Das Twelve South BookBook – Hält es, was es verspricht? [Test/Review]

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Sehr gefreut habe ich mich, als heute vor einer Woche ein Paket aus Hamburg bei mir ankam. Was sich darin verbarg, wusste ich sofort: Die netten Leute von mobilefun haben mir die “Twelve South BookBook iPhone 5 Tasche in Schwarz” zur Verfügung gestellt. Ich konnte meine Freude fast nicht unter Kontrolle halten, schaffte es aber, einen Termin mit karllie zu vereinbaren, damit wir ein Unboxing drehen konnten. Dieses Unboxing binde ich am Ende dieses Artikels ein. Doch natürlich braucht es einige Zeit, solch ein hochwertiges Produkt zu testen. Deshalb habe ich mir nun eine Woche Zeit genommen und versucht, die Hülle, Tasche oder wie auch immer man es nennen mag in so gut wie jeder möglichen Situation auszutesten.
Ich habe es in der Bahn getestet, im Bett kurz vor dem Einschlafen, unterwegs in der Stadt, etc. pp. Und natürlich habe ich es auch einigen Bekannten vorgestellt und, das kann ich vorab schon sagen, die meisten waren begeistert. Laut Twelve South ist das BookBook sowohl für das iPhone 5 als auch für das iPhone 5s geeignet, aber ich konnte es auch mit einem iPod touch 5 nutzen.

Das erste Mal, dass ich von der amerikanischen Firma Twelve South gehört habe, muss vor etwa einem Jahr gewesen sein. Da habe ich bei appgefahren.de zum ersten mal vom BookBook gelesen und war sofort begeistert:
Eine iPhone-Tasche aus Leder, in der man Geld und Kreditkarten verstauen kann. Und dann auch noch im Buch-Look. Grandios! Was mich daran hinderte, das BookBook zu kaufen, war zum einen, dass ich zu dem Zeitpunkt noch kein iPhone o.ä. besaß und zum anderen, dass mir der Preis von 60 Euro doch etwas hoch erschien.

Doch jetzt zum eigentlichen Testbericht:
Was mir schon beim Auspacken gefiel, war die Verpackung des BookBooks. Es liegt in einem sehr schönen Karton, der durch einen Klettverschluss sehr leicht zu Öffnen ist. In seinem Inneren sind außer dem BookBook auch noch einige Sticker, die das Twelve South-Logo zeigen, was schon fast an Apple erinnert, die ja auch immer ihren Geräten Apple-Sticker beilegen. Doch auch die Verarbeitungsqualität des BookBooks erinnert an Apple: Es ist an allen Ecken und Kanten perfekt zusammengenäht. Während Vor- und Rückseite des BookBooks nach einfachem schwarzem Leder aussehen, sieht der Buchrücken sehr alt aus und zeigt die bei alten Büchern gewöhnlichen Risse und Abreibungen.
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Geschrieben steht auf diesem Buchrücken zum einen “BOOK BOOK” und zum anderen “VOL. V.”, was darauf hinweist, dass dies die fürs iPhone 5 gedachte Version ist. Die Schrift und auch die Verkünstelungen auf dem Buchrücken sind in gold und rot gehalten, was mir persönlich sehr gut gefällt. Der Look ließ mich im Unboxing zuerst darauf schließen, dass Vor- und Rückseite nicht aus echtem Leder sind, was aber wahrscheinlich nur dem Kontrast zum “Buchrücken” zu schulden ist. Denn es riecht definitiv nach echtem Leder und auch Twelve South schreibt auf seiner Seite, dass das Leder echt ist. Außerdem ist das BookBook auch handgemacht, was den Preis ebenfalls rechtfertigt.
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Natürlich macht das BookBook das iPhone bzw. den iPod touch um einiges schwerer. Man muss sich mitunter ein wenig daran gewöhnen, doch schon nach einiger zeit lässt es das Gerät noch hochwertiger wirken. Nicht nur vom Aussehen her, sondern auch bei der Handhaltung. Klappt man das BookBook auf, dann sieht man links die Fächer für Kreditkarten etc, 5 haben insgesamt Platz. Eines davon ist durch eine transparente Folie stets sichtbar und vor allem für Monatskarten bei der Bahn o.ä. geeignet. Unter diesen Fächern ist außerdem noch ein wenig Platz etwa für Geldscheine.
Auf der rechten Seite ist ein kleiner Plastikrahmen, in den sich das iPhone bzw. der iPod sehr leicht einsetzen lässt. Das Herausnehmen ist etwas schwerer, geht aber auch mehr oder weniger leicht von der Hand.
Auf der Rückseite ist natürlich auch eine Lücke für die Kamera eingelassen, somit sind auch mit dem BookBook dem Selfies Schießen und Instagrammen keine Grenzen gesetzt.

Damit komme ich zum Nutzen des BookBooks im Alltag:

Die ersten Tage war ich wirklich super zufrieden mit dem BookBook und konnte keinerlei Nachteile feststellen. Es fühlte sich einfach sehr gut an, mit dem BookBook in der Hand E-Mails zu schreiben, Feeds zu lesen oder auch Spiele zu spielen. Auch jeder, dem ich das BookBook zeigte, war sehr begeistert von dem Design. Es muss eigentlich nicht erwähnt werden, dass das BookBook definitiv eine sehr auffällige Tasche ist, die mit ihrem Look wirklich begeistern kann. Egal was ich gemacht habe, ich hatte keinerlei Probleme damit, dass der iPod im BookBook steckte. Fotos machen: Funktioniert ohne Probleme. E-Mails lesen: Sieht sogar noch edler aus. Spiele spielen: Im Hochformat spaßig. Doch damit war ich dann am zweiten Tag der Nutzung bei einem ersten Problem angekommen. Denn Spiele im Querformat können mitunter schwierig werden, je nachdem in welcher Haltung man sich befindet. Vor allem wenn iPod oder iPhone an der Steckdose hängt, kann es etwas umständlich sein, ein Spiel im Querformat zu spielen. Doch auch daran habe ich mich gewöhnt und es war nie in dieser Woche nötig, den iPod aus der Hülle zu holen.
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Was sich jetzt vielleicht einige fragen werden, ist, ob das BookBook denn ohne Probleme in die Hosentasche passt. Und auch da gibt es keinerlei Probleme, selbst in engere Taschen sollten es reinpassen. Auch wenn es das iDevice etwas größer macht, letztendlich sind es nur etwa 2-3 Zentimeter.
Auch das Hören von Musik mit Kopfhörern hat mich beim BookBook gefreut: Denn während man bei Taschen, die man von unten nach oben klappt, in zugeklapptem Zustand keine Kopfhörer nutzen kann, funktioniert das beim BookBook problemlos. Die Ausgänge unten sind jederzeit frei. Auch das Laden in zugeklapptem Zustand ist somit kein Problem.
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Ich habe natürlich auch versucht, aufwendigere Anwendungen und Spiele zu testen, und hier ist mir aufgefallen, dass es hierbei dazu kommen kann, dass zumindest mein iPod etwas wärmer wird als gewöhnlich. Allerdings ist es nur eine geringe Zunahme und es kommt zu keiner bedrohlichen Hitze. Trotzdem sollte man, will man etwa Infinity Blade III spielen, das Gerät vielleicht lieber aus dem BookBook heraus holen.

Desweiteren gibt es natürlich den einen Kartenslot, der durchsichtig ist. Dies war ein Kritikpunkt, den ich von Leuten hörte, denen ich das BookBook zeigte. Natürlich kann jeder, der einem auf den Bildschirm schaut, auch lesen, was auf der Karte steht, die in diesem Slot steckt. Deshalb sollte natürlich jeder für sich wissen, was und ob überhaupt er in diesen Slot eine Karte steckt. Einer der wenigen Verbesserungsvorschläge an Twelve South wäre daher, diese durchsichtige Folie etwas miclhiger zu machen, so wie man es aus manchem Geldbeutel kennt.
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Noch zwei Bemerkungen habe ich gemacht, die wahrscheinlich nicht jeden Benutzer eines BookBooks betreffen würden.
Zum einen höre ich unterwegs manchmal Musik über meine Kopfhörer. Durch Zufall habe ich einmal nicht die Apple-Kopfhörer mit Bedienungselementen benutzt und musste so die Lautstärke direkt über den iPod regeln. Da dieser jedoch durch das BookBook verhüllt war, konnte ich das nicht in der Hosentasche machen, sondern musste ihn herausholen.
Außerdem benutze ich den Smarter Stand for iPhone, den ich hier bereits vorgestellt habe, der jetzt auch nicht mehr funktioniert.

Außer dieser wenigen kleinen Mängel habe ich am Twelve South BookBook jedoch absolut nichts zu beanstanden. Natürlcih ist der Preis für eine iPhone-Tasche etwas hoch, bei der Qualität aber trotzdem absolut in Ordnung. Wer also schon mit dem Gedanken gespielt hat, sich eines zuzulegen, der kann das ruhigen Gewissens tun.

Wer jetzt wirklich Lust bekommen hat, hier ist der Link: Twelve South BookBook iPhone 5 Tasche in Schwarz

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