Archiv für Februar 2013

Burger King – Hack bringt Werbeeffekt

Gerade eben habe ich auf TechChrunch einen Artikel gelesen, dass gestern der Twitter-Account von Burger King gehackt wurde. Neben dem Artikel ist ein Screenshot, der zeigt, was die Hacker in der Beschreibung geändert haben: “Just got sold to McDonald’s because the Whopper flopped” ist da zu lesen. Zu deutsch: “Wurde gerade an McDonald’s verkauft weil der Whopper floppte”. Als Account-Bild war statt dem Burger King- das McDonald’s-Logo zu sehen.
Leider hat Burger King den Account schon wieder zurück und ich konnte den gehackten Account nicht mehr sehen, die Tweets der Hacker wurden natürlich alle gelöscht. aber eines fiel mir auf: Das Bild von Tech Crunch, das erst gestern gemacht wurde, zeigt, dass Burger King 84 753 Follower hat. Heute, nur einen Tag später, sind es ganze 112 112. Somit haben die Hacker etwas erreicht, das sie bestimmt nicht geplant haben:
Burger King hat nun fast 30 000 Follower mehr.
Also ich könnte davon nur träumen bei meinen 130 Followern.

Ritter Rost statt Django Unchained

Vor ein paar Tagen war ich im Kinofilm “Django Unchained” von Quentin Tarantino (“Inglourious Basterds”). Naja, sagen wir’s mal so: Ich wollte in den Film. Doch schon bei der Werbung fiel mir auf, dass da etwas nicht stimmte: Statt zum Publikum passender Werbung kamen Trailer zu Kinderfilmen wie Findet Nemo. Und dann begann der Film: Ritter Rost. Zum Glück stellte sich schnell heraus, dass die falsche Festplatte verwendet worden war. Ach, wie gerne wäre ich bei den Kindern gewesen, die jetzt statt einem harmlosen Ritter aus Schrott einen Zahnarzt sahen, der direkt in der 5ten Minute ein paar Leute umbringt. Die Festplatte wurde dann zum Glück gewechselt und nach nochmals 20 Minuten Werbung konnte der Film dann doch, wenn auch mit 30 Minuten Verspätung, beginnen.
Nun ja, hiermit zu meiner Kritik:
In etwa ” Stunden und 45 Minuten wird die Geschichte eines deutschen Kopfgeldjägers (gespielt vom Österreicher Christoph Waltz), der sich mit dem schwarzen pigmentell über-bevorteilten Sklaven Django Unterstützung sucht, um dessen ehemalige Sklaventreiber zu finden. Dies geschieht erstaunlicherweise sehr schnell (fast zu schnell) und dann widmen sich die beiden der Suche nach Djangos Frau (Ja, auch Sklaven konnten heiraten!). Sehr interessant ist der zum Teil fast unverschämte Humor Tarantinos, gegenübergestellt der wirklich sehr brutalen Szenen. Das Blut spritzt hier literweise, und auch vor Hunden, die einen Sklaven zerreißen, macht Tarantino keinen Halt.
Insgesamt ist “Django Unchained” aber ein sehr gelungener Film mit sehr schönen Bildern, brutaler Action und unverschämtem Humor. Das Setting im Wilden Westen Ende des 20. Jahrhunderts passt perfekt und die Schauorte sind gut ausgewählt, so auch die Schauspieler, die wirklich den Rassismus damals und das Werstern-Feeling perfekt rüberbringen.
Alles in allem gibt es von mir auf einer Skala von 1 bis 5 4,5 Punkte. Den halben Punkt Abzug gebe ich, da meiner Meinung nach ein Teil des Films zu schnell vorübergeht, doch dazu sage ich nicht viel mehr, schließlich haben es sich jetzt vielleicht andere auch überlegt, den Film zu sehen. Und ich hoffe, ich habe Euch jetzt nicht mit dem Ritter Rost abgeschreckt! Aber keine Sorge, so etwas passiert nicht so oft!

DIE BESTIMMER bald im Kino

Gerade eben bin ich auf eine interessante Komödie gestoßen, die ab dem 28. Februar im Kino laufen wird: DIE BESTIMMER – KINDER HAFTEN FÜR IHRE ELTERN ist ein neuer herzlicher Familienspaß mit Star-Comedian Billy Crystal. In der amüsanten Komödie geht es um liebenswürdige, aber außerordentlich altmodische Großeltern, die auf ihre ebenso jungen wie chaotischen Enkel aufpassen sollen – soweit die Beschreibung des Films. Ich habe mir den Trailer angesehen, der wirklich ein mal gut gemacht ist: Es werden viele verschiedene Szenen gezeigt, die auf jeden Fall versprechen, dass der Film sehr lustig wird. Auch wenn mir einiges sehr bekannt vorkommt, dürfte der Film sich doch vor allem für Familien eignen oder etwa für Großeltern, die mit ihren Enkeln ins Kino wollen. Der Regisseur erfindet mit ihm das Rad zwar nicht neu, aber es sind viele lustige Szenen enthalten und die Schauspieler und vor allem Star-Comedian Billy Crystal sprechen auch für sich. Ich werde wahrscheinlich persönlich nicht in den Film gehen, aber es lohnt sich auf jeden Fall einmal, sich den Trailer anzusehen.


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