Archiv für Karllie erklärt

BIOS und UEFI – nur 1 und 0? [KE]

Was ist BIOS?

Das Basic Input Output System ist das Fundament eines Rechners. Hier findet der erste Schritt der Magie statt.

BIOS ist die Software zur Hardwareverwaltung, denn das BIOS wird vor jedem Systemstart ausgeführt. Es wird überprüft ob die Hardware intakt ist, ob alles angeschlossen ist für einen Systemstart und ob ein Betriebssystem vorhanden ist.

Nach der Prüfung wird das System gestartet.

 

bis zu 32 Bit System:

Jeder hat schon ein mal das BIOS oder zumindest die Auswahloptionen von einem BIOS gesehen. Bei jedem Neustart wird ein Logo eingeblendet mit den F2-Hinweis für Bootwechsel. (Taste kann variieren)

Was ist UEFI?

 

Unified Extensible Firmware Interface ist der geistige Nachfolger von BIOS. Der eigentliche Nachfolger ist der Firmware Foundation Code. Jede Firmware ist genormt damit UEFI läuft.

Somit ist UEFI nicht mehr Teil der Firmware. Es ist die Schnittstelle zwischen Firmware und dem Betriebssystem.

 

stark vereinfachte Darstellung von 64-Bit Systemen:

 

Was macht UEFI besser/mehr?

 

  • einfacher erweiterbar (z. B. für Digital Rights Management)
  • eingebettetes Netzwerkmodul (zur Fernwartung)
  • bessere Unterstützung für starke Grafikkarten
  • BIOS-Emulation (bei Bedarf)
  • unabhängige Treiber möglich
  • Netzwerk- und Speicherverwaltung auf der Firmware möglich
  • Speichermedien über 2 TB verwendbar
  • Menüführung in UEFI mit Maus möglich

 

Ist das die Zukunft?

Nein, es ist die Gegenwart. Jeder moderne Rechner hat UEFI, welches meistens bei den Kauf des Gesamtpaketes oder dem Kauf des Mainboards bereits enthalten ist.

 

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Einmal Putzen für ein schnellen PC? – CCleaner [KE]

Dieser phimemArtikel ist von Karllie

Wer möchte es auch? Ein paar Klicks und der Rechner ist schneller… Wenn es so einfach wäre. Im Laufe der Nutzung ist der Rechner verstaubt. Nicht nur physisch sondern auch virtuell.

Bleiben wir bei dem Beispiel des verschmutzten Rechners. Es gibt 3 Arten von Schmutz. Den Dreck am Boden (= die unnötigen nutzlosen Dateien), die verfangenen Zahnräder(= Programme im Autostart) und die Spinnenweben(= alte Programme).

Vorarbeit:

Man braucht für ein dreckiges Zimmer einen Staubsauger, für den zugemüllten PC braucht man den CCleaner.

 

Weg mit dem Dreck

Also weg mit den nutzlosen Dateien. Einfach löschen, oder?

So geht es mit den meisten Nutzlosen Dateien, die wir bewusst erstellt haben. Wir wissen ja (hoffentlich) wo diese sind. Was ist mit den anderen Dateien, die ein Browser gerade erstellt? Diese sind schwer findbar und haben komische Namen. Es ist wie Dreck. Du wirst davon nicht direkt behindert aber es stört dich und dein System, wenn es zuviel davon gibt.

 

Schaltfläche: Cleaner

Hier sollte man als erstes die Einstellungen betrachten (Windows und Anwendungen Tabs), wenn man nichts verändert kann, man auch nichts falsch machen. Dann muss man das System analysieren mit einen Klick. Das dauert 2 -8 Minuten. Dann aktiviert man den nächsten Stritt mit einen Klick auf “CCleaner starten”.

Jetzt kommt der Warnhinweis, dass alle Dateien für immer gelöscht werden. Hierzu ein paar Worte. Die meisten Sachen, die gelöscht werden, sind: Downloadverlauf, Cookies und Cache (=temporäre Dateien) und es wird auch der Papierkorb geleert. Hier sind alle “gelöschten” Dateien drin. Sobald der Papierkorb geleert wird, sind die Dateien schwierig oder gar nicht mehr wiederherstellbar.

Jetzt muss man dies noch bestätigen und nach ein paar Sekunden ist das Säubern abgeschlossen.

 

Die verfangenen Zahnräder (dein Autostart)

Ein Computer ist eine Maschine, eine so komplexe Maschine, dass ich Jahre darüber Reden kann. Reduzieren wird alles auf die Mechanik.

Stell dir vor du musst an einer Kurbel drehen um einen Kaffee zu machen. Hier kannst du in die Maschine reingucken und es gibt viele Zahnränder. Manche mahlen Bohnen, manche erwärmen das Wasser und manche schälen Karotten. Warum schälen die Karotten? Ich möchte gerade nur ein Kaffee. Dieses Beispiel klingt sehr dämlich, aber dein Autostart ist es auch.

Die Lösung

Bei dem CCleaner gibt es unter den Punkt Extras einen weiteren Punkt Autostart. Hier kann man jedes Programm aus den Autostart verbannen. Unter dem Reiter “geplante Aufgaben” verbergen sich weitere Programme, die nach dem Starten erst ausgeführt werden. Jedes überflüssige Programm ist wie ein Zahnrad. Es ist Ballast.

Jetzt haben die die Möglichkeit bei unserer Maschine die Zahnräder rauszunehmen. Jedes Zahnrad, das Nonsens macht, wird von uns entfernt um alle anderen Zahnräder (=Programme) zu beschleunigen. Unser Kaffee wird früher fertig. Falls du dann noch lust auf eine Karotte hast kannst du die Funktion immer noch genießen.

Die Karotte repräsentiert ein meist unnötiges Programm, wie den Adobbe Speed Launcher. Dank diesen Programms dauert es nicht so lange, wenn du eine PDF öffnen möchtest. Dennoch wirst du oft einen PC starten und keine PDF öffnen. Dieses Programm ist deshalb unnötig.

 

Noch mehr unötige Programme (= die Spinnweben)

Wenn du dienen Autostart durchsuchst findest du viele Programme, die du nicht verstehst. Sei hier vorsichtig, da manche Programme notwendig für das System sind. Es gibt aber auch Programme, die man nie braucht oder nur nerven. Die Toolbars sind die Krönung der Nervigkeit. Solche Programme muss man immer vollständig loswerden. In meinen phimemArtikel Richtig Deinstallieren gibt es eine Anleitung und eine Beschreibung des Problems mit diesen Beispiel,

 

Fazit

Wir haben unseren Rechner gesäubert. Hat es sich gelohnt? Ja, den Autostart zu säubern hat uns am meisten gebracht. Die anderen Schritte haben Daten von der Festplatte gelöscht. Dadurch kann unser System die wichtigen Daten schneller finden. Starte den Computer neu um den ganzen Effekt zu spüren. Dein Rechner mag nun schneller sein. Dies ist aber nur, weil er auch verlangsamt wurde.

 

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Richtig Deinstallieren [KE]

Dieser phimemArtikel ist von Karllie

Es kommt häufig vor, dass mann ein Programm deinstalliert, aber trotzdem manche “Fetzen” noch übrig bleiben. Es ist wie das entfernen von einem Spinnennetz. Mit einem Besen funktioniert es, aber ein Feuerzeug ist effektiver und macht weniger Dreck.

 

Beobachtung (unter Windows)

Fast jedes Programm erstellt (nach der Einstellung der Installation) eine Verknüpfung auf dem Desktop. Mit einen Rechtsklick kann man den Dateipfad der .exe finden. (.exe = Ausführende Datei der meisten Programme) Wenn man in diesem Ordner ist sollte dort (bei guten Programmen) auch eine Deinstallationsdatei sein. Diese sollte man Ausführen, falls man es deinstallieren will. [Der Ordner ist meistens C:\Program Files\"Firmenname"\"Programmname" statt Program Files kann auch Program Files (x86) stehen. Eventuell gibt es den Ordner mit den Firmennamen nicht. Dann ist der Ordner "Programmname" direkt in dem Order Program Files enthalten.] Heutzutage wird dieser Service immer seltener. Zum Glück gibt es eine einfache Abhilfe.

deinstall

 

CCleaner

Ich weiß es klingt komisch ein Programm zu installieren, wenn es um das Gegenteil geht, aber dieses Programm kann ich nur Empfehlen. Hier ist das Deinstallieren viel einfacher. Man kann hier auch den Autostart verwalten, Systemwiederherstellungpunkte löschen (!nur erfahrene Nutzer!) und und und …

 

Die wichtige Funktion für diesen Beitrag ist das “Säubern” der Registry. In der Registry gibt es noch Einträge des Programms. Um bei dem Beispiel von vorhin zu bleiben: Indem wir ein Spinnennetz zerstört haben, kann man die Einträge als kleine Reste an der Tür sehen. Es ist für uns kaum sichtbar, aber die Struktur der Tür bzw. des Rahmens hat sich verändert und sie funktioniert nicht mehr ganz so gut wie vorher. Beim Computer ist dies ein schleichender Prozess, der den PC verlangsamt und gerade den wichtigen Bereich vollmüllt.

 Schade, die Anleitung soll hier seinSchade, die Anleitung soll hier seinSchade, die Anleitung soll hier seinSchade, die Anleitung soll hier sein

 

Der letzte Müll

Manche Programme möchten einfach nicht weg. Nach dem Deinstallieren sind diese nicht mehr funktionstüchtig, aber die Dateien sind zum Teil noch da. Diese Dateien sind an maximal 2 Stellen übrig geblieben.

Zum einen ist dies der Installationsordner, (siehe Absatz 2) hier kann man den ganzen Ordner, welcher so heißt wie das Programm, löschen. Falls es noch einen Ordner gibt, der so heißt wie der Hersteller sollte man diesen nur löschen, wenn man sicher ist, dass keine weiteren Programme von der Firma installiert sind.

Ein Programm hat oft Nutzerdaten. Diese sind in den Dokumenten Ordner von Windows. Dort findet man die Dateien genauso, wie in dem Programm Ordner und kann diese genau so löschen.

 

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Macht .flac den Unterschied? – [KE]

Dieser phimemArtikel ist von Karllie

In der letzten Zeit greife ich immer häufiger zu unkomprimierter Musik. Die Formate sind meistens wav, m4a oder flac. An dieser Stelle kann ich flac empfehlen, da es auf allen Geräten, die ich kenne Funktioniert (Apple: m4a).

Was heißt umkomprimiert?

Hier werden keine Informationen weggenommen. Bei einer mp3 Dateien fehlen hohe und niedrige Frequenzen, die der Mensch nicht hören kann. Die Abwesenheit dieser Frequenzen können den Eindruck der Musik verändern.

Unsere Wahrnehmungen funktionieren durch das Vergleichen von Impulsen. Hier ist die die Druckwelle, die durch die Luft geht. Unser Ohr bekommt alle Signale uns Sendet diesen Daten an unser Gehirn. Wenn aber manche Frequenzen schon vorher aus der Quelle fehlen werden die Schallwellen in unseren Ohr anders kanalisiert. Die Informationen für unser Gehirn verändern sich. Die Musik klingt stumpf.

 

Kompromisse

Beim komprimieren von mp3 oder ähnlichen werden viele Informationen stark verdichtet (ähnlich wie beim Ohr). Bei diesen Verfahren kann je nach Software Datenverlust entstehen. Der Ton wird noch schlechter.

 

Der Vergleich

Wenn in der Musik viele sehr hohe oder bastartige Töne vorkommen macht die umkomprimierte Datei viel Sinn. Manche Musik ist in den Mittelspektrum kannst du den Unterschied hören. Teste es hier aus.

Kurz und Schnell – Shortcuts

Dieser phimemArtikel ist von Karllie

Ganz am Anfang von phimema wurden Shortcuts erwähnt. Diese sind nicht überlebenswichtig aber eine große Hilfe. Hier werden nur die sinnvollen Shortcuts aufgelistet.

Pech

Zum Ausdrucken gibt es hier den Download.

PC reinigen [KE]

Dieser phimemArtikel ist von Karllie

Ein PC hat viel zu tun. Webseiten laden, Videos wiedergeben und rechnen… ganz viel rechnen.

Wenn ein Rechner viel und/oder lange die Bauteile beansprucht, dann werden diese warm. Warme Schaltungen sind zu vermeiden, denn diese gehen schnell(er) kaputt. Deshalb hat jeder gute Rechner ein Kühlsystem. Die normale Form des Kühlens ist das Benutzen von Ventilatoren. Die entstehende Luftzirkulation sorgt für einen Wärmeaustausch. So wird es auch wieder angenehm kühl.

 

Warum Putzen?

Eine Reinigung des Kühlers ist bei jedem PC mit der Zeit notwendig. Mein Rechner gibt mir Bescheid, wenn der Kühler über 1200 Stunden benutzt wurde (das Programm findet ihr hier). Nach einer so langen Zeit ist der Kühler auch garantiert durch Staub, Haare und ähnliches verschmutzt. Auch wenn immer wieder nur ein Staubkorn aufgesogen wird, hat man nach vielen Stunden Nutzung einiges an Staub im Kühler. Wenn dies der Fall ist, funktioniert die gesamte Kühlung nicht mehr. Die Bauteile takten sich mit der Zeit automatisch herunter oder gehen ab einer zu hohen Belastung kaputt. Das solltet ihr auf jeden Fall vermeiden.

 

Wie putzt man richtig?

Wort und Bild reichen hier nicht, aus diesem Grund ein Video:


Alles sauber!

Nach einem Reinigungsdurchlauf merken manche wieder wie gut doch der Rechner ist und wie leise dieser sein kann. Wenn du sogar einen Leistungsanstieg feststellst, dann solltest du den Rechner häufiger reinigen.

 

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VPN… ist doch praktisch [KE]

Dieser phimemArtikel ist von Karllie

VPN bietet viele Vorteile, wenn man im Netz Ländersperren umgehen möchte. Wie funktioniert das? Hat man noch mehr Vorteile?

 

Was ist VPN?

VPN ist deine Abkürzung für virtuelle privates Netzwerk. Also VPN ist ein privates Netzwerk, welches nur virtuell existiert. Das bedeutet, dass private Netzwerke nicht nur über direkte Verbindungen zwischen Rechnern existieren kann, sondern auch über das Internet. Dies wird durch einen VPN Server ermöglicht. Der Rechner stellt zu Server eine sichere Verbindung her. Dann kann der Server für den Rechner Dienste aufführen und dem Rechner die Daten geben. Demzufolge ist ein VPN Client (Programm, welches den zugang in ein VPN System ermöglicht) die Schnittstelle zwischen geschlossene und offene Systeme. Das modere Home-Office (von zuhause arbeiten) ist zum Großteil nur wegen VPN möglich.

 

Weitere Anwendungsbereiche:

Wie bereits erwähnt ist der VPN Server die ausführende Gewalt in alles Prozessen, welche der Rechner in den neuen System machen möchte. Nehmen wir nun an, dass dieses neue System auf das Internet zugreifen soll. Der Zugriff findet somit über den VPN Server oder einer weiteren Schnittstelle statt. Über diesen Umweg ist man im Internet mit einer anderen IP Adresse. Man surft über der IP-Adresse des Servers. Wenn der Server in der USA steht kann der Rechner über den VPN-Server die Ländersperre umgehen. Dienste wie Hulu und YouTube (GEMA-Videos) sind nach diesen Verfahren verfügbar.

 

VPN = Anonymität?

 

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Kabellose verbindungen – W-Lan, Bluetooth und noch mehr [KE]

Dieser phimemArtikel wurde verfasst von Karllie Kategorie: Karllierklärt

Was sind kabellose Verbindungen?

Kabellose Verbindungen haben einen Sender und einen Empfänger. Das Signal wandert in Form einer elektromagnetischen Welle durch den Raum. Der Strom im Empfänger verhält sich genau so wie der Strom im Sender. Die Anomalien (die Schwankungen) bleiben gleich.

Mehr dazu im Video:

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Große Klappe, Viel dahinter. ThumpsUp Touch Boom Box

Dieser phimemArtikel wurde verfasst von willhaben

Heutzutage gibt es für alles mögliche Abkürzungen. Wi-Fi, Bluetooth, NFC oder NFMI. Diese ganzen Kürzel haben eins gemein: Sie werden verwendet, um eine Technik zu beschreiben, die darauf ausgelegt ist Daten auszutauschen, oder den Vorgang zu erleichtern, mit dem Daten ausgetauscht werden sollen. Wi-Fi kennt jeder vom W-Lan-Router von Zuhause. Bluetooth gibt es erst seit ca. 8 Jahren in Handys, aber schon seit ca. 20 Jahren als Funktechnik. Übertragen werden kann mit dem richtigen Programm alles. NFC ist ein wenig einfacher als Bluetooth. Hiermit können Daten ausgetauscht werden, wenn die beiden Geräte nur wenige Zentimeter auseinander sind. Genutzt wird solch ein Verfahren beim “fastpairing” von Bluetooth Geräten, oder beim Bargeldlosen bezahlen, z.B. “girogo”. Ausgeschrieben heißt es übrigens “Near Field Communication”.
NFMI (Near Field Magnetic Induction) ist dagegen eine etwas andere Technik. Es wird nicht mithilfe einer Funkantenne ein Signal erzeugt, sondern es wird ein elektromagnetisches Feld erzeugt, das dann empfangen und verstärkt werden kann. Die maximale Reichweite wird mit ca. 2 Metern angegeben. Durch die NFMI-Technik kann Sound ohne bestehende Datenverbindung und damit ganz ohne Bluetooth oder ähnliches übertragen werden, beispielsweise auf Lautsprecher.

Doch nun zum eigentlichen Grund dieses Beitrags. Mobilefun.de hat uns wieder einmal einen Lautsprecher zur Verfügung gestellt. Dieses mal die ThumpsUp Touch Boom Box. Diese empfängt Daten per NFMI. Also Handy an, und auf die !breite! Seite des Lautsprechers legen. Einfach ein Lied, oder einen Film auswählen, und der Spaß kann beginnen. So lautet jedenfalls die Theorie.

Der Lautsprecher hat, laut Datenblatt, eine Nennleistung von 3 Watt. Das ist erst einmal ein ganz guter Wert. Im Vergleich, der Veho 360 M4 hat 2 mal 2,2 Watt Lautsprecher. Wobei letzterer einen ganz anderen Aufbau besitzt. Möglichst kompakt und vor allem mit Raumklang. Der ThumpsUp Touch ist auf eine einseitige Beschallung ausgelegt. Der Lautsprecher erzeugt so “nur” einen Mono Ton. Mit dem im Datenblatt stehenden Frequenzbereich von 100 – 20.000 Hz ist das Musikerlebnis schon einmal vorhanden. Die tiefsten Bässe können nicht abgespielt werden. Das menschliche Ohr hat ein durchschnittliches Frequenzspektrum von ca. 20 – 20.000 Hz; dem kommt der NFMI- Lautsprecher auf jeden Fall schon einmal nahe. Der integrierte Akku soll eine Laufzeit von 10 Stunden haben, aber mit Sicherheit schwankt der Wert mit unterschiedlichen Lautstärken und verschiedenen Anschlüssen. Der ThumpsUp bietet neben dem NFMI-Deck auch einen 3,5 mm Klinke Eingang, oder auch bekannt unter dem Namen 3,5 mm AUX. Aufgeladen werden kann der Lautsprecher über ein handelsübliches, mitgeliefertes Micro-USB Kabel.

Wie erkenne ich, ob mein Gerät mit dem ThumpsUp kompatibel ist?

Wenn es einen Lautsprecher hat, kann der ThumpsUp  verwendet werden. Das Geheimnis ist, dass es 2 Sensoren gibt. Wenn der Lautsprecher des Handys genau auf einem dieser Sensoren liegt ist die Qualität sowie die Lautstärke des ThumpsUp am besten, bzw. am höchsten. Aus den Maßen des NFMI-Decks kann geschlossen werden, dass dieser externe Lautsprecher für das iPhone, oder einen iPod ausgelegt ist. Dieser Verdacht wird durch die Lage der beiden doch recht kleinen Sensoren erhärtet.

Der Ergebnis des Testes sah trotz dieser Einschränkungen erstaunlich gut aus. Unsere Testlieder liefen, ohne nennenswerte Einschränkungen, flüssig und klar. Ein sporadisches Auftauchen von Interferenzen ist mir nur bei meinem HTC Sensation XE aufgefallen. Dieses Smartphone hat zu allem Überfluss alle Antennen im Backcover. Daraus leite ich das gelegentliche Störgeräuch ab. Einen kleinen Tipp: umso weiter der Lautsprecher des Abspielgerätes von den Sensoren weg ist, umso schlechter wird der Klang, also Schutzhülle, z.B. eine Otterbox, abmachen. Wenn die Hülle nur sehr dünn ist dürfte es aber kaum Auswirkungen haben.

Was das Hand-Held angeht gibt es nur einige wenige Punkte zu sagen. Einer wäre das doch sehr geringe Gewicht. Daneben ist der ThumpsUp-Lautsprecher relativ groß, was aber durchaus sinnvoll ist, da ja ein Smartphone draufgelegt können werden soll. Er ist nicht für den Outdoor-Bereich ausgelegt, dafür macht er einen zu zerbrechlichen Eindruck. Natürlich könnt ihr ihn dort einmal ausprobieren, und einfach mal ein kurzes Statement dazu verfassen. Was den Treiber angeht: Er ist sehr klein, weshalb die 3 Watt doch sehr erstaunlich sind.

Die ThumpsUp Touch Boom Box ist nicht für mein Handy ausgelegt. Mit meinem Galaxy Tab 2 7.0 hört sich der externen Lautsprecher sehr schön an. Zum Drauflegen ist aber die Ablagefläche zu klein. Für alle, die die NFMI-Funktion verwenden möchten rate ich, verwendet qualitativ hochwertige (Handy-) Lautsprecher. Solche sind zum Beispiel in den iPhone-Modellen verbaut. phimema opferte seines für einige Testlieder und die Ergebnisse war mit meinen nicht zu vergleichen. Klar, guter Bass und eine ordentliche Lautstärke. Als Apple-Gadget gut zu gebrauchen, aber nicht unbedingt mit allen Handy-Modellen anderer Hersteller. Aber für knapp 30 € kann man schließlich nicht so viel falsch machen.

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