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Alles über Otter und Boxen – Otterbox

Dieser phimemArtikel wurde verfasst von willhaben

Was Otter sind, das weiß ja wohl jeder. Und von einer Box hat sicherlich auch jeder schonmal gehört. Doch gibt es eine Firma, die nennt sich Otterbox. Eine Firma, die sich auf Hüllen für mobile Endgeräte spezialisiert hat.

Handys oder Tablets sind mittlerweile weniger Statussymbole als viel mehr Verschleißgeräte. Doch möchte man sie allemal lange haben. Und aushalten sollen sie auch einmal den einen oder anderen Sturz. Aktuell gibt es einige wenige Handy-Serien, die für die Anwendung im Outdoor-Bereich ausgelegt sind. Zu nennen sind an dieser Stelle das Samsung Galaxy Adventure oder auch die Sony Z Serie. Doch was bringt es, wenn jeder ein Samsung Galaxy S4 oder ein iPhone haben möchte, wenn er es noch nicht hat? Spätestens hier kommen dann meistens Hüllen ins Spiel. Einige erheben den Anspruch sehr stabil zu sein, doch häufig muss es leider schön aussehen. Ich persönlich halte nichts von solchen Deckcovern. Dies mag auch daran liegen, dass ich weder ein iPhone-User, noch Samsung Fanatiker bin. Boboboo möchte an dieser Stelle vielleicht widersprechen, phimema vielleicht auch, aber für mich ist mein HTC Sensation XE ein Gebrauchsgegenstand. Durch die  Tatsache, dass ich häufiger mal längere Zeit unterwegs bin, und es eigentlich immer und überall dabeihabe, sollte mein Smartphone relativ stabil sein. Gefeit sollte es vor Stürzen aus Handhöhe, als ca. 1,5  Meter, sowie kurzen Badestops in Pfützen sein. Nach einer ewig erscheinenden Zeit bin ich auf die Marke Otterbox gestoßen.

Gesehen, bestellt, und Glück gehabt. Nicht lange nach der Erstverwendung fiel mein Handy mir mehrmals aus der Hand, und ging zu meinem erschrecken auch baden. Zum Glück war nur die Badewanne der Übelherd, aber ausgereicht hätte es schon, einem normalen Smartphone einen Kurzen zu verpassen.
Vielleicht sollte ich erwähnen, dass es verschiedene Serien von Otterbox gibt. Meine Commuter-Serie ist ziemlich genau der Mittelpunkt der Schutzklassen. Aufgebaut ist sie durch einen stoßabfedernden Silicon-Kern und einem Hartplastik- Exoskelett. Diese Hülle deckt somit den gesamten Akku-Deckel ab. Die Amor-Serie, die höchste der Schutzklassen, soll einem einen Tauchgang in 5 Meter Tiefe für 30 Minuten ermöglichen, oder mal eben 2 Tonnen an Berstdruck aushalten. Diese letztere Hülle ist aber leider nur für das iPhone 4/4s, das Samsung Galaxy S3 und das iPhone 5/5s zu erwerben.

Also mein Handy hat Wasser geschluckt. Zum Glück war nur der Bildschirm ein Aquarium, der Rest war nahezu dicht. Die Wasserindikatoren im Akkudeckel, am Akku selber und auf der Rückseite des Handys haben nicht angeschlagen, auch wenn ein Tropfen auf dem Akku surfte.
Mein Vater  ist Nutzer des HTC Desire HD und bestellte sich eine Defender Hülle, auch von Otterbox. Bei einem DLRG Einsatz ist er beim Slippen vom Trailer aus ins Wasser gefallen, sein Handy in der Tasche, nass war das seine Smartphone gar nicht. Nichtmal feucht. Die Defender-Serie besteht aus einem Hartplastik-Skelet, in das das Mobielgerät eigelegt wird, und mit einer Display-Folie verschlossen wird. Nun kommt das Gebilde noch in eine Hülle aus aus dickem Silikon und in ein Case. Beim Handy ist dieses Case eine Gürteltasche, beim Galaxy Tab 2 7.0 eine Mischung aus Tabletständer und Bildschirmschutz.

Wenn einem die Tatsache, das das mobile Gerät dicker, also ca. 2-3 mal so dick, wird egal ist, dem kann man nur raten, schaut mal nach einer Otterbox für euer Handy. Ein kleinen Tipp: Es gibt nicht für jedes Modell jedes Herrstellers eine Otternbox. Aber Schaden tut das nachschauen auch nicht.

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Große Klappe, Viel dahinter. ThumpsUp Touch Boom Box

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Heutzutage gibt es für alles mögliche Abkürzungen. Wi-Fi, Bluetooth, NFC oder NFMI. Diese ganzen Kürzel haben eins gemein: Sie werden verwendet, um eine Technik zu beschreiben, die darauf ausgelegt ist Daten auszutauschen, oder den Vorgang zu erleichtern, mit dem Daten ausgetauscht werden sollen. Wi-Fi kennt jeder vom W-Lan-Router von Zuhause. Bluetooth gibt es erst seit ca. 8 Jahren in Handys, aber schon seit ca. 20 Jahren als Funktechnik. Übertragen werden kann mit dem richtigen Programm alles. NFC ist ein wenig einfacher als Bluetooth. Hiermit können Daten ausgetauscht werden, wenn die beiden Geräte nur wenige Zentimeter auseinander sind. Genutzt wird solch ein Verfahren beim “fastpairing” von Bluetooth Geräten, oder beim Bargeldlosen bezahlen, z.B. “girogo”. Ausgeschrieben heißt es übrigens “Near Field Communication”.
NFMI (Near Field Magnetic Induction) ist dagegen eine etwas andere Technik. Es wird nicht mithilfe einer Funkantenne ein Signal erzeugt, sondern es wird ein elektromagnetisches Feld erzeugt, das dann empfangen und verstärkt werden kann. Die maximale Reichweite wird mit ca. 2 Metern angegeben. Durch die NFMI-Technik kann Sound ohne bestehende Datenverbindung und damit ganz ohne Bluetooth oder ähnliches übertragen werden, beispielsweise auf Lautsprecher.

Doch nun zum eigentlichen Grund dieses Beitrags. Mobilefun.de hat uns wieder einmal einen Lautsprecher zur Verfügung gestellt. Dieses mal die ThumpsUp Touch Boom Box. Diese empfängt Daten per NFMI. Also Handy an, und auf die !breite! Seite des Lautsprechers legen. Einfach ein Lied, oder einen Film auswählen, und der Spaß kann beginnen. So lautet jedenfalls die Theorie.

Der Lautsprecher hat, laut Datenblatt, eine Nennleistung von 3 Watt. Das ist erst einmal ein ganz guter Wert. Im Vergleich, der Veho 360 M4 hat 2 mal 2,2 Watt Lautsprecher. Wobei letzterer einen ganz anderen Aufbau besitzt. Möglichst kompakt und vor allem mit Raumklang. Der ThumpsUp Touch ist auf eine einseitige Beschallung ausgelegt. Der Lautsprecher erzeugt so “nur” einen Mono Ton. Mit dem im Datenblatt stehenden Frequenzbereich von 100 – 20.000 Hz ist das Musikerlebnis schon einmal vorhanden. Die tiefsten Bässe können nicht abgespielt werden. Das menschliche Ohr hat ein durchschnittliches Frequenzspektrum von ca. 20 – 20.000 Hz; dem kommt der NFMI- Lautsprecher auf jeden Fall schon einmal nahe. Der integrierte Akku soll eine Laufzeit von 10 Stunden haben, aber mit Sicherheit schwankt der Wert mit unterschiedlichen Lautstärken und verschiedenen Anschlüssen. Der ThumpsUp bietet neben dem NFMI-Deck auch einen 3,5 mm Klinke Eingang, oder auch bekannt unter dem Namen 3,5 mm AUX. Aufgeladen werden kann der Lautsprecher über ein handelsübliches, mitgeliefertes Micro-USB Kabel.

Wie erkenne ich, ob mein Gerät mit dem ThumpsUp kompatibel ist?

Wenn es einen Lautsprecher hat, kann der ThumpsUp  verwendet werden. Das Geheimnis ist, dass es 2 Sensoren gibt. Wenn der Lautsprecher des Handys genau auf einem dieser Sensoren liegt ist die Qualität sowie die Lautstärke des ThumpsUp am besten, bzw. am höchsten. Aus den Maßen des NFMI-Decks kann geschlossen werden, dass dieser externe Lautsprecher für das iPhone, oder einen iPod ausgelegt ist. Dieser Verdacht wird durch die Lage der beiden doch recht kleinen Sensoren erhärtet.

Der Ergebnis des Testes sah trotz dieser Einschränkungen erstaunlich gut aus. Unsere Testlieder liefen, ohne nennenswerte Einschränkungen, flüssig und klar. Ein sporadisches Auftauchen von Interferenzen ist mir nur bei meinem HTC Sensation XE aufgefallen. Dieses Smartphone hat zu allem Überfluss alle Antennen im Backcover. Daraus leite ich das gelegentliche Störgeräuch ab. Einen kleinen Tipp: umso weiter der Lautsprecher des Abspielgerätes von den Sensoren weg ist, umso schlechter wird der Klang, also Schutzhülle, z.B. eine Otterbox, abmachen. Wenn die Hülle nur sehr dünn ist dürfte es aber kaum Auswirkungen haben.

Was das Hand-Held angeht gibt es nur einige wenige Punkte zu sagen. Einer wäre das doch sehr geringe Gewicht. Daneben ist der ThumpsUp-Lautsprecher relativ groß, was aber durchaus sinnvoll ist, da ja ein Smartphone draufgelegt können werden soll. Er ist nicht für den Outdoor-Bereich ausgelegt, dafür macht er einen zu zerbrechlichen Eindruck. Natürlich könnt ihr ihn dort einmal ausprobieren, und einfach mal ein kurzes Statement dazu verfassen. Was den Treiber angeht: Er ist sehr klein, weshalb die 3 Watt doch sehr erstaunlich sind.

Die ThumpsUp Touch Boom Box ist nicht für mein Handy ausgelegt. Mit meinem Galaxy Tab 2 7.0 hört sich der externen Lautsprecher sehr schön an. Zum Drauflegen ist aber die Ablagefläche zu klein. Für alle, die die NFMI-Funktion verwenden möchten rate ich, verwendet qualitativ hochwertige (Handy-) Lautsprecher. Solche sind zum Beispiel in den iPhone-Modellen verbaut. phimema opferte seines für einige Testlieder und die Ergebnisse war mit meinen nicht zu vergleichen. Klar, guter Bass und eine ordentliche Lautstärke. Als Apple-Gadget gut zu gebrauchen, aber nicht unbedingt mit allen Handy-Modellen anderer Hersteller. Aber für knapp 30 € kann man schließlich nicht so viel falsch machen.

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Veho – Musik zusammen genießen [Test]

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Wer kennt nicht das berühmte Beispiel: man ist mit Freunden unterwegs, da fällt einem ein, dass man neue Musik auf dem Handy hat. Man möchte sie abspielen, doch der Lautsprecher des Handys scheppert nur vor sich her. Zumeist liegt dies an der kompakten Bauart eines Handys. Macht Musik hören so echt Spaß? Ich persönlich lege großen Wert auf ein ausgewogenes Klangbild. Mein logischer Schluss: ein externer Lautsprecher muss her. Der Veho 360 M4 lächelte mir so entgegen, dass ich nicht herum kam ihn zu testen. Und ganz ehrlich, ich bin von diesem Gerät hell auf begeistert. Gefühlt ist er sehr klein, doch trotzallem sind 2 Lautsprecher eingebaut, die jeweils ca. 2,2 Watt bringen. Der Produzent gibt in seinem Datenblatt weiterhin Preis, dass der interne Akku mit bis zu 10 Stunden Musik über den internen Klinkenanschluss eine relative lange Akkulaufzeit hat. Bei dem Betrieb per Bluetooth will der Akku allerdings nach ca. 5 Stunden aufgeladen werden. Dem gegenüber steht eine Aufladedauer von ca. 2 Stunden. Doch nicht nur per Bluetooth kann die Musik abgespielt werden. Eine Buchse für ein 3,5 mm Klinkenkabel ist in dem Lautsprecher enthalten, und als würde dies nicht den meisten Kunden ausreichen, verbaut Veho auch gleich noch ein microSD Kartenlesegerät ein. Um den Akku zu laden ist weiterhin ein Mini USB Anschluss verbaut. Im Lieferumfang sind ein 3,5 mm Klinkenkabel, ein USB-Kabel zum Aufladen und ein Stricksack zum Transport enthalten.

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Doch zum eigentlichen Test:
Kritikpunkte dieses Gerätes sind aus meiner Sicht nur die teilweise ungenaue Verarbeitung an den Übergängen des Lautsprecherschutzgitters, sowie der kantige, scharfe, 3D gefräste Name des Herstellers. “Veho” sticht in einem dreidimensionalen Schriftzug heraus, doch leider sind solche Schriftzüge predistiniert dazu Textilien zu beschädigen und selbst abzubrechen.
Positiv überrascht hat mich die Tonqualität des Veho 360 M4. Die Bässe kommen gut herüber. Sie sind nicht satt, aber dies ist bei der bauartbedingten Größe auch nicht zu erwarten. Die mittleren sowie die hohen Frequenzen kommen ebenfalls natürlich und klar herüber. Ein besonderes Detail bei der Tonqualität ist, dass die Musik darüber entscheidet, wie gut der Lautsprecher sie wiedergeben kann. Prägnant an dieser Stelle ist die Auswahl. Während Lieder aus dem klassischen und epischen Genre durchaus einen basshaltigen Unterton haben dürfen, knistert der Lautsprecher bei Liedern von z.B. Rammstein bereits bedenklich. Die Lautstärke war in allen Fällen die selbe, ein Equalizer wurde in keinem der Fälle verwendet. Selbst Techno lässt sich angenehm hören. Ein weiteres Detail an dem Veho ist, dass es selbst bei einer Bluetooth-Verbindung kaum hörbare Störsignale gibt. Die Bluetooth-Verbindung ist im großen und ganzen sehr stabil, ab und an gibt es kurz Aussetzer, doch es ist fraglich, ob der Veho dafür zur Verantwortung gezogen werden kann. Die Blurtoothverbindung wurde von einem, bereits älteren, HTC Sensation XE aufgebaut. Bei dem Samsung Galaxy S3 von Boboboo gab es keine hörbaren Aussetzer.

Für meine Zwecke ist der Veho 360 M4 sehr gut geeignet. Über das Detail mit den knisternden Bässen kann ich hinweg sehen. Ich würde das Gerät allen empfehlen, wenn sie es spontan, an der Haltestelle, beim Campen oder Picknicken einsetzen wollen, und nicht genau wissen welches Gerät Sie kaufen wollen. Und für aktuell knapp 30 € (Stand 10.03.2014) kann man, denke ich, auch nicht allzuviel falsch machen.
Preis-Leistung: Dicker Pluspunkt

Ich danke mobilefun.de für die Bereitstellung des Lautsprechers.

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Das Twelve South BookBook – Hält es, was es verspricht? [Test/Review]

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Sehr gefreut habe ich mich, als heute vor einer Woche ein Paket aus Hamburg bei mir ankam. Was sich darin verbarg, wusste ich sofort: Die netten Leute von mobilefun haben mir die “Twelve South BookBook iPhone 5 Tasche in Schwarz” zur Verfügung gestellt. Ich konnte meine Freude fast nicht unter Kontrolle halten, schaffte es aber, einen Termin mit karllie zu vereinbaren, damit wir ein Unboxing drehen konnten. Dieses Unboxing binde ich am Ende dieses Artikels ein. Doch natürlich braucht es einige Zeit, solch ein hochwertiges Produkt zu testen. Deshalb habe ich mir nun eine Woche Zeit genommen und versucht, die Hülle, Tasche oder wie auch immer man es nennen mag in so gut wie jeder möglichen Situation auszutesten.
Ich habe es in der Bahn getestet, im Bett kurz vor dem Einschlafen, unterwegs in der Stadt, etc. pp. Und natürlich habe ich es auch einigen Bekannten vorgestellt und, das kann ich vorab schon sagen, die meisten waren begeistert. Laut Twelve South ist das BookBook sowohl für das iPhone 5 als auch für das iPhone 5s geeignet, aber ich konnte es auch mit einem iPod touch 5 nutzen.

Das erste Mal, dass ich von der amerikanischen Firma Twelve South gehört habe, muss vor etwa einem Jahr gewesen sein. Da habe ich bei appgefahren.de zum ersten mal vom BookBook gelesen und war sofort begeistert:
Eine iPhone-Tasche aus Leder, in der man Geld und Kreditkarten verstauen kann. Und dann auch noch im Buch-Look. Grandios! Was mich daran hinderte, das BookBook zu kaufen, war zum einen, dass ich zu dem Zeitpunkt noch kein iPhone o.ä. besaß und zum anderen, dass mir der Preis von 60 Euro doch etwas hoch erschien.

Doch jetzt zum eigentlichen Testbericht:
Was mir schon beim Auspacken gefiel, war die Verpackung des BookBooks. Es liegt in einem sehr schönen Karton, der durch einen Klettverschluss sehr leicht zu Öffnen ist. In seinem Inneren sind außer dem BookBook auch noch einige Sticker, die das Twelve South-Logo zeigen, was schon fast an Apple erinnert, die ja auch immer ihren Geräten Apple-Sticker beilegen. Doch auch die Verarbeitungsqualität des BookBooks erinnert an Apple: Es ist an allen Ecken und Kanten perfekt zusammengenäht. Während Vor- und Rückseite des BookBooks nach einfachem schwarzem Leder aussehen, sieht der Buchrücken sehr alt aus und zeigt die bei alten Büchern gewöhnlichen Risse und Abreibungen.
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Geschrieben steht auf diesem Buchrücken zum einen “BOOK BOOK” und zum anderen “VOL. V.”, was darauf hinweist, dass dies die fürs iPhone 5 gedachte Version ist. Die Schrift und auch die Verkünstelungen auf dem Buchrücken sind in gold und rot gehalten, was mir persönlich sehr gut gefällt. Der Look ließ mich im Unboxing zuerst darauf schließen, dass Vor- und Rückseite nicht aus echtem Leder sind, was aber wahrscheinlich nur dem Kontrast zum “Buchrücken” zu schulden ist. Denn es riecht definitiv nach echtem Leder und auch Twelve South schreibt auf seiner Seite, dass das Leder echt ist. Außerdem ist das BookBook auch handgemacht, was den Preis ebenfalls rechtfertigt.
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Natürlich macht das BookBook das iPhone bzw. den iPod touch um einiges schwerer. Man muss sich mitunter ein wenig daran gewöhnen, doch schon nach einiger zeit lässt es das Gerät noch hochwertiger wirken. Nicht nur vom Aussehen her, sondern auch bei der Handhaltung. Klappt man das BookBook auf, dann sieht man links die Fächer für Kreditkarten etc, 5 haben insgesamt Platz. Eines davon ist durch eine transparente Folie stets sichtbar und vor allem für Monatskarten bei der Bahn o.ä. geeignet. Unter diesen Fächern ist außerdem noch ein wenig Platz etwa für Geldscheine.
Auf der rechten Seite ist ein kleiner Plastikrahmen, in den sich das iPhone bzw. der iPod sehr leicht einsetzen lässt. Das Herausnehmen ist etwas schwerer, geht aber auch mehr oder weniger leicht von der Hand.
Auf der Rückseite ist natürlich auch eine Lücke für die Kamera eingelassen, somit sind auch mit dem BookBook dem Selfies Schießen und Instagrammen keine Grenzen gesetzt.

Damit komme ich zum Nutzen des BookBooks im Alltag:

Die ersten Tage war ich wirklich super zufrieden mit dem BookBook und konnte keinerlei Nachteile feststellen. Es fühlte sich einfach sehr gut an, mit dem BookBook in der Hand E-Mails zu schreiben, Feeds zu lesen oder auch Spiele zu spielen. Auch jeder, dem ich das BookBook zeigte, war sehr begeistert von dem Design. Es muss eigentlich nicht erwähnt werden, dass das BookBook definitiv eine sehr auffällige Tasche ist, die mit ihrem Look wirklich begeistern kann. Egal was ich gemacht habe, ich hatte keinerlei Probleme damit, dass der iPod im BookBook steckte. Fotos machen: Funktioniert ohne Probleme. E-Mails lesen: Sieht sogar noch edler aus. Spiele spielen: Im Hochformat spaßig. Doch damit war ich dann am zweiten Tag der Nutzung bei einem ersten Problem angekommen. Denn Spiele im Querformat können mitunter schwierig werden, je nachdem in welcher Haltung man sich befindet. Vor allem wenn iPod oder iPhone an der Steckdose hängt, kann es etwas umständlich sein, ein Spiel im Querformat zu spielen. Doch auch daran habe ich mich gewöhnt und es war nie in dieser Woche nötig, den iPod aus der Hülle zu holen.
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Was sich jetzt vielleicht einige fragen werden, ist, ob das BookBook denn ohne Probleme in die Hosentasche passt. Und auch da gibt es keinerlei Probleme, selbst in engere Taschen sollten es reinpassen. Auch wenn es das iDevice etwas größer macht, letztendlich sind es nur etwa 2-3 Zentimeter.
Auch das Hören von Musik mit Kopfhörern hat mich beim BookBook gefreut: Denn während man bei Taschen, die man von unten nach oben klappt, in zugeklapptem Zustand keine Kopfhörer nutzen kann, funktioniert das beim BookBook problemlos. Die Ausgänge unten sind jederzeit frei. Auch das Laden in zugeklapptem Zustand ist somit kein Problem.
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Ich habe natürlich auch versucht, aufwendigere Anwendungen und Spiele zu testen, und hier ist mir aufgefallen, dass es hierbei dazu kommen kann, dass zumindest mein iPod etwas wärmer wird als gewöhnlich. Allerdings ist es nur eine geringe Zunahme und es kommt zu keiner bedrohlichen Hitze. Trotzdem sollte man, will man etwa Infinity Blade III spielen, das Gerät vielleicht lieber aus dem BookBook heraus holen.

Desweiteren gibt es natürlich den einen Kartenslot, der durchsichtig ist. Dies war ein Kritikpunkt, den ich von Leuten hörte, denen ich das BookBook zeigte. Natürlich kann jeder, der einem auf den Bildschirm schaut, auch lesen, was auf der Karte steht, die in diesem Slot steckt. Deshalb sollte natürlich jeder für sich wissen, was und ob überhaupt er in diesen Slot eine Karte steckt. Einer der wenigen Verbesserungsvorschläge an Twelve South wäre daher, diese durchsichtige Folie etwas miclhiger zu machen, so wie man es aus manchem Geldbeutel kennt.
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Noch zwei Bemerkungen habe ich gemacht, die wahrscheinlich nicht jeden Benutzer eines BookBooks betreffen würden.
Zum einen höre ich unterwegs manchmal Musik über meine Kopfhörer. Durch Zufall habe ich einmal nicht die Apple-Kopfhörer mit Bedienungselementen benutzt und musste so die Lautstärke direkt über den iPod regeln. Da dieser jedoch durch das BookBook verhüllt war, konnte ich das nicht in der Hosentasche machen, sondern musste ihn herausholen.
Außerdem benutze ich den Smarter Stand for iPhone, den ich hier bereits vorgestellt habe, der jetzt auch nicht mehr funktioniert.

Außer dieser wenigen kleinen Mängel habe ich am Twelve South BookBook jedoch absolut nichts zu beanstanden. Natürlcih ist der Preis für eine iPhone-Tasche etwas hoch, bei der Qualität aber trotzdem absolut in Ordnung. Wer also schon mit dem Gedanken gespielt hat, sich eines zuzulegen, der kann das ruhigen Gewissens tun.

Wer jetzt wirklich Lust bekommen hat, hier ist der Link: Twelve South BookBook iPhone 5 Tasche in Schwarz

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Böse Träume – Gastbeitrag von Sebastian von review-corner.de

Buchkritiken veröffentlichen wir hier auf phimema.de eher selten, außer meiner Rezension zu “Winter in Maine” geht es dann doch eher um technische Dinge. Was natürlich nicht heißt, dass wir lesefaul sind oder uns nicht für Bücher interessieren. Vor allem karllie und ich lesen gerne auch einmal größere Bücher, so haben wir auch viel Lesestoff nach Spanien mitgenommen, wo wir uns gerade befinden (dieser Artikel wurde schon vor ein paar Tagen geschrieben). Doch das richtige Rezensieren von Büchern sollte man vielleicht Experten überlassen, die sich das in ihrem Blog auch zum Hauptziel gemacht haben.

Und so einen haben wir uns jetzt für einen Gastbeitrag angeln können, da wir wie gesagt im Moment durch das schöne Wetter hier in Spanien verhindert sind ;). Der Gastbeitrag kommt von Sebastian, der review-corner.de betreibt und dort immer wieder interessante Rezensionen nicht nur zu Büchern veröffentlicht, aber lest einfach selbst:

Hallo,

ich bin Sebastian von www.review-corner.de. Zunächst einmal freue ich mich über die Möglichkeit, eine meine Rezensionen auf Phimema präsentieren zu können. Wenn euch der Text gefallen hat und ihr neugierig geworden seid, findet ihr auf meinem Blog noch viel mehr Rezensionen und Themenspecials rund um die Themen Filme, Bücher und Spiele. Jetzt aber viel Spaß mit meiner Besprechung zu Christopher Ransoms’ neuem Roman “Böse Träume”.

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  • Christopher Ransom – Böse Träume
  • OT: The People Next Door
  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (12. Juli 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548285198
  • ISBN-13: 978-3548285191

Inhaltszusammenfassung:
Das Leben der Familie Nash geht langsam aber sicher den Bach runter. Micks Sportbar ist pleite und man steht kurz davor, alles zu verlieren. Plötzlich beginnen seltsame Ereignisse, alles noch weiter auf den Kopf zu stellen. Mick wird von einem mysteriösen Fremden vor dem Ertrinken gerettet und seine Tochter Briela von seltsamen Visionen geplagt. Dann sind da auch noch die neuen Nachbarn, mit denen ebenfalls irgendetwas nicht zu stimmen scheint.

Kritik:
Bislang hatte ich noch nicht das Vergnügen, mich mit einem Roman von Christopher Ransom auseinander setzen zu dürfen. Man kann also sagen, dass “Böse Träume” im übertragenen Sinn mein erstes Mal ist. Unter diesem Aspekt ist es schon ein bisschen schade, dass der als “Thriller” beworbene Roman sich dann doch in eine andere, wenn auch nicht zwangsläufig schlechte, Richtung bewegt.
Ransom startet seinen Roman mit einem äußerst packenden Intro, welches schon eine Menge Lust auf die Geschichte an sich macht – und nach einigen Seiten traurigerweise so gar nichts mehr mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat. Was auf den ersten Blick etwas schade ist (denn nach diesem heißen Start geht die Spannung zunächst unglaublich tief in den Keller), entwickelt sich aber im Lauf der nächsten 50, 60 Seiten erneut zu einer spannenden Story, die aber gänzlich anders ist als erwartet. Statt in Thrillergefilden zu wandeln, wie es laut Klappentext und Genrebezeichnung des Verlages ja sein sollte, wird aus dem Roman schnell eine Mysteriegeschichte, die sich schließlich immer mehr Richtung Horror entwickelt. Nicht schlecht, aber auch nicht das, was ich erwartet hatte. Hier hätte Ullstein meiner Meinung nach von vornherein anders ankündigen sollen, denn so ist der eine oder andere Leser doch sehr angeätzt gewesen, wie ich nach dem Sichten einiger anderer Rezensionen feststellen musste. Mich selbst stört das nun nicht, denn als Horrorstory funktioniert “Böse Träume” immer noch gut und weiß vor allem auf der atmosphärischen Ebene zu gefallen – besonders das von vielen bemängelte hart ausgefallene Finale hat mit einem zumindest für mich nicht vorhersehbaren Storytwist die Endnote gerettet.
Auf die Charaktere einzugehen fällt mir bei “Böse Träume” recht schwer, denn hier müsste man für eine umfassende Bewertung doch schon ziemliche Spoiler einbauen, worauf ich aber gerne verzichten würde. Generell lässt sich sagen, dass Ransoms Charaktere gut gezeichnet sind, auch wenn “Böse Träume” sicherlich nicht ganz oben in der Liste der besten Protagonisten mitmischen wird. Zudem fehlt ein echter Sympathieträger, der als Identifikationsfigur für den Leser herhalten könnte.
Christopher Ransom schreibt gut, ausnahmsweise kann ich verstehen, dass der Mann mit seinen Werken die (US-)Bestsellerlisten stürmt. Nicht zu oberflächlich, nicht zu verschlungen, ein gesundes Maß dazwischen, welches dem Leser viel Spaß bringen dürfte. Man sollte sch aber von vornherein der Tatsache bewusst sein, dass Ransom zum Schluss hin verstärkt auch Gewaltspitzen einbaut, welche so zu Beginn seines Werkes noch nicht zu erahnen waren. Trotzdem muss ich gerade hier die gröbste Kritik an “Böse Träume” äußern und dem Ullstein-Verlag nahelegen, sich einmal eingehend mit Korrektoren und Übersetzern zu “unterhalten”, denn genau hier liegt der Grund dafür, dass der Roman bei allem, was ich positivies zu ihm zu sagen hatte eine deutlich schwächere Gesamtnote erhalten wird. Begonnen damit, dass Micks Frau Amy im Klappentext als “Viola” bezeichnet wird (ein Name, der im Roman sonst nirgends auftaucht) ziehen sich immer wieder Stolpersteine wie Rechtschreibfehler, doppelte oder fehlende Wörte als Hemmschuhe durch die Geschichte. Was man bei einem Selfpublisher oder von mir aus sogar einem Kleinverlag vielleicht noch verstehen oder zumindest tolerieren könnte, darf einem Publikumsverlag in meinen Augen nicht passieren – zumindest nicht in der hier auftretenden Häufigkeit.

Fazit:
“Böse Träume” ist entgegen der Kategoriesierung des Verlags eher als Horrorbuch mit Mysterytouch denn als Thriller zu sehen. Als solches funktioniert es auch gut, die Geschichte ist stimmig und atmosphärisch. Die häufig auftretenden Rechtschreibfehler zusammen mit den Längen am Anfang mindern den Gesamteindruck jedoch deutlich – was aber zumindest hinsichtlich des ersten Punktes ausdrücklich nicht der Geschichte zuzuschreiben ist. Die hat gefallen.

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Großbrand in Ludwigshafen

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Von meinem Dachfenster hier in Mannheim aus ist gerade eine riesige Rauchwolke zu sehen, auf die ich von meinem Vater aufmerksam gemacht wurde. Wie ich jetzt gerade erfahren habe, brennt in Ludwigshafen (am Rhein, für alle die sich in der Region nicht auskennen) eine Lagerhalle auf der Parkinsel.
Da in allen Medien davon berichtet wird, scheint auch schon so gut wie jeder Ludwigshafener und Mannheimer von dem Brand zu wissen, im Radio wird gesagt, man solle vorsichtshalber Fenster geschlossen halten und Klimaanlagen ausschalten.
Was genau brennt, ist bisher noch unbekannt.
Falls noch etwas passieren sollte, werde ich euch natürlich am Laufenden halten, anbei noch ein Bild von meinem Dach aus.

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