Archiv für April 2015

Wieso auch Techies stets Visitenkarten in der Tasche haben sollten

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Ich spiele schon seit längerer Zeit mit dem Gedanken, mir Visitenkarten zuzulegen, und wer meine letzten Artikel verfolgt hat, wird das auch schon vor ein paar Monaten gelesen haben. Bisher habe ich aber immer gezögert, denn es stellte sich mir immer wieder die Frage, was ich denn als vollkommener “Techie” mit analogen, auf Papier gedruckten Visitenkarten soll, die ich anderen dann in die Hand drücken kann. Mein Smartphone habe ich doch sowieso immer dabei, warum also Visitenkarten verteilen, wenn ich auch einfach die Nummern anderer in sekundenschnelle in mein Smartphone eintippen oder sogar ganze Kontaktdaten mittels QR-Codes abscannen kann? Es ist wirklich nicht mehr schwer, sich dank digitaler Geräte auch in der Offline-Welt zu vernetzen, und deshalb kommt auch bei den meisten der Gedanke auf, dass heutzutage nur noch Anwälte und Geschäftsmanner – wenn überhaupt – noch Visitenkarten brauchen. Dieser Gedanke hat sich bei mir auch tief eingebrannt; erst kürzlich zeigte mir ein Freund, wie leicht er jetzt über einen auf seinem Smartphone gespeicherten QR-Code seine Kontaktdaten jedem anderen mitzuteilen. Gut, wer kein Smartphone hat, der hat dann Pech gehabt, aber gibt es so jemanden überhaupt noch?

Selbstverständlich gibt es einige wenige, die in diese Gruppe derer fallen würden, die dann eben keine Kontaktdaten bekommen – jedenfalls nicht so leicht. Doch der Punkt, auf den ich hinaus will, ist ein anderer. Ich meine auch nicht die unzähligen iPhone-Nutzer, deren Akkus schon mittags leer sind und die dann abends an der Bar auch keine digitalen Kontaktdaten mehr austauschen können. Nein, gehen wir einmal ganz weg von der technischen Komponente: Es gibt einfach Vorteile einer echten Visitenkarte aus Papier, die einem auch die klügste App auf dem Smartphone nicht bieten kann: Übergebe ich jemandem eine Visitenkarte, hat das doch direkt eine ganz andere symbolische Bedeutung: Ich wirke wichtig, grenze mich von anderen ab, die eben keine Visitenkarte haben und reihe mich so zu den Anwälten und Geschäftsmännern ein, die man mit Visitenkarten eigentlich verbindet. Drücke ich jemandem eine Visitenkarte in die Hand, ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass er mich wirklich demnächst auch kontaktiert, nicht viel höher? Schließlich versauern meine Handynummer, Mail und Webadresse nicht irgendwo in einer Datenwolke, sondern landen als Visitenkarte in einer Hosen- oder Jackentasche oder vielleicht in einer Geldbörse. Von dort werden sie sicher demnächst wieder hervorgeholt und es wird sich an mich erinnert.
Ich habe mittlerweile auf jeden Fall beschlossen, mir eine Visitenkarte zuzulegen, und vielleicht tut ihr das demnächst ja auch!

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Die perfekte Seite hierfür habe ich auch schon gefunden, und ich wäre ja nicht phimema, wenn ich nicht auch noch hierüber etwas berichten würde. Die Seite heißt viaprinto und ist spezialisiert auf Drucksachen aller Art, von Flyern über Grußkarten bis hin zu Postern. Nicht nur das Design der Seite überzeugt mich stark, sondern auch der Service, der einem hier angeboten wird. Nicht zu vernachlässigen, dass die Seite bei trustedshops.de eine Bewertung von 4.79 von 5 möglichen Sternen hat, bekommt man hier genaue Infos zu dem Produkt, das man drucken lassen will. Die Bedienung der Seite geht ganz einfach von der Hand, Bezahlung und Versand erfolgen über (fast) alle möglichen Anbieter und selbst der Preis stimmt. Ich zahle für 50 Visitenkarten knapp unter 20€, was bei der gebotenen Qualität echt unschlagbar ist (und für alle, denen das wichtig ist: Das Papier, das zum Drucken verwendet wird, ist mit dem FSC-Gütesiegel versehen). Die 50 Visitenkarten gibt es hier zu kaufen.
Selbstverständlich werde ich noch ein Update geben, sobald die Visitenkarten angekommen sind und einen ausführlichen Test nachliefern.

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Star Wars – The Force Unleashed [Test]

Dieser phimemArtikel ist von Karllie

Wenn die Macht mal wieder erwachen möchte, ist es Zeit, das Lichtschwert zu holen und damit herumzufuchteln… Aus diesem Grund habe ich diesen Klassiker ausgegraben.

 

schöne Laserschwerter

Wer mag es nicht? Mit einen Laserschwert einem Sturmsoldaten nach dem anderen Recht und Ordnung zu zeigen. Aber bei einen Kampf nehmen wir uns noch die Macht zu Hilfe. Gegenstände fliegen in alle Richtungen, Blitze erhitzen die Luft und man ist mittendrin. Das ist nicht übertreiben, denn das ist das Gameplay. Trotz aller Effekt kann man sich gut auf das Schlachtfeld konzentrieren. Das liegt auch an der guten Steuerung. Wir haben viele (25 oder mehr) verschieden Arten von Angriffen und dennoch keine Doppelbelegung von Tasten, diese Angriffe bestehen aus den 3 Basisangriffen (Schwert, Blitz und Wurf) und anderen Aktionen wie Sprint und Blocken. Jeder Angriff wird im Laufe des Spiels Schritt für Schritt freigeschaltet.

 

Möge die Macht mit dir sein

Die Geschichte ist anerkannt und spielt zwischen den beiden Trilogien. Die Story hat mehrere Plot-Twists, einen Dark Vader-Bonus und zwei Enden. Mehr möchte ich nicht verraten.

 

Nooo…

Es gibt eine Stelle im Spiel, die mich stört, und zwar den Kampf gegen den Sternzerstörer. Nervig repetitiv, aber kurz. Die PC Fassung leidet unter mehreren Audio-Bugs, die je nach Belieben variieren. Mal geht der Ton nicht oder nur Mono oder (das schlimmste) Angriffstöne werden nicht abgespielt oder bleiben in Dauerschleife.

 

Fazit

Bis auf die oben genannten Fehler finde ich das Spiel Bombe. Einfach mal die Sau rauslassen… Das macht Laune. Das Spiel sollte auf jedem modernen Rechner laufen (Veröffentlichung 2008). Hier rate ich zu einem Kontroller, da die Steuerung mit Tastatur und Maus grauenvoll ist. Versionen für PS3, XBOX 360 und PSP finde ich ebenfalls gelungen.

 

 

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Das sind unsere Daten wert ! Teil 1

Dieser phimemArtikel wurde verfasst von bobobo

In einer Demokratie hat das Volk die Macht, in einer Monarchie der Monarch, in einer Aristokratie haben die Aristokraten die Macht und so weiter. Im Mittelalter herrschte so weit das Auge reichte das Königstum als Staatsform vor, heute im kapitalistischen Nachkriegseuropa die Demokratie. Im Kapitalismus hat das Kapital die Macht bzw. derjenige, der sie besitzt. Heutzutage aber leben wir im Informationszeitalter und in der heutigen Zeit sind Informationen vom unschätzbarem Wert, “desto mehr desto besser”, lautet die Devise. Abermillionen Menschen benutzen jeden Tag wie selbstverständlich das Internet, so als würde man Luft atmen. Das schlägt sich auch in der Bilanz der IT-Konzerne, Dienstleister, Produzenten etc nieder. Fast alle Firmen in den Top Ten sind Informationstechnologieunternehmen wie : Apple, Google, Microsoft, Samsung etc.

Wie gesehen hat heutzutage derjenige viel Kohle bzw. Macht der viele Daten besitzt und auswerten kann. Google allein generiert 90% seines Einkommens durch personalisierte Werbung. Microsoft war und ist seit der Gründung Softwareanbieter, ist aber vor kurzem in das Cloudbusiness eingestiegen, wie so viele andere IT-Firmen. Das bedeutet im Klartext, dass vieles, wenn nicht das meisste Geld in der Gegenwart mit Daten zusammenhängt, die die einzelnen User mit dem Surfen durch das world wide web hinterlassen. Das Internet ist nicht wie Frau Merkel vor einiger Zeit sagte “Neuland”, sondern schon seit längerem in der Mitte der Gesellschaft angekommen und es etabliert sich in immer mehr Lebensbereichen, infolge dessen entstehen Datenmengen. Und spätestens nach dem erfolgreichen Start der social Media Plattform Facebook sind die personenbezogenen Datenmengen explodiert. Noch nie zuvor konnte ein Individuum, ob bewusst oder unbewusst so viele Details seines Lebens auf Schritt und Tritt Millionen anderen Menschen in kürzester Zeit zugänglich machen. Dieses Potenzial an “Wertschöpfung” kann man am Börsengang von Facebook festmachen, bzw. einen Meilenstein erkennen : Im Jahre 2012 ging Facebook an die Börse und erzielte den grössten Techbörsengang der Geschichte mit knapp 24 Dollar die Aktie und einem Gesamtwert von über 30 Milliarden Dollar! Damals war facebook wohlgemerkt noch keine Zehn Jahre alt. Kaum drei Jahre später im Jahr 2015 beträgt der Preis der Facebookaktie 74 Dollar, was einer Verdreifachung des Wertes gleichkommt. Und das alles Dank der Auswertung der Kundendaten und passender Werbung für jeden Kunden. Das klingt auf dem ersten Blick nicht schlecht, bemerkenswert ist aber die überdimensional lange AGB von Facebook, die von Jahr zu Jahr länger wird und niemend sich wirklich durchliest.

Aber mit den aufs Jahr aktualisierten AGBs gibt sich Facebook selbst immer mehr Rechte die Nutzerdaten auszuwerten und zu monetarisieren, was auch noch in Ordnung geht, da die Nutzer den AGBs generell mit dem Nutzen von Facebook sich einverstanden erklären. Nutzer die sich über die AGBs beschweren und weiterhin Facebook gebrauchen sind leider meines erachtens selbst Schuld, denn sie haben sich ja mit der AGB “offiziell” angefreundet. In der Welt gibt es das Wort umsonst, aber kostenlos gibts nicht zu haben. Facebooks Geschäftsmodell basiert auf der Auswertung von Nutzerdaten. Sicherlich ist die Masse an Usern mit ihren Lebensdaten interessant, jedoch auch die einzelnen Individuen, auf denen z.B.: Produkte, Werbung, Verhalten, Gewohnheiten und andere alltägliche Dinge zugeschnitten werden können, sind in den Augen Facebooks lukrative Geldquellen. Mit dem Internet kann man Kinderleicht und auch sehr günstig Daten sammeln und auswerten. Die Daten, die der Monetarisierung geeignet sind werden aufgesaugt ohne erst nachzufragen. Die Daten sind so wertvoll, dass Facebook mit keinem Auge zuckte, als es den Chatdienst Whatsapp mit 19 Mrd. Dollar aufkaufte. Offenbar sah Zuckerberg darin ein lukratives Geschäft, ist er doch in der Monetarisierung von Daten Profi.

Und das ist nicht das Ende der Geschichte, Google und Facebook wollen kostenloses Internet in die ganze Welt bringen. Warum? Ganz einfach, weil man Neukunden gewinnen will, durch die man an noch mehr Daten kommen kann und entsprechend Kohle gutmacht. Microsoft und IBM sind wie schon genannt ganz groß ins Cloudbusiness eingestiegen. Der neue Ceo von Microsoft Satya Nadella setzte die Cloud neben mobile phones ganz oben auf die Prioritätenliste. Das Bild fügt sich langsam aber sicher Zusammen : Daten sind die neue Goldgrube der Industrie. In der Gegenwart schon werden Daten statt Geld angenommen. Dies erkennt man an den so called Freemium Apps die in den Appstores des mit Abstand grössten Umsatz generieren ( einfach mal zu den Umsatzstärksten Apps gehen es fällt sofort auf ). Und nein ich kenne keine Leute die in Freemium Spielen mehrere Hundert Euro inappkäufe ausgeben. Es wird natürlich mit Werbung viel verdient, genauso aber auch mit den Zugriff auf Daten durch die Apps ( erforderliche Berechtigungen ). Keine Frage die Facebook App ist die grösste Datenkrake mit dem meissten Berechtigungen auf dem Handy, denn warum sollte man einen Service anbieten, das nicht gut entlohnt wird?

Gamer ohne i!? – Ist MacOS nichts für Gamer?

Dieser phimemArtikel ist von Karllie

Beim Surfen durch das Netz ist mir aufgefallen, dass Apple keine Rechner speziell für Gamer anbietet. Warum ist das so?

 

iPlay

Das Spielangebot für MacOS ist nicht viel größer als für Linux. Viele AAA-Spiele gibt es für Mac, aber mit einigen Ausnahmen. Indie-Spiele gibt es fast keine.

“Aber ich kann es auch emulieren.”

Ja, aber bei PC-Spielen werden sowieso immer mehr Ressourcen benötigt und ein Mac hat nicht die neuste Grafikkarte von Nvidia oder AMD. Das MacOS ist und bleibt sparsamer als jedes Windows es jemals sein wird. Aber dies liegt an der Spezialisierung des Macs.

 

Spezialisierung: Apple

Die Firma Apple hat die Rechner noch nie für Gaming spezialisiert und wird dies auch nie tun. Der klassische “Gamer” war noch nie die Zielgruppe des Unternehmens. Die Zielgruppe von Apple sind die Durchschnittsverbraucher, die Filmer und die schnellen Vernetzer. Denn jedes MacOS ist einfach zu handhaben, für Schnitt- und Bildbearbeitungsprogramme ausgelegt und leicht zu verbinden um Home-Netzwerke zu erstellen.

 

Schade, dass Apple nichts für Gamer und Bastler ist. Ich liebe es an meinen System herumzuschrauben und Spiele zu spielen. Ein Mac ist nichts für mich.

 

 

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