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Was sind uns unsere Daten wirklich wert? – Der Tragödie erster Teil

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Bild von “r2hox”

Es ist eine Diskussion, die seit Monaten durch unsere Gesellschaft geht und jedes Gespräch in eine hitzige Diskussion verwandeln kann. In den Medien erscheinen fast täglich Neuigkeiten und immer wird gegen die gleichen gehetzt: Die bösen Regierungen, denen es nicht mehr um das Wohl ihrer Bürger geht, sonder um… Ja, um was geht es den deutschen, amerikanischen oder britischen Regierungen eigentlich? Noch vor 2 Jahren kümmerte sich niemand um Datensicherheit, auch wenn damals schon einige Experten warnten, wie leichtsinnig auch mit intimen Daten umgegangen wird.
Doch dann kamen die Enthüllungen von Edward Snowden und der Aufschrei war groß – am größten war er hier in Deutschland. Wie kann es sein, dass amerikanische Geheimdienste uns unschuldige Deutschen ausspionieren? Und dann sogar noch unsere entzückende Kanzlerin? Unerhört! Dass deutsche Geheimdienste das auch machen, sei ein mal dahingestellt. Die machen das ja viel subtiler und sind bei weitem nicht so schlimm wie ihre amerikanischen und britischen Verwandten.

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Bild von XD-111

Jedenfalls wurden von Edward Snowden auf einmal die Augen der Deutschen geöffnet – vielleicht etwas zu weit. Von einem auf den anderen Tag äußerten sich selbst ernannte Experten, wie schlimm doch die Überwachung unser Daten sei und dass man sich doch direkt von allen Diensten verabschieden solle, die einem die Privatsphäre gefährden. Heißt: Facebook-Account löschen, Twitter und YouTube auch, Google sowieso und umsteigen auf Suchmaschinen, die Nutzerdaten nicht analysieren (also etwa DuckDuckGo). Nicht, dass Edward Snowden mit seinen Enthüllungen die Privatsphäre der Deutschen noch mehr gefährdete, es blieb alles beim Alten. Überwacht wurde schon seit Jahren sehr ausgiebig. Aber auf einmal beschwerten sich die Leute, dass die Nacktbilder, die sie auf irgendwelche ihnen unbekannten Server hoch luden, vielleicht von amerikanischen Geheimagenten angesehen werden konnten (und nein, ganz sicher werden sich keine amerikanischen Agenten der NSA an irgendwelchen privaten Bildern aufgeilen). Die beschriebene Panik war aber wirklich nur in Deutschland so hoch: Nirgendwo anders wurde auf einmal der sichere Messenger Threema so oft heruntergeladen, dass er in den Charts des App Stores monatelang auf Platz eins blieb. Und nirgends gingen die Medien, egal ob Fernsehen, Zeitung oder Radio, so stark, fast verschwörungstheoretisch, auf das Thema der Datensicherheit ein. Sobald ein bekanntes Unternehmen neue Nutzungsbedingungen vorstellt, werden diese förmlich zerrissen und jedes Wort, das irgendwie falsch interpretiert werden kann als Verletzung des Datenschutzes gesehen. Wenn Samsung seine Kunden freundlich darauf hinweist, dass seine Fernseher für die Sprachsteuerung die ganze Zeit deren Sprache aufnehmen müssen (was völlig logisch ist), erscheint auf allen Webseiten der großen Medien die große Meldung, dass Samsung seine Nutzer ausspioniert. Die Angst ist groß in Deutschland. Nicht nur die Angst vor unsicheren Daten, sondern auch die Angst vor dem Islam hat sich etwa in den letzten Wochen und Monaten gezeigt. Und bei beidem stellt sich die Frage, ob es denn wirklich so schlimm ist?

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Bild von Jonathan McIntosh

“Du willst doch auch nicht, dass deine Nachbarn über alle deine Daten Bescheid wissen und deine Passwörter kennen.” Das sind Worte, die ich schon öfter gehört habe, wenn es in Gesprächen um Datensicherheit geht. Nur ist an dieser Aussage ein großes Manko: Mein Nachbar weiß eben nichts von meinen sensiblen Daten und Agenten der NSA kennen mich eben nicht persönlich. Sollte also wirklich einmal ein Agent der NSA irgendwelche Daten aus der Datenbank aller gesammelten Daten picken, wird er diese nicht bestimmten Personen zuordnen können. Außerdem passieren solche spezifische Suchen sehr selten und man fällt nicht einfach so in das Schema der NSA, wenn diese nach Terroristen fahndet. Selbst wenn ein Hacker eine riesige Datenback an sich reißt, etwa geschehen bei Sony oder Walmart, wo Millionen von Daten gestohlen wurden, muss man sich keine Sorgen um die private Sicherheit zu machen. Daten werden verkauft, Kreditkartendaten vielleicht genutzt, um die Konten von Opfern leer zu räumen, aber niemals wird ein Hacker sich die Daten einer bestimmten Person heraussuchen, um diese dann privat zu terrorisieren.

Der Titel dieses Artikel ist “Was sind uns unsere Daten wirklich wert?”, und bisher habe ich diese Frage selbst noch nicht beantwortet. Jedoch wird jedem Leser dieses Beitrags auffallen, dass ich zu diesem Thema sehr liberal und vielleicht mehr amerikanisch als deutsch bin, wenn man das so sagen kann. Doch ich möchte, bevor ich im zweiten Teil dieses Artikels einmal zu einer etwas anderen, aber ganz meiner Meinung entsprechenden Antwort dieser Frage komme, dir selbst, lieber Leser, die Beantwortung dieser Frage überlassen: Was sind dir deine Daten wirklich Wert? Ohne dich von den Meinungen anderer beeinflussen zu lassen, was würdest du machen, damit deine Daten sicher sind? Und wie gehst du mit deinen Daten um? Gehst du mit deinen persönlichen Daten so um, wie du es für richtig hältst?

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Bild von Transformer 18

Zum Abschluss möchte ich noch eine Umfrage analysieren, die Carsten “Caschy” Knobloch auf seinem berühmt-berüchtigten Blog, dessen begeisterter Leser ich bin, gestellt hat: Es ging um die neue Facebook-AGB und ob Leser seines Blogs, die ich größtenteils als technikaffin bezeichnen würde, diese als gut empfinden. Ganz kurz: Die neuen AGB erlauben es Facebook, jedem Nutzer auf ihn zugeschnittene Werbung zu zeigen. Ich selbst sehe hier kein Problem, denn ich sehe doch lieber Werbung zu dem neuen Headset, das ich mir kaufen will als zur neuesten My Little Pony-Kollektion. Meine Daten werden von Facebook eh gesammelt und Werbung ist nunmal das Mittel, mit dem Facebook Geld macht. Und würde Facebook Geld kosten, wer würde es nutzen? Zu über einer Milliarde Nutzern wäre es niemals gekommen. Doch wie bereits geschrieben, möchte ich, dass du dir eine eigene Meinung bildest, meine Meinung bekommst du im zweiten Teil dieses Artikels auf dem silbernen Teller präsentiert.
Jedenfalls zeigt der Ausgang der Umfrage ganz gut, was ich bereits verdeutlicht habe: Die meisten der Befragten finden die neuen AGB schlimm und/oder nutzen sogar kein Facebook. Gerne würde ich diese Menschen einmal fragen, was sie denn genau an den AGB stört und warum personalisierte Werbung für sie schlecht ist. Nur ein kleiner Teil der Befragten empfindet die AGB als gut und ist an personalisierter Werbung erfreut.

Caschys Blog Web, Software, Hardware, Mobile Computing   Co
Screenshot von stadt-bremerhaven.de

 

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Blogparade: Wie ich meinen großen Roadtrip plante

Es ist jetzt schon eine Zeit her, dass ich das erste und bisher auch letzte mal bei einer Blogparade teilgenommen habe. Besonders viel zu schreiben gab es in dem Artikel “So sieht mein Workspace aus” ja auch nicht. Jetzt bin ich aber auf eine interessante Blogparade des Weltreiseforums aufmerksam geworden. Es geht in Ergänzung zu einer Serie von Artikeln über die Wichtigkeit von Reiseführern: Blogger sollen beschreiben, wie sie ihre Reisen planen.
Nun ist ja phimema überhaupt kein Reiseblog, aber trotzdem ist das Planen von Reisen ein Thema, das sehr gut auf diese Seite passt und über das ich sehr gerne berichten werde.

Im August 2014 unternahm ich mit meiner Familie eine Reise in die USA. Wir reisten 3 Wochen lang mit einem größeren SUV vom Chrysler die Westküste entlang, von Arizona über Kalifornien und zurück über Utah und Colorado bis nach Texas. Es war eine sehr tolle Reise und ich machte über 2000 Bilder, von denen ich einige in einen größeren Artikel über diese Reise einbinden wollte, zu dem ich bisher aber leider noch nicht gekommen bin. Umso besser jetzt die Gelegenheit, diesen Artikel im Zusammenhang dieser Blogparade zu verfassen.

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Die Planung vorab
Mit der Planung verschiedener Reiseziele, die auf oder etwas Abseits unser schon über ein Reisebüro festgelegten Reiseroute lagen, begann ich etwa Anfang des Jahres. Hierzu benutzte ich größtenteils 2 Apps beziehungsweise Onlinedienste, ein Reiseführer kam für mich nur bedingt in Frage. Bevor ich auf meine 2 Methoden zur Reiseplanung eingehe, noch kurz die Erklärung, weshalb ich keinen gedruckten Reiseführer nutzte: Hierfür gibt es im Groben 2 Gründe. Einerseits hatte ich mir etwa zu meiner Finnlandreise im Jahr 2010 einen Reiseführer zugelegt, diesen jedoch nur durchblättert und letztendlich keine wirklichen nützlichen Infos gefunden. In einem Reiseführer steht eben nur das, was der Verfasser auch geschrieben hat, er schreibt nur von dem, was ihn selbst interessierte. Auch wenn man hier vielleicht einige gleiche Interessen entdeckt, so findet doch eine gewisse Zensur statt. Außerdem habe ich schon des Öfteren, hier vor allem in Italien-Reisen, die Erfahrung gemacht, dass selbst Reiseführer, die erst 1 Jahr alt waren, schon wieder veraltete Daten hatten und einen zu nicht mehr geöffneten Restaurants oder Museen führen oder falsche Öffnungszeiten beinhalten.

Vor allem aus diesen zwei Gründen wollte ich also lieber auf einen gedruckten Reiseführer verzichten und suchte nach einer digitalen und vor allem auch öffentlichen Plattform, auf der jeder eigene Reiseentdeckungen eintragen kann. Bewertungsportale kamen hier aber auch nicht in Frage, denn ich wollte ja einen Dienst, bei dem ich Reiseziele entdecken konnte. Es ist schwer, zu einem Reiseziel die Bewertung zu lesen, wenn man von diesem noch gar nicht weiß.

Reisetipps dank Instagram
Komme ich also zu Nummer eins: Etwa im Dezember 2013 hatte ich zufällig von der App “Jetpac” (von der ich nun leider erfahren musste, dass sie von Google aufgekauft und eingestellt wurde) erfahren, die einen sehr interessanten Ansatz verfolgt(e): Die App analysiert Bilder von Instagram nach bestimmten Algorithmen und erkennt so etwa, ob die Menschen in einem Bild fröhlich sind, ob vor allem Männer oder vor allem Frauen, eher Ältere oder jüngere sind, und so weiter und so fort. Gepaart mit den Geodaten, mit denen die meisten Bilder auf Instagram getagt werden, kommt so eine sehr bemerkenswert akkurate Beschreibung von verschiedenen Sehenswürdigkeiten, Museen oder Restaurants innerhalb einer Stadt heraus.
Man gab also in der App die Stadt ein, über die man mehr erfahren wollte und wählte dann aus, ob man etwa ein Hotel, Restaurant oder Museum suchte. Die App analysierte die verschiedenen Orte dann mit den genannten Faktoren und gab so einen sehr interessanten Einblick in verschiedenste Städte, den man so sonst nicht bekommen hätte. Und aufgrund der Millionen von Nutzern von Instagram funktionierte das auch in kleineren Städten hervorragend.

Jetpac City Guides

Für meine USA-Reise hatte ich so einige Restaurants, Museen und Sehenswürdigkeiten gefunden, die ich dann ganz klassisch auf einem Stück Papier notierte, welches ich natürlich dann mitnahm.

Den perfekten Roadtrip planen mit Roadtrippers
Noch interessanter ist allerdings meine Zweite Methode, mit der ich nicht nur noch mehr Sehenswürdigkeiten fand, sondern mit der ich auch einige Stunden Planung verbrachte. Die Seite, zu der es auch eine App gibt, heißt Roadtrippers. Die Seite ist speziell für Roadtrips ausgelegt und war somit natürlich perfekt auf meine Reise zugeschnitten. Das Prinzip ist hier ganz einfach: Man gibt nach seiner Anmeldung mit E-Mailadresse oder über Facebook seinen Start- und Zielpunkt ein und erhält dann Infos zu allem Erdenklichen, was man so auf dieser Route besuchen kann. Direkt nach dem Eingeben tauchen hunderte Punkte auf der Karte auf, wenn man nur weit genug hereinzoomt. Die POIs (Points of Interest) kann man dann noch filtern, wenn man etwa nur Shops oder nur Sehenswürdigkeiten angezeigt bekommen will. Das praktische nach der Anmeldung ist, dass man dann einfach Punkte zum eigenen Roadtrip hinzufügen kann. Die Punkte werden automatisch nummeriert und man kann dann direkt sehen, wie weit der Roadtrip werden wird und sogar wie hoch der geschätzte Benzinverbrauch ist.

Da mein Trip eine Kehrtwende in LA machte, erstellte ich zwei Trips, und zwar einen von Phoenix nach Los Angeles und einen von Los Angeles nach Houston. In der zugehörigen App kann man sich seine Trips dann speichern und unterwegs jederzeit wieder abrufen.
Bei Roadtrippers gibt es wirklich viel zu entdecken, und da jeder neue POIs hinzufügen kann, wird es auch immer mehr.

Trip To Houston Roadtrip - Roadtrippers

Ich habe jedenfalls so schöne Orte wie die ehemalige London Bridge in Lake Havasu City, Arizona (hier der Wikipedia-Artikel) oder den Zombie Apocalypse Store in Las Vegas entdeckt. Leider waren natürlich auch viele Entdeckungen dabei, die ich aufgrund mangelnder Zeit gar nicht besuchen konnte.

Anbei noch ein paar Bilder der Orte, die ich ohne die genannten Methoden wahrscheinlich nicht besucht hätte. Auf jeden Fall habe ich einige interessante Orte entdeckt, an denen wir sonst wahrscheinlich vorbeigefahren wären.
Ich hoffe dieser Artikel konnte euch weiterhelfen und freue mich über Kommentare, wenn ihr etwas hinzuzufügen oder ihr weitere Fragen habt.

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WhatsApp-Alternativen, Teil 1: sayHey

Wer mich kennt, der weiß, dass ich grundsätzlich sehr offen für neue Ideen und Produkte bin, doch wenn ich mich einmal an etwas gewöhnt habe, dann wird es schwer, mich davon wieder weg zu bekommen. So ist das mit Google, deren Services ich mittlerweile für fast alles vom Schreiben von E-Mails bis zum Erstellen von Präsentationen und Schreiben von Texten verwende und so ist das auch bei Messengern. WhatsApp benutze ich jetzt seit etwa 2 Jahren, und auch wenn mir hier nicht alles gefällt, so habe ich es lange nicht eingesehen, mir auch einmal andere Messenger anzusehen. Für viele das größte Argument, von WhatsApp zu anderen Messengern zu wechseln, ist die Sicherheit. Doch hier muss ich zugeben, dass mich wenig daran stört, dass meine Nachrichten nicht verschlüsselt versendet werden. Doch ein großes Manko an WhatsApp, das auch mich stört, ist, dass man es wirklich nur am Smartphone, nicht aber an PC oder etwa dem iPad nutzen kann.

Angefangen hat der Hype, der eigentlich nur in Deutschland zu spüren ist, mit der Übernahme WhatsApps durch Facebook und der steigenden Popularität des sicheren schweizer Messengers Threema, doch auch wenn die App seit etwa einem halben Jahr durchgehend auf Platz 1 der App Store Charts ist, hat sich noch nicht sehr viel getan: Die meisten Deutschen, und dazu gehöre auch ich, nutzen weiterhin WhatsApp. Der Hauptgrund dafür ist sehr wahrscheinlich die Bequemlichkeit, die auch bei mir sehr stark zu vernehmen ist. Doch ich habe mich jetzt einmal nach nicht so bekannten Alternativen umgeschaut und bin auf Simyo´s sayHey gestoßen. Weitere Alternativen werden in nächster Zeit folgen.

Alle oben genannten Nachteile von WhatsApp – so viel schon einmal vorab – sind im Messenger von Simyo behoben: Er bietet eine sichere 128-bit-Verschlüsselung, ist auch auf dem PC nutzbar und kann sogar SMS versenden, falls ein Kontakt sayHey noch nicht verwendet. Und so läuft die erste Nutzung von sayHey ab: Man gibt zuallererst, wie auch bei WhatsApp, seine Handynummer ein, an die dann eine Bestätigungs-SMS mit einem Code geschickt wird. Diesen gibt man dann in der App ein und muss daraufhin auch E-Mail-Adresse und ein Passwort eingeben. Genau dies ermöglicht dann auch die Nutzung von sayHey auf dem PC: Einfach sayHey laden, anmelden und Nachrichten verschicken. Das ganze ist so einfach, dass ich wirklich nicht verstehe, wieso dies bei WhatsApp nicht schon längst integriert wurde.

Bei der ersten Anmeldung bekommt man von simyo 10 Frei-SMS geschenkt, damit man mit sayHey auch Nachrichten an Freunde verschicken kann, die den Messenger noch nicht benutzen. So kann an den Messenger einfach einmal ausprobieren und seine eigene Meinung bilden.

Natürlich hat sayHey wie alle anderen WhatsApp-Alternativen ein Manko. Es wird noch nicht von vielen benutzt. Ich möchte hier auch niemandem vorgeben, welche Apps er nutzen soll, aber ich habe in letzter Zeit genügend Beschwerden über WhatsApp gehört und denke, sayHey wäre eine angemessene Alternative. Deshalb möchte ich nur jedem, der nach einer Alternative sucht, diese App ans Herzen legen: Denn wenn jeder umsteigt – und so viel Aufwand ist das ja nun auch nicht – kann auch etwas geändert werden!

Last-Minute-Weihnachtsgeschenke: herzhaft Gedrucktes

Es ist schon eine Weile her, da hat bobobo einen Artikel zu 3D-Druckern geschrieben. Genau über diesen Artikel bin ich gerade gestolpert, als ich, mir Gedanken über die letzten noch einzukaufenden Weihnachtsgeschenke machend, unser Artikel-Archiv durchstöbert habe. Meine erste Schnapsidee: Ich schenke meinem Vater, der zu dem Kreis der Personen gehört, denen ich noch kein Geschenk gekauft habe, einfach einen solchen 3D-Drucker!
Ein kurzer Blick auf Amazon zeigte mir dann schnell, dass man hier locker mit einem Preis von über 500 Euro rechnen kann und ein 3D-Drucker somit weg fällt.

Ok, Spaß beiseite: Ich hätte mir den Drucker sowieso eher für eigenen Gebrauch gekauft als als Geschenk für meinen Vater, zudem war mir natürlich bewusst, dass ein 3D-Drucker immer noch kein Schnäppchen ist, wenn er einigermaßen anständig funktionieren soll und ich ihn mir nicht selbst zusammen bauen muss. Aber durch den kleinen Ausflug in die Welt des Druckens kam ich dann irgendwie auf cewe-fotobuch.de. Und dort kann man neuerdings auch Videos in die Fotobücher einbinden. Hört sich verrückt an? Funktioniert aber, und zwar via QR-Codes: Man erstellt einfach den Link zu einem Video, das über im Fotobuch abgedruckte QR-Codes dann abgerufen werden kann. Endlich eine Möglichkeit, auch die Momente in einem Fotobuch abzudrucken, die man in Bild UND Ton abgelichtet hat. Ich sitze jetzt hier jedenfalls seit 2 Stunden hier am PC und erstelle ein Fotobuch für meinen Vater. Für alle, denen diese Idee noch nicht in den Sinn gekommen ist: Ich kann euch sagen, dass sich die Arbeit hierfür definitiv lohnt! Meiner Schwester habe ich auch schon ein Fotobuch erstellt, und zwar mit ihren besten Instagram-Bildern, auch das als kleine Idee für alle, die denken, nicht die richtigen Bilder zu finden. Denn welche Bilder mögen Leute mehr als die, die sie selbst auf ein soziales Fotonetzwerk hochladen?

Der Name Cewe Print ist Programm und deshalb dürft ihr auch unbedingt einen Blick auf deren Hauptseite cewe-print.de werfen. Hier habe ich bereits vor einiger Zeit ein paar Flyer in Auftrag gegeben, die in sehr guter Qualität nur kurze Zeit später ankamen. Und auch 2 Startups, die ich kürzlich kennen lernen durfte, setzten bei der Erstellung der Visitenkarten auf CEWE-Print und empfohlen mir die Seite ebenfalls. Auch für phimema und unser neuestes Projekt kortl.de werden wir nächstes Jahr wahrscheinlich unsere Visitenkarten dort drucken lassen. Aber das nur nebenbei erwähnt, ich hoffe, euch hat dieser kleine Artikel geholfen und wünsche euch frohe weihnachtliche Tage bis zum nächsten Artikel (eventuell werden euch Karllie, bobobo und Scorpio auch noch ein paar Geschenketipps geben, also bleibt dran!)

 

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Was ich gerade spiele – Action, Nostalgie und noch mehr Nostalgie

Es ist ja nun schon wieder eine Weile her, dass ich das letzte mal mit euch geteilt habe, was ich so auf meinem iPhone spiele. Seit dem letzten Artikel vor etwas mehr als einem Monat sind so wieder einige neue Spiele auf meinem iPhone gelandet, die Spiele meines letzten Artikels sind hingegen Geschichte.
Somit möchte ich euch heute folgende Spiele vorstellen: Asphalt Overdrive, Bitcoin Millionaire, Run Sackboy und Crossy Road.

Anfangen möchte ich gemäß der genannten Reihenfolge mit Asphalt Overdrive, da dieses Spiel eigentlich nicht mehr zu den Spielen gehört, die ich gerade spiele, sondern zu denen, die ich vor etwa einem Monat, nach Beenden des letzten “Was ich spiele”-Artikels, gespielt habe. Ich möchte es in diesen Artikel packen, weil Asphalt OVerdrive für etwa 2 Wochen das einzige Spiel war, das ich auf meinem iPhone regelmäßig gespielt habe. Insgesamt habe ich mit dieSpiel bestimmt mehr als 20 Stunden verbracht, was für ein Freemium-Spiel schon relativ viel ist.
Bei der Asphalt-Reihe handelt es sich um eine Reihe von Autorennspielen, in denen meist realistische Autos auf diversen Strecken innerhalb digital nachgebauter Städte gefahren werden können.

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Asphalt Overdrive ist hierbei allerdings eine Ausnahme der üblichen Asphalt spiele, da man hier 1. nicht die Kameraperspektive wechseln und das Auto etwa aus dem Cockput steuern kann und 2. nicht im Quer- sondern im Hochkantformat spielt. Hierdurch bedingt erfolgt auch keine Steuerung über ein virtuelles Lenkrad oder das Neigen des iPhones, sondern durch Wischgesten: Wischt man nach links, fährt das Auto nach links und umgekehrt. Es gibt insgesamt 5 Städte, in denen jeweils 12 Rennen absolviert werden müssen, um in die nächste Stadt zu kommen, zusätzlich gibt es in jeder Stadt eine Zerstörungsmission, in der man möglichst viele Autos durch seitliches Rammen ausschalten muss und eine Sprungmission, in der man über Rampen springen muss.

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Für das Rammen von Autos, das knappe Überholen oder das Nutzen von Autos erhöht sich der Punktemultiplikator, falls man das innerhalb einer gewissen Zeitspanne macht. Je mehr Punkte, desto höher die Wahrscheinlichkeit auf einen Stern. Pro Mission gibt es jeweils bis zu drei Sterne, wobei es bei manchen Missionen richtig schwer werden kann, die erforderliche Punktzahl zu erreichen. Ich habe trotzdem versucht, überall alle Sterne zu erhalten und habe das in den ersten 3 Städten sogar geschafft. Wie bei einem Freemiumspiel üblich gibt es hier auch 2 Währungen, wobei man Scheine mit jedem Rennen verdient und an diese auch relativ leicht verdient und Goldbarren sehr schwer zu erhalten sind. Natürlich gibt es einige Autos, die man so fast nur durch das Öffnen der Geldbörse erhalten kann.

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Allerdings gibt es auch eine Onlineliga, in der man seine Ergebnisse mit anderen Spielern weltweit vergleicht und verschiedene Wochenaufgaben, mit denen ich am Anfang noch sehr leicht an Goldbarren kam und mir in den ersten beiden Städten so jedes Auto freischalten konnte.

An sich muss ich sagen dass mir dieses Spiel sehr viel Spaß gemacht hat und ich es echt nur empfehlen kann. Die In-App-Käufe sind optional und auch ohne macht das Spiel riesigen Spaß. Zudem verbraucht man mit jedem Rennen Energie und kann so in einem Durchlauf, will man kein echtes Geld ausgeben auch nur bis zu 10 Rennen fahren. Das lässt einen automatisch eine Spielepasue machen und hält einen somit nicht allzu sehr vom roduktivsein ab. Alles in allem gibt es für dieses Spiel 8 von 10 Punkten!

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Kommen wir also zum nächsten Spiel in der Reihe: Bitcoin Millionaire. Auch dieses Spiel habe ich etwa 2 Wochen gespielt und bin gerade dabei, meinen Spaß an dem Spiel zu verlieren, dennoch möchte ich dieses Spiel unbedingt mit euch teilen, da es eine sehr gute Idee verfolgt und auch sehr süchtig machen kann (was natürlich nicht unbedingt positiv zu sehen ist).
Bei Bitcoin Millionaire geht es, wie der Name schon sagt, darum, mit Bitcoins Geld zu verdienen. Bitcoins sind ein Phänomen und natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis sich Spieleentwickler auch diesem Thema annehemen.

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Man startet also als Programmierer in einer kleinen Bude vor dem PC und fängt durch Tippen auf den Bildschirm an, Bitcoins zu . Die Währung, in der man die Bitcoins erhält, sind Bits und Bytes, später Kilo-, Mega-, Giga-, Tera-, Peta-, und Zetabytes. Um immer mehr Bytes anzuhäufen gibt es entweder eben die Möglichkeit des Minens, das nur durch Tippen funktioniert, oder durch das Investieren in verschiedene Industrien. Durch diese Investitionen vermehrt sich das Vermögen auch ohne Tippen, setzt man “Hyberbits” ein sogar kurzfristig nach Verlassen der App. Diese Hyperbits erhält man entweder durch das Erfüllen von Aufträgen (etwa 1.000 mal Tippen oder in 2 Virtual Riality-Firmen investieren) oder durch Amazon-Pakete, die einem von Drohnen etwa alle 10 Sekunden geschickt werden, meistens aber nur ein paar Megabyte/Gigabyte, je nachdem wie weit man fortgeschritten ist, enthalten.

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Hin und wieder tauchen auch 3 Spielkarten auf, von denen eine gezogen werden muss. Meist steht auf einer davon eine schlechte Nachricht, etwa der Verlust von Investitionseinkommen oder sogar von 1/3 des Vermögens. Hier kommt jetzt das, was mir an dem Spiel so gut gefällt: Denn die eingeblendete Werbung ist sozusagen optional. Man erhält hin und wieder Mails, die einem ein kurzzeitiges höheres Investitionseinkommen oder ein paar Gigabyte versprechen, wenn man sich etwa ein Werbevideo anschaut oder einen Banner für 30 Sekunden einblendet. Das ist fair und ich “erlaubte” diese Einblendungen eigentlich bei fast jeder Mail. Nicht nur, um weiterzukommen, sondern auch weil mir dieses Konzept richtig gut gefällt.

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Jedenfalls kam ich auch bei dieSpiel zu einem Ende, ich besitze mittlerweile mehrere Terabyte und nach etwa 2 Wochen wurde auch dieses Spiel langweilig. Trotzdem sehr interessant und ebenfalls eine Empfehlung wert, auch wenn man hier nicht viel über Bitcoins lernt. 9 von 10 Punkten (8 Plus ein Bonuspunkt für das Umsetzen von Werbung).

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Damit komme ich zum dritten Spiel, das ich nur kurz anschneiden will: Little Big Planet oder kurz LBP kannte ich noch von der Playstation 3, auf der ich dieses sehr schön gemacht 3D-Jump-n-run sehr gerne und auch häufig spielte und ich lud es mir sofort aus dem App Store, als es herauskam, zumal es auch kostenlos war. Wie bei Asphalt wurde das Spielprinzip leicht abgeändert, es handelt sich um einen “klassischen” Sidescroller (die neue Art von Endlessrunner), auch wenn sehr gut umgesetzt.

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In den von LBP auf der PS3 inspirierten Welten springt man durch eine schön gestaltete Stofflandschaft, sammelt Blasen ein und vermeidet Stacheln, Schleim und böse Monster. Es gibt wie üblich bei dieGenre zu erfüllende Missionen, durch die man den Punktemultiplikator hochtreiben kann. Das bringt natürlich immer höhere Highscores mit sich und macht den Reiz aus, immer weiter spielen zu wollen.

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Wie beim Original kann man Sticker einsammeln, in der Welt verteilen kann man diese aber leider nicht. Es gibt jedoch Spezialsticker, die, wenn man deren 4 sammelt, Kostüme in LBP 3 freischalten können.
Wie bei Freemium-Spielen üblich gibt es natürlich auch Münzen oder Blasen, die per In-App-Kauf gezahlt werden können, aber auch hier ist das nicht nötig und das Spiel macht auf jeden Fall einen Heidenspaß. Kleiner Bonus für LBP-Fans auf der PS3 ist natürlich die Nostalgie. 8 von 10 Punkten, da keine wirkliche Innovation, aber sehr schön umgesetzt und würdiger Nachfolger bzw. Nebenspiel.

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Als letztes Spiel hatte ich noch Crossy Road genannt, das ich auch nur kurz anschneiden werde, da ich es erst gestern geladen habe und erst vor ein paar Stunden zum Spielen kam. Es ist aber gerade im App Store ein Hit und wird wahrscheinlich das nächste Spiel, das ich die nächsten Tage spielen werde. Es erinnert ein wenig an Frogger, was manche wahrscheinlich von alten Konsolen kennen, so alt, dass ich das Spiel nur von modernen Emulatoren kenne. Dennoch ein Klassiker und immer wieder für neue Umsetzungen gut.

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Man hüpft jedenfalls anfangs als Schaf über stark befahrene Straßen, Bahnübergänge und Flüsse und sammelt dabei Münzen ein. Hat man genug Münzen kann man die in eine Maschine der Art einarmiger Bandit werfen und heraus kommt ein neues Tier. Bei mir ist aus dem langweiligen weißen Schaf jetzt ein singendes rosa Schaf geworden, das sich aber sonst genauso verhält. Einen großen Anreiz gibt es außer der Jagd nach einem neuen Highscore nicht, aber das und die wirklich schön gestaltete Pixelgrafik machen es zu einem Spiel, das man ruhig einmal ausprobieren kann.

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Damit wäre ich am Ende dieses Artikels und ich hoffe, ich konnte Euch mit dem Fieber anstecken, diese Spiele einmal zu testen. Bei Meinungen oder Ergänzungen, was Ihr gerade spielt stehen die Kommentare für euch offen.
Und damit bis zum nächsten Artikel “Was ich gerade spiele” in hoffentlich etwa einem Monat!

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Linsensuppe – oder wie mein iPhone eine Makrolinse bekam

Gerade ist die letzte Apple-Keynote zu Ende gegangen, auf der das neue iPhone 6 und 6 Plus vorgestellt wurde. Und wie immer lag eine besondere Betonung bei der Vorstellung auf der guten Kamera des iPhones, die natürlich wieder ein wenig verbessert wurde. Dass Smartphone-Kameras heute einiges drauf haben ist unbestritten, und ebenfalls gehört die Kamera des iPhones zu den besten Handy-Kameras auf dem Markt.

Auch ich mache sehr gerne Bilder mit meinem iPhone, gerade in den letzten beiden Monaten habe ich mehr als 8000 Fotos mit ihm geschossen, und einige davon sind richtig gut geworden. Doch eine Sache nervte mich als “iPhonetograph” bis vor ein paar Wochen besonders: Mit dem iPhone kann man keine Fotos aus der Nähe schießen. Dazu ist die Linse einfach nicht gemacht, sobald man auf ein Objekt bis auf einige Zentimeter herangeht, wird das Bild unscharf. Dabei gibt es so schöne Objekte, die man aus der Nähe fotografieren könnte. Angefangen bei der Tierwelt über Pflanzen bis hin zu Alltagsgegenständen habe ich vieles interessantes entdeckt, das aus der Nähe noch einmal ganz anders aussieht.

Ganz froh war ich dann also, als mir Mobilefun die “olloclip” 4-in-1-Linsen zuschickte. 4-in-1, das bedeutet 2 Makro-Linsen (10-fach und 15-fach) sowie Fischauge und Weitwinkel. Besonders angetan haben es mir die Makrolinsen, wobei Bilder bei beiden aufgrund der unterschiedlichen Vergrößerungsstufen komplett unterschiedlich aussehen können, während Fischauge mich gar nicht ansprach. Das Weitwinkelobjektiv kann in manchen Situationen allerdings nützlich sein, da man hiermit etwa das 1,5-fache aufnehmen kann wie die iPhone-Kamera ohne Linse.

Vor allem die Makro-Objektive habe ich jetzt in den letzten 4 Wochen ausführlich testen können, und vor allem von der Nähe, aus der man Bilder aufnehmen kann, bin ich begeistert. Doch zuerst einmal zum Funktionsumfang: Geliefert werden in einer ansprechenden Schachtel 2 Linsen sowie ein schwarzer Plastik-Clip, den man über die Linse des iPhones klemmt. Auf dieClip befinden sich bereits die Fischaugen- und Weitwinkellinsen. Je nachdem welche Seite man auf der iPhone-Kamera aufbringt, erhält man den entsprechenden Effekt. Um die Makro-Linsen in Aktion zu bringen, schraubt man einfach die richtige Linse auf den im Idealfall bereits am iPhone befestigten Clip und kann dann direkt mit den Aufnahmen beginnen.

Ich habe mit den Makrolinsen einige interessante Fotos geschossen, die ich am Ende dieses Artikels einbinden werde. Doch nun noch zu meinen Erfahrungen mit den olloclips: Wirklich begeistert war ich von den beiden Makrolinsen und deren jeweils unterschiedlichen Funktionen: Während man mit der 10-fach-Linse schöne Aufnahmen aus etwa 1 Zentimeter Entfernung machen kann, eignet sich die 15-fach-Linse schon fast als Mikroskop-Aufsatz für das iPhone. Ein Nachteil ist, dass sich Aufnahmen mit diesen Linsen wirklich nur auf einer bestimmten Entfernung zum Objekt machen lassen. Entfernt man sich weit oder geht zu nah heran, wird das Bild unscharf. Deshalb kann ich nicht nur die Anschaffung eines zusätzlichen Ständers für schöne Aufnahmen empfehlen. Vor allem wenn man Tiere, wie etwa Schmetterlinge fotografieren will, ist es schwer, diese zu fokussieren, bevor sie davonfliegen.

Etwas leichter erging es mir bei Ameisen, bei denen ich mit meinem iPhone 5S sogar richtig gute Slow-Motion-Aufnahmen hinbekam. Auch einen kleinen Frosch bekam ich vor die Linse, bei dem aufgrund des Nichtvorhandenseins eines Stativs oder ausreichenden Lichts aber keine besonders guten Bilder hervorkamen.

Insgesamt kann ich die olloclips aber jedem iPhone-Fotografen nur empfehlen, zu einem Preis von 75 Euro sind sie zwar nicht gerade billig, aber ein sehr interessantes Gadget und garantiert öfter im Einsatz als so mancher mit dem iPhone steuerbarer Helikopter für mehr als den doppelten Preis.

Hier noch die versprochenen Beispielfotos:

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Das interessiert Deutschland: Google Trends phimemAnalyse #3 (Mann von Bagger erschlagen!)

Mehr als die Hälfte des Jahres 2014 ist schon wieder vorbei und wie mir gerade auffiel, habe ich dieses Jahr noch keine einzige Google Trend-Analyse gestartet. Mein letzter Artikel diesbezüglich stammt sogar aus dem November 2013. Allerhöchste Zeit also, die Serie mit Teil 3 fortzusetzen und somit sicherzustellen, dass sie es überhaupt verdient, Serie genannt zu werden. Immerhin war meine Intention vor 10 Monaten, regelmäßig die deutschen Suchtrends zu analysieren.

Fangen wir also an mit dem heute meist gesuchten Begriff bzw. Namen: Das wäre “Axel Stoll” mit 10.000 Anfragen (ich muss feststellen, dass heute entweder ein sehr langweiliger Tag ist oder niemand seine Zeit auf Google verbrachte). Ein Klick auf die Google-Suche nach diesem Namen offenbarte mir, dass es sich hierbei um einen kürzlich verstorbenen Nazi-Verschwörungstheoretiker handelt, der Theorien wie die, dass die Arier von einem fernen Planeten stammen und die Erde ein Strafplanet ist, vertrat. Weitere seine Behauptungen waren etwa, dass der Mond in reichsdeutscher Hand , die Sonne kalt, die Erde hohl und allgemein geltende Gesetze der Physik ungültig seien. Außerdem vertrat er die Theorie, die Nazis hätten im zweiten Weltkrieg Flugscheiben genutzt und hätten unter anderem den Pluto bereist.
Jedenfalls wurde er mit diesen Theorien eine Internetberühmtheit. Ich kann nur hoffen, dass die vielen Suchanfragen auf Unwissen oder Entsetzen über seine Person zurückzuführen sind. Ein Verlust ist er allemal nicht.
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Damit also weiter zu “Philipp Brammer” mit ebenfalls 10.000 Aufrufen, dem nächsten Namen der mir nichts sagt. Er ist Schauspieler und wurde vor allem für seine Rolle in der Lindenstraße vor nunmehr 10 Jahren bekannt und wird seit einer Bergtour, zu der er sich alleine aufgemacht hat, vermisst. Mehr kann ich hierzu wirklich nicht sagen, außer vielleicht weitere seiner Auftritte (sein letzter war bei Aktenzeichen XY) aufzuzählen. Eine kleinere Fanbasis hat er den Suchanfragen nach zumindest.
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Auf Platz 3 mit wiederum 10.000 Anfragen steht mit “Miranda Kerr” ein mir nicht ganz unbekannter Name. Das Model hat anscheinend auf einer Escada-Show in München, bei der es sein eigenes Parfüm vorstellte, seine Fans entzückt und ergatterte somit noch ein Platz auf dem Trendchen Treppchen. Sorry, Bilder enthalte ich vor!
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Denn es geht noch weiter mit dem nicht ganz abgeschlagenen Platz vier mit – wer hätte es gedacht? 10.000 Suchanfragen! Ärgern um den vierten Platz wird sich niemand, denn es ist der einzige Suchtrend heute, der kein Name ist. Gesucht wurde vielmehr nach “Cold Water Challenge”. Wieder ein Begriff, der mir zuerst nicht viel sagte. Das wird allerdings vielen so gegangen sein, denn anders kann ich mir den Suchtrend nicht erklären.
Bei einer Cold Water Challenge handelt es sich um eine Herausforderung von Vereinen untereinander. Es nominiert jeweils ein Verein einen anderen Verein, der dann mit kaltem Wasser etwas anstellen soll und davon ein Video ins Internet stellt. Macht ein Verein dies nicht, muss er für den nominierenden Verein eine Grillparty veranstalten. Entstanden sind hier etwa Videos von “Menschen-Waschanlagen” oder Trinkspielen. Damit mag der Anlass für diesen Trend ganz lustig klingen, was aber täuscht. Denn Anlass für die Suchen war wahrscheinlich ein Vorfall im Münsterland, bei dem sich ein Kegelverein mit einer Baggerschaufel voll mit 2000 Liter Wasser übergießen lassen wollte. Dumm nur, dass der Bagger dieses Gewicht wohl nicht aushielt und die Schaufel vornüber auf den voll besetzten Biertisch kippte, an dem die Vereinsmitglieder saßen. Ein Familienvater starb, weitere wurden schwer verletzt.
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Das sind alle Trends für heute und ich beende diesen Artikel mit einer Schweigeminute für die Familie des verstorbenen und kann nur hoffen, dass solche Nominierungen damit ein Ende haben.

Was ich gerade (nicht) spiele: FarmVille 2

“Schon seit längerer Zeit spiele ich mit dem Gedanken, auch immer einmal wieder einen Artikel über Spiele zu schreiben, die ich gerade spiele. Denn eigentlich finde ich es sehr schade, wenn ich ein tolles Spiel spiele und dies niemandem wirklich mitteilen kann. Eigentlich ist dies auch der Grund, warum ich diesen Blog gegründet habe. Nur über Spiele habe ich bisher etwas wenig berichten, und das möchte ich nun ändern. Anfangen möchte ich mit einem Spiel, das ich zur Zeit am häufigsten Spiele.

Wie bei fast jedem Spiel, das ich spiele, ist es ein Spiel für das iPhone und der Name ist kein unbekannter: Das Spiel heißt FarmVille 2 und ist der Nachfolger des berüchtigten Facebook-Spiels, das auch ich vor ein paar Jahren einmal gespielt habe. Generell erinnert das Spiel stark an das schon länger verfügbare und starken Umsatz generierende Spiel “HayDay”, jedoch gefällt mir FarmVille 2 wesentlich besser.
Warum, darauf werde ich später noch einmal zurückkommen. Auch wenn ich dieses Spiel im Moment sehr häufig spiele, ist mir bewusst, dass ich es spätestens in 2 Monaten nicht mehr spielen werde. Das war bisher bei jedem Spiel, das ich gespielt habe so, und das finde ich auch gut. Denn es kommen immer wieder neue Spiele auf den Markt und ich habe ja auch noch anderes zu tun als den ganzen Tag zu spielen. Doch so lange ich FarmVille 2 noch spiele, möchte ich endlich einmal davon berichten.”

So begann mein Artikel, in dem ich vor 2 Monaten das Spiel FarmVille 2 vorstellen wollte. Im Schatten anderer phimema-Projekte begann er in unserem Archiv zu verstauben und mittlerweile ist mein FarmVille-Van wie erwartet verflogen. Das sogar schneller als ich dachte: Nur nach 2 Wochen machte das Spiel mir vom einen auf den anderen Tag keinen Spaß mehr und ich löschte es wieder von meinem iPhone.

Das zeigt mir, dass ich solche Artikel demnächst sofort veröfentlichen sollte und veranlasst mich zu einer neuen Serie: In (un)regelmäßigen Abständen möchte ich ab sofort einige der Spiele vorstellen, die mich in letzter Zeit am meisten begeistert haben. Dies sind vor allem kleinere Casual Games die im App Store reduziert angeboten werden und dann von mir getestet werden. Beginnen werde ich mit dieser Serie wahrscheinlich in ein paar Wochen (Da fällt mir ein, dass ich ja auch noch die Google-Trends-phimemAnalyse am Laufen habe. Ups!).

Doch um den eigentlichen Sinn dieses Artikels noch fortzuführen, hier trotzdem noch kurz ein paar Infos zu FarmVille 2, was mich daran anfangs begeisterte und wieso ich schrieb, es sei besser als Teil 1 auf Facebook und auch besser als HayDay:

- Das Pflanzen von Getreide sowie Obst und Gemüse basiert nicht wie bei HayDay auf Samen (was zu Frust führen konnte, wenn diese einem ausgingen), sondern auf Wasser, das leicht wieder an einem Brunnen auffüllbar ist
- Zumindest anfangs waren Gegenstände und Pflanzen relativ günstig, wodurch man schnell einige Level aufsteigen konnte und sein erstes virtuelles Geld verdienen konnte (mir ist natürlich bewusst, dass dies von den Entwicklern mit Absicht so entwickelt wurde, um Spieler zu binden)
- am weltweiten Markt kann man Produkte im Gegensatz zu HayDay Produkte auch zu HOHEN Preisen verkaufen, was einen nicht ständig wie ein armer Schlucker fühlen lässt.

Und es gab noch einige Gründe mehr, die mir jetzt allerdings nicht mehr einfallen und die wahrscheinlich sowieso keinen interessieren. Wer dennoch interessiert ist, kann sich das Spiel ja einmal im AppStore anschauen.

Mehr von uns: Es gibt TestsVideos und Let’s Plays.

mobilefun jetzt auch auf Facebook + Gewinnspiel(e)

Wie aufmerksame Leser schon festgestellt haben werden, haben wir in letzter Zeit viele Produkte unseres Partners mobilefun.de getestet. Von etlichen iPhone-Hüllen über Gadgets bis zu Lautsprechern und einer Soundbar war bei unseren Tests schon so einiges dabei. Doch der Shop von Mobilefun ist prall gefüllt und es kommen von Tag zu Tag neue Produkte hinzu. Und so werden unsere Test hoffentlich noch weiter gehen. Denn Mobilefun liefert nicht nur Produkte mit guter Qualität, sondern auch sehr schnell.

Was mir schon seit längerem aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass mobilefun bisher nicht wirklcih in den Sozialen Netzen aktiv war. Doch das soll sich jetzt ändern, denn ab sofort gibt es auch Mobilefun auf Facebook. Um die Eröffnung der Seite zu feiern, gibt es dort auch ein kleines Gewinnspiel, bei dem es eine Samsung Gear Fit zu gewinnen gibt. Die Gear Fit ist ein wirklich sehr interessantes Gadget, welches es einem ermöglicht, jegliche Fitness-Aktivitäten den ganzen Tag über zu tracken. In jedem Fall ein interessantes Gerät, bei dessen Verlosung man unbedingt teilnehmen sollte. Zumal die Teilnahme ganz einfach ist: Einfach Mobilefun auf Facebook liken (wer schon dabei ist kann auch gleich phimema liken) und in die Kommentare zur Verlosung schreiben, welches Samsung Galaxy S5-Zubehör euch auf Mobilefun.de am besten gefällt. Danach suchen könnt ihr hier.

Und wem das nicht reicht, der sollte weiter lesen (ACHTUNG SPOILER!): Denn was glaubt ihr, hat es mit den geforderten Kommentaren auf sich? Wieso wollen die ausgerechnet Galaxy-S5-Zubehörwünsche? Mobilefun ist vor allem dafür bekannt, auch Produkte anzubieten, die man sonst nicht so leicht bekommt. Dazu gehören vor allem die Pebble, die wegen der Zollprobleme immer noch schwer zu kaufen ist hier in Deutschland (unser Test folgt bald), aber etwa auch der Sphero 2.0. Oder, wie auf Facebook in einer 5-Sterne-Bewertung zu lesen ist, eine Sony Xperia Z Hülle, die es sonst nirgends zu kaufen gibt. Und natürlich war Mobilefun auch direkt zum Start des aktuellen Samsung-Flaggschiffs mit neuen Hüllen am Start. Hiermit kommen wir zum Spoiler:
Denn nach erfolgter Verlosung der Gear Fit werden wir zusammen mit Mobilefun auch hier eine Verlosung anbieten, und zwar hauptsächlich mit Galaxy-S5-Zubehör. Man darf also gespannt sein!

Damit bleibt mir nichts weiter übrig, als allen Teilnehmern viel Glück bei der Verlosung zu wünschen! Bis es dann auch hier soweit ist mit unserer eigenen, kleinen Verlosung.

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