Archiv für Januar 2015

PC reinigen [KE]

Dieser phimemArtikel ist von Karllie

Ein PC hat viel zu tun. Webseiten laden, Videos wiedergeben und rechnen… ganz viel rechnen.

Wenn ein Rechner viel und/oder lange die Bauteile beansprucht, dann werden diese warm. Warme Schaltungen sind zu vermeiden, denn diese gehen schnell(er) kaputt. Deshalb hat jeder gute Rechner ein Kühlsystem. Die normale Form des Kühlens ist das Benutzen von Ventilatoren. Die entstehende Luftzirkulation sorgt für einen Wärmeaustausch. So wird es auch wieder angenehm kühl.

 

Warum Putzen?

Eine Reinigung des Kühlers ist bei jedem PC mit der Zeit notwendig. Mein Rechner gibt mir Bescheid, wenn der Kühler über 1200 Stunden benutzt wurde (das Programm findet ihr hier). Nach einer so langen Zeit ist der Kühler auch garantiert durch Staub, Haare und ähnliches verschmutzt. Auch wenn immer wieder nur ein Staubkorn aufgesogen wird, hat man nach vielen Stunden Nutzung einiges an Staub im Kühler. Wenn dies der Fall ist, funktioniert die gesamte Kühlung nicht mehr. Die Bauteile takten sich mit der Zeit automatisch herunter oder gehen ab einer zu hohen Belastung kaputt. Das solltet ihr auf jeden Fall vermeiden.

 

Wie putzt man richtig?

Wort und Bild reichen hier nicht, aus diesem Grund ein Video:


Alles sauber!

Nach einem Reinigungsdurchlauf merken manche wieder wie gut doch der Rechner ist und wie leise dieser sein kann. Wenn du sogar einen Leistungsanstieg feststellst, dann solltest du den Rechner häufiger reinigen.

 

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Fitbit Charge HR – meine Ladung Gesundheit? [Test]

Dieser phimemArtikel ist von Karllie

Heute teste ich die Charge HR von Fitbit.

150 € ist ein hoher Preis für einen Schrittzähler, aber die Leute von Fitbit haben sich auch Sachen ausgedacht, um sich von den normalen Schrittzählern abzuheben.

Die Fitbit Charge HR misst neben der Anzahl meiner Schritte auch meine Herzfrequenz. Daher auch der Zusatz HR.

Es gibt von Fitbit auch ein Armband mit dem Namen Charge, ohne das Anhängsel HR. Diese kommt allerdings ohne Anzeige der Uhrzeit aus. Eine Funktion, an welche man sich als erstes Gewöhnt.

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Die Anzeigen der Zeit kann man durch eine App einstellen, genau so wie alle weiteren Funktionen.

Man kann seine eigenen Tagesziele einstellen. Die Anzahl der Schritte, gelaufene Strecke, verbrannte Kalorien, Anzahl der Stufen, Aktive Minuten und Schlafzeit werden alle von der Uhr erfasst und berechnet. Dabei muss die Uhr noch nicht einmal mit den Handy verbunden sein. Es reicht sogar, die Uhr nur alle 2 Tage mit dem Handy zu verbinden.

Eine permanente Verbindung hat jedoch Vorteile. Die Uhr vibriert bei eingehenden Anrufen und das Handy benachrichtigt einen bei einem niedrigem Akkustand. Die Vernindung verbraucht dank Bluetooth 4.0 kaum Akku.

 

Die Akkulaufzeit ist eigentlich gut mit 4 bis 5 Tagen Ausdauer, aber es gibt keine Anzeige, wie platt der Akku ist. Die App zeigt nur “voll geladen”, “halb geladen” und “bald leer” als Akkuladestände an.

Dies man aber eigentlich mit dem nächsten Update in Ordnung bringen; die Uhr wird vom Hersteller zurzeit mit vielen Updates unterstützt.

Eine weitere Sache, die mit dem nächsten Update bereits verbessert werden könnte, ist die Weckfunktion. Die Uhr kann einen mit einen Vibrationsalarm wecken, aber um den Alarm einzustellen benötigt die App eine Internetverbindung. Wie unnötig.

Weitaus praktischer ist die Internetnutzung der App. Die Daten der Uhr werden auf einem Server von Fitbit gespeichert. Diese Daten kann man nach einem Login im Browser auch einsehen. Die Ansichten hier sind noch etwas detaillierter als in der App.

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Generell sind alle Übersichten bunt und leicht verständlich. Das vergleichen von Daten ist sehr einfach.

Dies ist für mich auch die wichtigste Funktion. Die Daten und Zahlen sind einfach zu verstehen und ein Ansporn, immer mehr zu machen. Besser zu sein als in der letzten Woche. Einen höheren Highscore zu erreichen. Der Gamer in mir fordert immer mehr. Der Wettkampf ist stärker, wenn man Freunde hat, die auch ein Produkt von Fitbit besitzen.

 

Damit zum Fazit:

Die Fitbit ist ein Fitnesstracker, wie es ihn zu Haufe gibt. Aber die App um das ganze drum herum macht sie zu etwas Besonderem. Sie ist das richtige für alle, die mehr Sport treiben wollen, aber von alleine keinen großen Anreiz haben. Auch für alle Hobby-Sportler ist sie einen Blick wert.

 

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Blogparade: Wie ich meinen großen Roadtrip plante

Es ist jetzt schon eine Zeit her, dass ich das erste und bisher auch letzte mal bei einer Blogparade teilgenommen habe. Besonders viel zu schreiben gab es in dem Artikel “So sieht mein Workspace aus” ja auch nicht. Jetzt bin ich aber auf eine interessante Blogparade des Weltreiseforums aufmerksam geworden. Es geht in Ergänzung zu einer Serie von Artikeln über die Wichtigkeit von Reiseführern: Blogger sollen beschreiben, wie sie ihre Reisen planen.
Nun ist ja phimema überhaupt kein Reiseblog, aber trotzdem ist das Planen von Reisen ein Thema, das sehr gut auf diese Seite passt und über das ich sehr gerne berichten werde.

Im August 2014 unternahm ich mit meiner Familie eine Reise in die USA. Wir reisten 3 Wochen lang mit einem größeren SUV vom Chrysler die Westküste entlang, von Arizona über Kalifornien und zurück über Utah und Colorado bis nach Texas. Es war eine sehr tolle Reise und ich machte über 2000 Bilder, von denen ich einige in einen größeren Artikel über diese Reise einbinden wollte, zu dem ich bisher aber leider noch nicht gekommen bin. Umso besser jetzt die Gelegenheit, diesen Artikel im Zusammenhang dieser Blogparade zu verfassen.

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Die Planung vorab
Mit der Planung verschiedener Reiseziele, die auf oder etwas Abseits unser schon über ein Reisebüro festgelegten Reiseroute lagen, begann ich etwa Anfang des Jahres. Hierzu benutzte ich größtenteils 2 Apps beziehungsweise Onlinedienste, ein Reiseführer kam für mich nur bedingt in Frage. Bevor ich auf meine 2 Methoden zur Reiseplanung eingehe, noch kurz die Erklärung, weshalb ich keinen gedruckten Reiseführer nutzte: Hierfür gibt es im Groben 2 Gründe. Einerseits hatte ich mir etwa zu meiner Finnlandreise im Jahr 2010 einen Reiseführer zugelegt, diesen jedoch nur durchblättert und letztendlich keine wirklichen nützlichen Infos gefunden. In einem Reiseführer steht eben nur das, was der Verfasser auch geschrieben hat, er schreibt nur von dem, was ihn selbst interessierte. Auch wenn man hier vielleicht einige gleiche Interessen entdeckt, so findet doch eine gewisse Zensur statt. Außerdem habe ich schon des Öfteren, hier vor allem in Italien-Reisen, die Erfahrung gemacht, dass selbst Reiseführer, die erst 1 Jahr alt waren, schon wieder veraltete Daten hatten und einen zu nicht mehr geöffneten Restaurants oder Museen führen oder falsche Öffnungszeiten beinhalten.

Vor allem aus diesen zwei Gründen wollte ich also lieber auf einen gedruckten Reiseführer verzichten und suchte nach einer digitalen und vor allem auch öffentlichen Plattform, auf der jeder eigene Reiseentdeckungen eintragen kann. Bewertungsportale kamen hier aber auch nicht in Frage, denn ich wollte ja einen Dienst, bei dem ich Reiseziele entdecken konnte. Es ist schwer, zu einem Reiseziel die Bewertung zu lesen, wenn man von diesem noch gar nicht weiß.

Reisetipps dank Instagram
Komme ich also zu Nummer eins: Etwa im Dezember 2013 hatte ich zufällig von der App “Jetpac” (von der ich nun leider erfahren musste, dass sie von Google aufgekauft und eingestellt wurde) erfahren, die einen sehr interessanten Ansatz verfolgt(e): Die App analysiert Bilder von Instagram nach bestimmten Algorithmen und erkennt so etwa, ob die Menschen in einem Bild fröhlich sind, ob vor allem Männer oder vor allem Frauen, eher Ältere oder jüngere sind, und so weiter und so fort. Gepaart mit den Geodaten, mit denen die meisten Bilder auf Instagram getagt werden, kommt so eine sehr bemerkenswert akkurate Beschreibung von verschiedenen Sehenswürdigkeiten, Museen oder Restaurants innerhalb einer Stadt heraus.
Man gab also in der App die Stadt ein, über die man mehr erfahren wollte und wählte dann aus, ob man etwa ein Hotel, Restaurant oder Museum suchte. Die App analysierte die verschiedenen Orte dann mit den genannten Faktoren und gab so einen sehr interessanten Einblick in verschiedenste Städte, den man so sonst nicht bekommen hätte. Und aufgrund der Millionen von Nutzern von Instagram funktionierte das auch in kleineren Städten hervorragend.

Jetpac City Guides

Für meine USA-Reise hatte ich so einige Restaurants, Museen und Sehenswürdigkeiten gefunden, die ich dann ganz klassisch auf einem Stück Papier notierte, welches ich natürlich dann mitnahm.

Den perfekten Roadtrip planen mit Roadtrippers
Noch interessanter ist allerdings meine Zweite Methode, mit der ich nicht nur noch mehr Sehenswürdigkeiten fand, sondern mit der ich auch einige Stunden Planung verbrachte. Die Seite, zu der es auch eine App gibt, heißt Roadtrippers. Die Seite ist speziell für Roadtrips ausgelegt und war somit natürlich perfekt auf meine Reise zugeschnitten. Das Prinzip ist hier ganz einfach: Man gibt nach seiner Anmeldung mit E-Mailadresse oder über Facebook seinen Start- und Zielpunkt ein und erhält dann Infos zu allem Erdenklichen, was man so auf dieser Route besuchen kann. Direkt nach dem Eingeben tauchen hunderte Punkte auf der Karte auf, wenn man nur weit genug hereinzoomt. Die POIs (Points of Interest) kann man dann noch filtern, wenn man etwa nur Shops oder nur Sehenswürdigkeiten angezeigt bekommen will. Das praktische nach der Anmeldung ist, dass man dann einfach Punkte zum eigenen Roadtrip hinzufügen kann. Die Punkte werden automatisch nummeriert und man kann dann direkt sehen, wie weit der Roadtrip werden wird und sogar wie hoch der geschätzte Benzinverbrauch ist.

Da mein Trip eine Kehrtwende in LA machte, erstellte ich zwei Trips, und zwar einen von Phoenix nach Los Angeles und einen von Los Angeles nach Houston. In der zugehörigen App kann man sich seine Trips dann speichern und unterwegs jederzeit wieder abrufen.
Bei Roadtrippers gibt es wirklich viel zu entdecken, und da jeder neue POIs hinzufügen kann, wird es auch immer mehr.

Trip To Houston Roadtrip - Roadtrippers

Ich habe jedenfalls so schöne Orte wie die ehemalige London Bridge in Lake Havasu City, Arizona (hier der Wikipedia-Artikel) oder den Zombie Apocalypse Store in Las Vegas entdeckt. Leider waren natürlich auch viele Entdeckungen dabei, die ich aufgrund mangelnder Zeit gar nicht besuchen konnte.

Anbei noch ein paar Bilder der Orte, die ich ohne die genannten Methoden wahrscheinlich nicht besucht hätte. Auf jeden Fall habe ich einige interessante Orte entdeckt, an denen wir sonst wahrscheinlich vorbeigefahren wären.
Ich hoffe dieser Artikel konnte euch weiterhelfen und freue mich über Kommentare, wenn ihr etwas hinzuzufügen oder ihr weitere Fragen habt.

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