieren und zeigt dann Einträge darüber öfter an. Außerdem kann man Beiträge oder bestimmte Blogs bzw. Themen “liken” und “disliken” und somit ebenfalls der App zeigen, was einen interessiert. Hier habe ich nun schon einige interessante Artikel entdeckt und unter anderem als einer der ersten in meiner Bekanntschaft von dem Flugzeugunglück in den USA gelesen.
Auch sonst bin ich dank der App jetzt immer ganz aktuell.

Was Zite ausmacht und dazu geführt hat, dass ich die App nun im Gegensatz zu normalen Feedreadern sehr gerne nutze, ist die Tatsache, dass Zite einem nicht immer die gleichen Beiträge der immer gleichen Blogs liefert, sondern einem immer neue interessante Blogs gezeigt werden und man so seine tägliche Dosis Nachrichten auch einmal aus einer anderen Sichtweise präsentiert bekommt.
Außerdem kann man mit Zite seine Nachrichten nach bestimmten Kategorien filtern, sodass ich, wenn ich Lust auf News über Gadgets habe (und das habe ich dank Zite in letzter Zeit oft), einfach nur News zu diesem Thema angezeigt bekomme.

Ihr könnt euch ja einfach mal eine eigene Meinung bilden, den Link zu Zite findet ihr hier:
[appbox appstore 419752338]

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