Archiv für Dezember 2013

Die Innovation des Jahrzehnts? Der 3D-Drucker

Dieser phimemArtikel wurde verfasst von bobobo.

Es klingt beim ersten mal befremdlich, wenn man hört, dass ein Drucker Objekte in dreidimensionaler Form drucken kann. Das bisherige Verständnis von Drucken war, dass man nur zweidimensionale Schrift oder Bilder auf glatten Oberflächen drucken konnte. Und das hat sich seit ungefähr 500 Jahren nicht geändert, als Johannes Gutenberg den Buchdruck erfand. Mit dem 3D- Drucker aber öffnet sich eine neue Welt voller Möglichkeiten. Mit dem 3D- Drucker kann man verschiedenste Materialien in die gewünschte Form bringen.

Das einfachste Beispiel dafür ist natürlich Plastik, da Plastik leicht formbar ist und sich flexibel in jede neue Form bringen lässt. So kann man ganz einfach am Computer ein gewünschtes Modell entwerfen oder eben auch ein bestehendes Objekt, Lebewesen etc… einscannen und sich ausdrucken lassen. Die Methode ist ganz einfach: Das Material, welches für den Druck benötigt wird, wird durch Hitze verflüssigt und danach durch den Druckkopf Schicht für Schicht auf eine Oberfläche gespritzt. Je nach Größe des zu druckenden Objekts variiert der Prozess des Druckens zwischen einigen Minuten und einigen Stunden.

 

hier ein Beispiel:

Natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen verschiedenen Druckern, denn je feiner jede Schicht aufgetragen wird, desto feiner und präziser ist dann das Ergebnis. Sehr gute Drucker kosten dementsprechend viel mehr als herkömmliche.

hier ein (normales) Ergebnis P.S.: man kann die aufgetragenen Schichten erkennen

http://img.welt.de/img/videos/crop114174856/7308629918-ci16x9-w580/won-OVE9352NH-still.jpg

und hier ein umwerfendes P.S.: völlig nahtfrei man kann sehen, dass sehr präzise gedruckt wurde

Der Preis für einen 3D-Drucker variiert zwischen ein paar hundert Euro und einigen Hunderttausend. Es ist also für jeden etwas da. Alle Stoffe, die man verflüssigen und aufspritzen kann, kommen als Druckmaterialien in Frage. Daher kann man sogar Metalle wie Gold verarbeiten ( Schmelztemeratur von Gold : 1064 Grad Celsius)

http://www.kraftwurx.com/images/fbfiles/images/gold_prints-20120518-2.jpg

Wie man erkennt, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Aber warum nenne ich den 3D-Drucker eine fantastische Innovation, wenn sie in der Industrie schon seit Jahren Verwendung finden???? Die eigentliche Neuheit, die ich meine, sind die 3D-Drucker für Endkunden, also für die Masse an sich. Also stellt euch mal vor jeder Haushalt oder eben jede Familie könnte ihr Besteck selbst drucken oder das Geschirr individuell gestalten. Auch Kleidung könnte man in naher Zukunft drucken, weil eben viel Keidung aus PVC besteht, einem Kunststoff. Das ist doch phantastisch!

Es ist auch schon gelungen Blutgefäße zu Drucken, die dann in den Körper eingesetzt wurden. Oder aber auch Prothesen, die ein Vermögen kosten, konnte man ganz einfach Drucken. Es ist an der Universität von Camebridge gelungen, Zellen zu drucken. Das könnte eine Revolution im Gesundheitswesen sein, defekte Körperteile einfach durch gedruckte ersetzen. Daraufhin würden alle Organspenden überflüssig sein, die Patienten müssten nicht mehr warten, sondern könnten sich auf eine baldige Genesung freuen. Außerdem könnte der Verschleiß von Kleinteilen leicht kompensiert werden indem sie nachgedruckt werden.

Z.B.: Eine Schraube nachdrucken statt den ganzen Fernseher wegzuwerfen. Eine große Unabhängigkeit der kleinen Leute von der Industire wäre eine absehbare Folge. Es hat also eindeutig etwas gutes, man ist als Individuum unabhängiger und man könnte natürlich in der Community, wie es bereits geschieht, die eigenen Ideen mit der Welt teilen.

Aber natürlich gibt es auch ein paar Nachteile. Diese großartige Erfindung könnte sehr gut missbraucht werden. Z.B.: in der Zukunft könnte man Smartphones von Herstellern scannen und drucken. Kein Diebstahl im eigentlichen Sinne, aber ein Verlust für die Herrsteller. Waffen kann man auch drucken, was ein Amerikaner bereits bewiesen hat. Diese Sache hat bereits jetzt eine denkwürdige Phase erreicht, nachdem dieser Amerikaner Pläne der Waffe im Internet für jeden zugänglich machte. Es birgt ein Risiko.

Trotzdem, schlussendlich glaube ich, dass diese Technik das Leben der Menschen erleichtern und unterstützen wird. Was denkt ihr darüber? Ist es eine von vielen Ideen oder die Revolution?

Mehr von uns: Es gibt TestsVideos und Let’s Plays.

Der phimemahresrückblick 2013 – Das war 2013

Das Jahr neigt sich so langsam dem Ende zu, und das kann man auch direkt hier auf unserem Blog erkennen. Entgegen unseres Standards, mindestens einmal die Woche einen Artikel zu veröffentlichen, ist diesen Monat noch gar nichts erschienen. Und das liegt mitunter eben daran, dass dieses Jahr nun zu Ende geht.

In der Schule werden wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten noch einmal ordentlich Klausuren geschrieben und außerdem kommt ja noch der typische Weihnachtsstress dazu. Man sucht verzweifelt nach Geschenken und findet sie dann doch erst auf den letzten Drücker bzw. wenn Amazon sie nicht mehr rechtzeitig liefern kann. Und wir bei phimema hatten sogar noch mehr zu suchen als nur Weihnachtsgeschenke. Denn schon im Mai hatten wir karllie versprochen, ihm ein Mikrofon zu schenken, welches wir jetzt erst vor kurzem ergattert und ihm somit etwa 6 Monate später geschenkt haben. Sozusagen als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk.

Auch an unseren Aufrufstatistiken lässt sich das Ende des Jahres und die Weihnachtszeit erkennen: Vermehrt gelangen Leute auf phimema.de, die sich nach Weihnachtsgeschenken umsuchen. Doch zu den Statistiken dieses Jahr komme ich noch, denn schließlich soll dies hier ja unser Jahresrückblick – oder ganz in phimema-Fachgesimpel “phimemahresrückblick” – werden.

Es hat sich wirklich einiges getan bei phimema dieses Jahr und das werde ich jetzt chronologisch abarbeiten. Anfang des Jahres waren wir noch auf phimema.wordpress.com zu finden. Umgestiegen auf unsere jetzige Domain sind wir dann im Februar. Es hat einige zeit gedauert, bis die Leute diesen Umstieg gemerkt hatten und wir unsere alten Aufrufzahlen zurück hatten. Ich erinnere mich außerdem noch an einen Artikel aus dem letzten Jahr, in dem ich mich über 1000 Aufrufe gefreut habe. Die haben wir jetzt schon um ein weites überstiegen und auch das macht dieses Jahr ein sehr erfolgreiches Jahr.

Im Februar kam zudem auch auf Facebook, wo ich einige Fanseiten aufgebaut hatte, eine Anfrage einer Redakteurin der Süddeutschen Zeitung, die zu einem Artikel recherchierte. Sie hat mir ein paar Fragen gestellt und mir auch einen kleinen Teil des Beitrags “gewidmet” (Das war übrigens auch eine der ersten E-Mail-Konversationen bei kontakt@phimema.de). Der Artikel hatte zwar eher etwas mit meinen Aktivitäten auf Facebook zu tun, aber sie hat auch phimema darin erwähnt. Nachzulesen ist der Artikel hier. im Februar habe ich außerdem den Artikel über meinen Kinobesuch bei Ritter Rost Django Unchained veröffentlicht.

Im März kamen dann unter anderem ein zweites phimemunboxing, dieses Mal des Quartett USB Power Adapters, heraus und meine Rezension zum Roman “Winter in Maine”.  Karllie begann in den darauf folgenden Monaten mit seinen Karllie-erklärt-Artikeln (die übrigens auch in Videoform geplant sind), während ich mich etwa in meinem Kommentar mit dem Untergan des SchülerVZ beschäftigte. Im Mai dann das Deutsche Turnfest hier in Mannheim mit meinem “Turnfest-Tagebuch”, sowie Let’s Plays zweier genialer Spiele.

Dann im Juni der nächste Meilenstein: Seit diesem Monat bloggt bei uns auch bobobo mit zwar bisher nicht vielen, dafür aber qualitativ sehr hochwertige und auch oft aufgerufenen Artikeln. Desweiteren in diesem Monat ein weiteres phimemunboxing und die Vorstellung von iOS 7 seitens Apple, die mir so sehr gefiel. Im Monat darauf dann die Sommerferien mit Spanienurlaub von karllie und mir und in dieser Zeit der erste Gastbeitrag auf unserem Blog. Desweiteren unsere etwas späte phimemAnalyse der deutschen Wired. Daraufhin wurden Diskussionen zu den neuen Konsolen von Sony und Microsoft laut mit meinem entsprechenden Artikel im August.

Auch im September ging es unter anderem um Spiele, denn das lange erwartete GTA V war erschienen. Außerdem mein Kommentar zum in diesem Monat stattgefundenen Bürgerentscheid zur Buga in Mannheim sowie der Beginn der phimemAnalyse zu den Google Trends. Im Oktober dann ein weiterer Artikel von bobobo, Teil 2 der Google-Trends-phimemanalyse sowie ein erster Test unseres Podcasts.

Letzten Monat kam dann vor allem der Testbericht mit phimemunboxing des Twelve South BookBook, das auch das erste uns zur Verfügung gestellte Testprodukt war. Diesen Monat gibt es hier jetzt noch nicht viel zusammenzufassen, es bleibt noch der Ausblick zu nächstem Jahr:

Und da werden wir auf jeden Fall weiterhin Artikel schreiben. Etwas vernachlässigt haben wir unseren Let’s-Play-Kanal, auf dem nächstes Jahr mehr Let’s Plays geplant sind, schließlich haben wir ja jetzt ein gutes Mikrofon. Mit diesem Mikrofon wollen wir dann außerdem auch unseren Podcast starten. Auf YouTube werden natürlich hin und wieder auch phimemunboxings kommen. Außerhalb phimemas sind bei uns auch noch so einige Projekte geplant, da kann man ja einfach mal gespannt sein. Und beim Rest lassen wir uns einfach überraschen, Anfang des Jahres wussten wir ja auch noch nicht was kommen würde.

Damit frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

 

 

 

%d Bloggern gefällt das: