Archiv für September 2013

GTA 5 – Der Blockbuster des Jahres? – Test/Review

(c) Rockstar Games

Dieser phimemArtikel wurde verfasst von Karllie

GTA 5 ist am Dienstag in die Läden gekommen, dort habe ich mir eine Ausgabe gesichert bevor das Chaos losging. Ich habe das Spiel bereits viele Stunden gespielt und mir eine Meinung über das Spiel gebildet.

[Die Kurze Bewertung ist unten zu finden]

In GTA 5 geht es mal wieder darum Geld auf verschiedene Arten zu verdienen. Im Mittelpunkt des Spiels sind die großen Raubzüge (Heists), welche die drei Hauptcharaktere machen können. Dadurch kann man viel Geld verdienen. Zunächst muss man die Heists selber planen, d.h. man entscheidet ob man aggressiv oder taktisch vorgeht und man entscheidet ebenfalls über seine Teammitglieder. Natürlich gibt es je nach Heist eine andere Vorgehensweise. Alle Heists, die ich gespielt habe sind spaßig. (Ich habe mich meistens für die taktische Variante entschieden.) Der Wechsel zwischen den Charakteren, egal ob während einer Mission oder bei weiter Entfernung außerhalb von einer Mission, ist schnell.

Es gibt noch viele andere Elemente  in dem Spiel, wie Taxi-Missionen, Transporter jagen, Rennen fahren, Drogen liefern, 12 Immobilien kaufen um Geld zu Verdienen … Die Vielfältigkeit des Spiels fällt bei der Anzahl der Radiosender (17) auf.

In einem so großen Spiel mit einer sehr großen Spielwelt schleichen sich auch Spielfehler (Bugs) ein. Dennoch konnte ich bis auf einen Ladefehler (meine PS3 ist sehr alt) keine Anzeichen von Schwäche erkennen. Die Steuerung wurde von den vorherigen Spielen leicht verändert. Ein paar Tastenbelegungen sind anders geworden im Vergleich zu GTA 4, die Helikoptersteuerung ist verbessert worden. (Ich konnte in GTA 4 nur schwer einen Helikopter landen.) Leider ist die Fahrzeug- und Flugzeugsteuerung etwas schwammig geworden.

Ich komme zum Fazit:

Steuerung    4,2

Grafik       4

Spaß         4,5

Musik        5

Vielfalt     5

KI           5

Story       4

Gesamtbewertung 4,5 / 5

 

Es ist sehr gut für GTA-Spieler und andere Verfolgungs- und Gangsterfans.

Getestet auf der PS3

Mehr von uns: Es gibt TestsVideos und Let’s Plays.

Das interessiert Deutschland: Die Google Trends phimemanalyse #1 (Marcel Reich-Ranicki ist tot!)

Richtig erschrocken bin ich gerade, als ich die schon seit einiger Zeit verfügbaren Google Trends aufrief: Als ich dort sah, dass heute in Deutschland der häufigste Suchbegriff “Marcel Reich-Ranicki” war und danach auf den ersten Link der Google-Suche klickte, erfuhr ich, dass er heute verstorben ist. Schockiert war ich nicht nur durch seinen Tod, sondern auch dadurch, dass dieser Trend bedeutet, dass anscheinend sehr viele Deutsche diesen wichtigen Literaturkritiker nicht kennen. Und es war das erste Mal, dass ich solch eine Neuigkeit nicht durch das Radio, den Fernseher oder Twitter bzw. Facebook erfuhr, sondern durch Google Trends. Und das bei meinem ersten Aufrufen der Seite, da ich über sie erst heute auf stadt-bremerhaven.de, meinem Lieblingsblog, erfahren habe.

Angesichts dieser Tatsache und der interessanten Informationen, die man aus solchen Trends ziehen kann, habe ich vor, immer wieder in regelmäßigen Abständen über diese Trends zu informieren und sie zu anlaysieren.

Heute außerdem noch oft gesucht:

  • Léon Foucault (wegen des Google Doodles)
  • David Hasselhoff (weil er aus dem Promi Big Brother-Camp geflohen ist und sich nun halb Deutschland den Kopf darüber zerreißt, ob seine Aussage wahr ist, er habe dies wegen seines kranken Vaters getan, angespornt wahrscheinlich durch Bild.de) Mag jeder für sich selbst entscheiden, was das über Deutschland aussagt ;)
  • Wann kommt Ios 7 (klar, halb Deutschland freut sich auf das neue OS von Apple – ich nur nicht, weil ich den Jailbreak habe – und natürlich fragt man dann Google mit einer ganzen Frage, zumindest 20.000 taten dies. Dass es eigentlich iOS und nicht Ios heißt, sei dahingestellt.)
  • Weißensee (hier jetzt eine Serie, die ich selbst ehrlich gesagt auch nicht kenne. Sie scheinen aber entweder viele zu kennen oder es sind einfach viele so neugierig wie ich und wollen herausfinden, was es mit diesem neuen ARD-Blockbuster auf sich hat)

Damit wäre meine erste Google-Trend-Analyse auch schon vorüber. Ich hoffe, sie gefällt euch und wer auch einmal reinschauen will, was Deutschland so denkt, der klicke hier.

Buga Mannheim 2023 – Ein Kommentar

Nun ist es nicht einmal mehr eine Woche bis zur Bundestagswahl am 22. September. In Mannheim wird an diesem Tag nicht nur eine neue (alte?) Regierung gewählt, sondern es wird auch einen Bürgerentscheid geben zur Bundestagswahl 2023. Bei diesem Entscheid wird es zwei eigentlich einfache Antworten auf die Frage geben, ob denn im Jahr 2023 eine Bundesgartenschau stattfinden soll: Ja oder Nein.
Doch so einfach ist diese Frage nicht zu beantworten, denn es gibt sehr große Meinungsverschiedenheiten zwischen den einzelnen Mannheimer Bürgern. Da ich auch schon bei einer Veranstaltung bezüglich der “Buga” teilgenommen habe und in einigen Diskussionen auch erfahren habe, dass es anscheinend einiges an Fehlinformation diesbezüglich gibt, möchte auch ich noch einmal vor diesem Entscheid meine Meinung dazu abgeben.

Vorab sei gesagt, dass ich definitiv für die Buga bin, auch wenn mich einige Gegner schon dazu bringen versuchten, meine Meinung zu verändern. und es gibt auch einige ganz einfache Gründe für meine Meinung:
Ich finde, dass Mannheim bereits eine sehr schöne Stadt ist und als gebürtiger Mannheimer bin ich stolz auf meine Stadt und auch ihre vielen berühmten Kinder. Doch leider ist Mannheim in anderen Teilen Deutschlands immer noch als Migranten- und Arbeiterstadt bekannt, wie ich unter anderem von einigen Volunteers aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands beim Turnfest vor ein paar Monaten erfahren habe. Wegen dieses Images gibt es viele, die nie freiwillig nach Mannheim reisen würden. und das könnte sich durch eine Aufbesserung Mannheims durch eine Buga ändern. Nicht nur dass ganz Deutschland auf Mannheim aufmerksam werden würde, auch Durchreisende würden vielleicht einen besseren Blick auf die Stadt werfen.
Außerdem finde ich die Idee schön, später einmal mit meinem Fahrrad von meinem Zuhause in Käfertal durch eine grüne Landschaft bis in die Innenstadt fahren zu können.

Das größte Argument der Gegner bezüglich der Gartenschau ist das Geld: Mehr als 100 Millionen soll das Ganze kosten, und mit Blick auf Projekte wie BER und Stuttgart 21 hat man natürlich schnell das doppelte vor Augen. Aber wenn man bedenkt, das die Vorbereitungen für die Buga schon nächstes Jahr beginnen werden und damit 9 Jahre dauern, währen das pro Jahr nur etwas über 10 Millionen Euro. Das ist nur ein Bruchteil dessen, was Mannheim jährlich in die Schulen steckt. Auch hier wären wir bei einem Argument, das ich gleich noch einmal aufgreifen werde. Klar, Mannheim hat schon Schulden, aber die macht die Stadt auch so mit der Konversion. Denn die Konversion, also die Umgestaltung der Militärflächen, die Mannheim jetzt von der US Army zurückbekommt, ist sowieso eine wichtige städtebauliche Aufgabe für Mannheim in den nächsten Jahren. Und aus den Vorschlägen für diese Konversion heraus (die ja von Mannheimer Bürgern kamen) kam auch die Idee für eine Buga. Und jetzt stellen sich auf einmal doch so viele entgegen, dass es zu einem Bürgerentscheid kommen muss. Doch natürlich finde ich so etwas richtig, denn so geschieht das, was die Mehrheit der Mannheimer will. Doch die müssen dann auch richtig informiert sein, und das sind im Moment nicht alle.
Noch einmal kurz zum Geld: Durch Zuschüsse wird Mannheim einen Teil des benötigten Geldes erhalten (ich will nicht über konkrete Zahlen diskutieren müssen), und da für die Gestaltung der Buga die Militärflächen miteinbegriffen werden, kann dieses Geld indirekt auch für die Konversion genutzt werden. Außerdem wird es in den etwa 160 Tagen der Buga auch Eintrittsgelder geben, die ebenfalls noch einmal den Verlust an Geld senken werden. Betrachtet man den ökologischen Gewinn für Mannheim aus der Buga, so sind die Kosten dann doch relativ gering.

Noch einmal zu den Schulen: Hier wird oft behauptet, dass Geld für die Buga solle doch lieber in Schulen gesteckt werden. Was hier nicht beachtet wird, ist, dass dieses Geld auch ohne Buga überhaupt nicht für Schulen vorgesehen wäre. Mannheim bessert jedes Jahr einige Schulen auf, doch bei mehr als 100 Schulen dauert es eben Jahre , bis alle zum Teil 100 Jahre alte Schulen renoviert sind. Bei Kosten in Millionenhöhe pro Schule können jährlich eben nur wenige Schulen renoviert werden. Ein gutes Beispiel ist das Peter-Petersen-Gymnasium, das seit kurzem einen Neubau hat. Diese Schule war auch ein Renovierungsfall und die Stadt hat hier ihr bestes getan. Das wird auch mit allen anderen Schulen geschehen in den nächsten Jahren, mit oder ohne Buga.

Als letzes komme ich noch zu einem Argument, dass ich bei vielen gehört habe, die direkt von der Buga betroffen sind. Sie denken, ihnen wird etwas weggenommen oder zerstört. Ein Beispiel hierfür sind die Gartenbesitzer in der Käfertaler Au, die ja ein Hauptteil der Buga sein wird. Hier denken viele, ihnen werde der Garten zerstört und ich habe sogar von dem Gerücht gehört, er wird verpflichtend von der Stadt abgekauft. Dies ist ein Gerücht, wahrscheinlich von Buga-Gegnern in Umlauf gesetzt, denn wie die Stadt ausdrücklich betont, werden die Gärten nur für die Buga öffentlich sein und für ein Urban Gardening-Projekt (aus dem Englischen “Urbaner Gartenbau”, landwirtschaftliche Nutzung städtischer Flächen, bei der Buga für die Öffentlichkeit) genutzt werden, danach aber dürfen die Gartenbesitzer in ihre alten Gärten zurückkehren. Eine kleine Entschädigung wird es bestimmt trotzdem geben, aber auf jeden Fall werden die Gärten nicht verschwinden.

Fast hätte ich das letzte Argument vergessen: Wir haben doch schon zwei Parks, die gepflegt werden müssen. Richtig! Und das werden sie auch! Unsere beiden Stadtparks, einer davon “eine der schönsten Parkanlagen Europas”, sind beide Eigenbetriebe und erwirtschaften Geld durch kostenpflichtigen Eintritt. Mit diesem Geld werden die Parks erhalten, auch wenn es Zuschüsse der Stadt geben mag.
Bezüglich der Parks gibt es nun Ängste:
Die Angst, auch in den neuen Buga-Parks müsse man Eintritt zahlen.
Die Angst, die neuen Parks oder die alten Parks oder sogar beide werden vernachlässigt.

Hierzu kann ich nur sagen: Ich glaube nicht, dass es einen kostenpflichtigen Eintritt für die neuen Parks nach der Buga geben wird. Denn der Eintritt für den Luisenpark nach der Buga 1975 (übrigens mit 8 Mio. Besuchern eine der bestbesuchten aller Zeiten) war von den Mannheimer Bürgern gewollt, und da wir schon zwei kostenpflichtige Parks haben, wird es so einen Entscheid nicht nochmals geben. Außerdem werden die neuen Parks mitten in der Stadt sein und so macht es keinen Sinn, diese zu umzäunen, da das ja wieder der Aufwertung Mannheims entgegen wirken würde.
Zu der Angst vor Vernachlässigung: Da wir ja schon zwei Parks und damit auch große Erfahrung haben, denke ich nicht, dass ein paar kleinere Parks mehr einen größeren Aufwand aufbrächten, ohnehin gibt es in Mannheim viele Parks, die schon gepflegt werden. Ein paar Landschaftsgärtner mehr würden außerdem auch Arbeitsplätze schaffen, und hieran denkt bei der aktuellen Diskussion keiner.

Meine Meinung hätte ich somit jetzt einmal offen gelegt. Letztendlich soll sich natürlich jeder seine eigene Meinung bilden, ihr könnt dazu auch gerne die Kommentarfunktion nutzen!

Damit an alle Mannheimer/innen viel Spaß beim Bürgerentscheid!

IP-Adresse – IPv6 [KE]

Dieser phimemArtikel wurde verfasst von Karllie Kategorie: Karllierklärt

Die Abkürzung IP steht für Internetprotokoll. Durch das Internetprotokoll bekommt jedes Gerät (Smartphone, PC, Tablet) eine Adresse zugewiesen. Mithilfe der IP-Adressen kann die Datenverteilung organisiert werden. Aus diesen Grund sollen keine 2 Geräte die selbe IP-Adresse verwenden. Durch die steigende Anzahl an Geräten, welche mit den Internet verbunden werden beraucht man mehr IP-Adressen. Hier sprechen Experten von IPv6. Sie meinen, dass IPv6 IPv4 ablöst.

IPv4 hat “nur” 4.294.967.296 mögliche Adressen. IPv6 hingegen hat viel mehr mögliche Adressen, somit ist es möglich einen Gerät eine feste IP Adresse zu geben. Datenschützer kritisieren dies, weil über die feste IP Adresse die Anonymität im Internet zerstören würde. Die Entwickler von IPv6 kontern mit der “Privacy Extension”. Dies bedeutet, dass die letzten 8 Stellen der IPv6 Adresse regelmäßig geändert werden.

Hier kannst du herausfinden ob du schon eine IPv6 Adresse hast.

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Späht Apple mit Facetime seine Kunden aus ?

Dieser phimemArtikel wurde verfasst von bobobo

Bei iOS kennt man seit einiger Zeit die Funktion, die laufende Apps beendet (man drückt zweimal den Homebutton und danach manuell die Apps schließen). Bei meinem iPod touch wird unter normalen Umständen die Standardapp Facetime unter den laufenden Apps nie angezeigt, was auch normal ist, denn ich nutze nie Facetime. Nach einem Jailbreak und dem anschließenden Installieren einer Software (Activator von Cydia) die ebenfalls Prozesse beenden kann bemerkte ich, dass diese Software immer Facetime unter den laufenden Apps angab. Ich nutze wie gesagt nie Facetime.
Und sobald ich den Prozess der App Facetime beendete kam eine Sekunde später wieder die Meldung, dass Facetime wieder einen Prozess durchführte. Mir kam das komisch vor, denn Facetime nutzt die Frontkamera, um Face to Face Calls zu ermöglichen. Aber dann bemerkte ich, dass diese Funktion auch als Spionagemittel missbraucht werden könnte. Wenig später löschte ich Facetime aus meinem IOS Gerät mithilfe von Ifile (ebenfalls aus Cydia). Ich hoffe, dass es etwas gebracht hat. Falls ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt, so wisst ihr nun dass Apple wahrscheinlich viel Geld von der NSA für gelieferte Daten bekommt ;)

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