Das iPad mini im Bücherregal

Nachdem ich ja bereits letztes Jahr einen Artikel über das Twelve South BookBook für das iPhone 5 geschrieben habe, überlegte ich gerade, was eine gute Headline für diesen Artikel wäre. Und ich denke “Das iPad mini im Bücherregal” passt sehr gut zu dem Produkt, das ich euch nun vorstelle. Zur Verfügung gestellt wurde es uns wie immer von mobilefun.de. Während das BookBook für das iPhone zwar sehr schön nach einem kleinen Lederbüchlein aussieht, ist es im Gegensatz zum (mittleren) großen Bruder fürs iPad mini auf Grund der Größe nicht dafür geeignet, es in einem Bücherregal zu verstauen. Beim BookBook fürs Ipad mini hingegen ist das kein Problem, und würde man nicht bei genauerem Hinsehen die Reißverschlüsse erkennen, man würde glatt glauben, es ist tatsächlich ein Buch.

 

Beginne ich also mit dem Test. Bestellt habe ich das BookBook für meinen Vater, der in unserem Haus der iPad mini-Besitzer ist. Nachdem er so begeistert vom BookBook fürs iPhone war und selbst eine gute Rund-um-Schutzhülle für sein iPad mini benötigte, ließ ich mich überreden, unsere Partner bei mobilefun um ein Exemplar zu bitten. Somit habe ich das BookBook nur ganz kurz selbst in der Hand halten können und teile euch nun die Erfahrungen meines Vaters mit. An der Verarbeitungsqualität will ich nicht viele Worte verlieren, darüber kann man in meinem alten Artikel eigentlich schon alles wichtige lesen. Trotzdem gibt es einige kleine Verschiedenheiten, die ich euch hier mitteilen will.

Allgemein lässt sich auf jeden Fall wieder sagen, dass das BookBook für das iPad mini wieder eine hohe Qualität aufweist und sich wirklich gut anfühlt. Es ist, wie der Hersteller versichert, wieder aus Leder hergestellt und in Handarbeit gefertigt. Was meinem Vater sehr gut gefällt und ja auch der Grund war, dieses Produkt zu testen, sind die geschützten Ecken. Ein Umstand, über den ich auch noch einmal schreiben werde, wenn ich demnächst den Testbericht zu zwei iPhone-Hüllen schreibe. Denn was wirklich oft bei verschiedenen iPad-Hüllen zu sehen ist, ist, dass die Ecken durch die Hülle ungeschützt bleiben. Das kann, wie bei meinem Vater geschehen, dazu führen, dass An eben diesen Ecken etwa bei einem Stoß gegen eine Tischkante ein Stück abbricht. Und das ist natürlich mehr als ärgerlich, hat man die Hülle doch eigentlich extra zum Schutz gekauft.

Desweiteren ist das iPad mini im BookBook durch den Reißverschluss geschützt, mit dem man die hülle rundherum verschließen kann. Auch hier fällt übrigens das sehr schöne Design auf; die Reißverschlüsse, auf jeder Seite einer, sind im Buchzeichen-Design gehalten. Das allerschönste am BookBook ist auch wirklich das Design: Es ist von allen Seiten schön anzusehen und sieht auf den ersten Blick wirklich aus wie eine alte Enzyklopädie.

Was mir beim iPod noch negativ auffiel, ist hier nicht der Fall: Das iPad wird nicht heiß, wenn man es in der Hülle benutzt. Wo dies passieren könnte, wären aufwändige Spiele, die mein Vater allerdings nicht besitzt. Dies sollte aber auch kein Grund sein, das BookBook nicht zu kaufen.

Etwas schwierig ist das Einsetzen des iPads. Ich wollte meinen Vater überraschen und habe sein iPad heimlich in die Hülle eingesetzt, was allerdings so lange dauerte, dass er mich dabei in frischer tat ertappte. man kann allerdings nach dem Einsetzen sicher sein, dass das BookBook auch sitzt und nicht mehr so leicht herausfällt. Beim Einsetzen muss man eine Ledertasche hervorklappen, das iPad einsetzen und dann diese Tasche im Inneren des BookBooks einsetzen. Hierfür sind zwei Knöpfe eingelassen, in die man die Tasche einrasten lassen kann. Beim “Abknöpfen” des iPads sollte man etwas vorsichtig sein, da die Knöpfe sonst eventuell ausreißen könnten.

Auch im gut verstauten Zustand sind noch alle Tasten des iPads gut zu erreichen, auch das ist sehr positiv zu merken bei dem rundum verschlossenen Design. Was uns ein wenig enttäuschte sind eigentlich nur zwei Umstände, wobei vor allem der eine meinen Vater etwas stört.

Zum einen wird von Twelve South beworben, dass man das iPad innerhalb des BookBooks aufstellen und als Ständer nutzen kann. Dies haben wir mehrmals versucht, es ist aber fast nicht möglich. Bekommt man es hin, das iPad einigermaßen aufzustellen, kippt es etwas später wieder zurück.

Doch das wichtigste Manko am BookBook für das iPad mini: Im Gegensatz zum BookBook für iPhone 5/5s bzw. iPod touch 5 ist hier kein Loch für die Kamera freigelassen. Somit muss man zum Fotografieren die innere Tasche herausholen und dann in einer etwas ungewohnten Bewegung die Bilder schießen. ein Problem, das auf dem iPad eher wenige betreffen sollte, schließlich hat man meistens für die Fotografie noch ein Smartphone oder sogar eine Kamera dabei. Aber man sieht auch immer wieder Leute, die mit ihrem iPad Fotos schießen (auch mein Vater gehört dazu).

Wer also auf dem iPad eher selten Fotos schießt oder damit klar kommt, hierzu ein wenig am BookBook herumbasteln zu müssen, dem kann ich es nur empfehlen. Es hat eine super Verarbeitungsqualität und sieht einfach sehr stylisch aus. Hier der Linkzu der Variante in braun: Twelve South BookBook iPad Mini 2 / iPad Mini Ledertasche in Braun.

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