Archiv für November 2012

Verteidige dein Netz – Google

Gerade eben bin ich auf dieses Video von Google gestoßen und ich finde es wirklich gut. Das Video macht einem sehr schön bewusst, wie viele Fragen ohne diese Suchmaschine offen geblieben wären und dass sogar viel Soziales ganz unbewusst unterstützt wurde (“Tsunami Thailand wo kann ich spenden”). Die Suchvorgänge in dem Video sind chronologisch geordnet (von der Milleniumwende bis Stuttgart 21) und es wird gezeigt, dass Google von Nutzern jeden Alters benutzt wird; es ist offensichtlich, dass die Suchanfrage über Knut von einem Kind geschrieben ist. Außerdem wir auch ein wenig Humor benutzt, denn Toaster waren garantiert nicht vom Milleniumbug (Die Befürchtung, Computer würden die Zeitumstellung ins neue Jahrtausend nicht überstehen) betroffen. Was mir auch sehr gut gefällt, ist, dass die Google-Seite am Anfang noch im alten Design gezeigt wird. Das Video hat mich wirklich ein wenig berührt und fasziniert und wieder einmal bin ich begeistert von einem Google-Werbevideo. Und die Message des Videos sollte jeder Internetnutzer einmal überdenken. Aus diesem Grund habe ich diesen Post veröffentlicht. Google hat übrigens zum Thema “Verteidige dein Netz” eine Seite angelegt.

[Update] Storm the Train auf dem iPod touch 5 – funktioniert es jetzt?

Vor einer Woche hatte ich bereits davon berichtet, dass das Spiel “Storm the Train” von chillingo nicht mit dem iPod touch 5 kompatibel ist. Mittlerweile haben die Entwickler von chillingo das auch vernommen und ein Update herausgebracht, um dies zu beheben. Natürlich habe ich das Spiel daraufhin direkt getestet.
Und ich muss sagen, dafür, dass ich eine Woche warten musste, bin ich gewissermaßen enttäuscht von chillingo. Es beginnt damit, dass man einen Charakter auswählen muss und dann geht es ohne richtige Einführung direkt los. Man hüpft auf einem Zug herum, killt Außerirdische und bekommt dafür Münzen. Ab und zu wird man noch für kurze Zeit von einem fliegenden Roboter unterstützt. Nichts neues also. Doch das Enttäuschende: Man kann jetzt zwar immerhin schon auf dem iPod touch 5 spielen, aber einen kleinen Fehler gibt es immer noch. Denn die Buttons für “Springen” und “Nach rechts laufen” liegen direkt übereinander und somit ist die Steuerung immer noch nicht perfekt. Bleibt also ein weiteres Update für den iPod touch 5 abzuwarten, und so langsam wird es peinlich für chillingo.

20121121-153943.jpg
Wie man im Bild sehen kann, liegen der Pfeil nach rechts und der Pfeil nach oben aufeinander.

“Storm The Train” nicht mit iPod touch 5 kompatibel

Seit einigen Tagen gibt es im AppStore das Spiel “Storm The Train” der “Cut The Rope”-Macher chillingo. Es ist kostenlos und hat eine Größe von etwa 50 MB. Also wollte ich das Spiel direkt einmal austesten:
Direkt beim Start der App irritierte mich schon das Logo, welches viel zu groß schien und an den Seiten abgeschnitten war.

Auch danach wirkte der Bildschirm stark vergrößert. Die Charakterauswahl fiel zwar schwer, klappte aber noch. Doch dann kam ich nicht mehr weiter, da der Bildschirmausschnitt zu klein war und keine Steuerung möglich war. Im AppStore wird die App allerdings als für iPhone 5 und damit auch für iPod touch 5 optimiert angezeigt.
Charakterauswahl
Da eine Suche im Internet keine weiteren dieser Fälle ergab, denke ich, dass dieser Fehler nur auf dem selten für Tests benutzten iPod touch 5 vorliegt. Es bleibt also eine Äußerung bzw. ein Update chillingos abzuwarten.

Zum Vergleich: So sollte das Spiel eigentlich aussehen:

Aufrunden, bitte!

Immer häufiger bemerke ich bei spontanen Einkäufen diese neuen Aufkleber an den Kassen, vor allem in Drogeriemärkten. Unter dem Motto „Aufrunden bitte“ werden Käufer geboten, die ohnehin nervigen Centbeträge der zweiten Stelle nach dem Komma doch lieber an karitative Projekte zu spenden. Kauft man also eine Packung Kaugummis für 79 Cent, bezahlt man 80 Cent und 1 Cent geht dann etwa an hilfsbedürftige Menschen. Eigentlich hört sich diese Idee doch prima an: Wie oft hat man sich nicht schon aufgeregt über die ganzen kleinen roten Münzen, die einem in der Tasche herumklimpern und anstatt dass man sie ausgibt, vermehren sie sich auch noch. Wäre es nicht prima, wenn die ältere Frau an der Supermarktkasse statt den paar Cent, die ihr fehlen, um den Einkauf zu bezahlen, einfach einen winzigen Betrag an arme Menschen spendet, um nicht minutenlang in ihrem übergroßen Portemonnaie herumzukramen und dabei die halbe Schlange hinter sich zu verärgern? Wären die paar roten Münzen, die man bei fast jedem Einkauf raus bekommt und die dann am Boden von Handtaschen, neben Gullideckeln oder in tiefen Hosentaschen vor sich hin rosten, nicht besser bei einer gemeinnützigen Hilfsorganisation aufgehoben?

Es fragt sich bloß, ob genug Menschen bereit sind, bei dieser Aktion mitzumachen, geschweige denn, ob sie denn in ihrer Hektik überhaupt auf diese aufmerksam werden.

Ein Kompromiss wäre meiner Meinung nach, in dieser Hinsicht einmal in andere Länder zu schauen, etwa Finnland. Hier sind Beträge unter 5 Cent bereits seit längerer Zeit weitgehend abgeschafft. Wenn man ein ähnliches Konzept, verbunden mit der „Bitte Aufrunden“-Aktion, an deutschen Kassen einführt, könnte somit vielen Hilfsbedürftigen geholfen werden. Und den einzelnen Verbraucher würde dies nur mit einigen Euro mehr pro Jahr belasten.

Noch eine Idee wäre aber beispielsweise, dieses Geld nicht nur an einige hilfsbedürftige Menschen, sondern direkt an ein ganzes hilfsbedürftiges Land zu geben. Und damit meine ich jetzt nicht etwa den Jemen oder Somalia, sondern ein Land, welches in letzter Zeit stark in den Medien vertreten ist und gar nicht soweit entfernt von Deutschland: Griechenland. Seit einiger Zeit zahlt Deutschland nun schon mehrere Milliarden an Griechenland und es wird immer mehr gefordert. Da wäre es doch keine schlechte Idee, die „Bitte Aufrunden“-Aktion in unser Grundgesetz aufzunehmen und mit den somit jährlich zusammenkommenden Milliardenbeträgen etwas für unsere Mitmenschen zu tun. Egal, ob an Griechenland oder an AIDS-Kranke in Afrika.

Aufrunden-Bitte-Logo

%d Bloggern gefällt das: