Colico Buchlampe – Das mobile Licht

ERSTER EINDRUCK

Die Leselampe sieht, dank dem schwarz, schlicht aus. Ein USB auflade kabel wurde mitgeliefert sowie auch ein USB Ladestecker..

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BEDIENBARKEIT

Das Licht ist auf zwei Stufen dimmbar. Dies ist mit den an/aus Schalter möglich. Zum effizienten Nutzung der Leuchtkraft ist es möglich die Lampe auf das Ziel auszurichten. Dabei muss man nicht vorsichtig sein, da die Ummantelung/Verstärkung einen Kabelbruch sogut wie unmöglich macht.

Die Klammer ist an den Berührflächen gummiert. Deshalb ist eine Problemlose benutzung möglich.

 

EXTRAS

Das Gerät kann man mit den mitgelieferten USB kabel aufladen. Hierbei sollte man am besten nur mit 0.5 Ampere laden, da dies auch die Ausgabe vom USB Ladegerät ist.

(Hinweis: USB Ports laden Standardgemäß mit 0.5 Ampere)

Das Ladekabel bietet einen weiteren Vorteil. Falls man auf einer Langen reise ist und die Leuchte kein Saft mehr hat so kann man es mit einer Powerbank wieder aufladen.

FAZIT

Diese Lampe ist sehr gut, dank der dimmbarkeit, der flexibilität der Nutzung, der Gummierung an den Klammern, der Verstärkung des Kabels und den Laufkomfort. Die Mobilität des Geräts (vor allem die Lademöglichkeit mit einer Powerbank)  hat mich positiv überrascht.

 

TeckNet® PowerEx 1 – mehr Power dank Bank

Dieser phimemArtikel ist von Karllie

ERSTER EINDRUCK

Beim ersten Halten in der Hand wirkt der Akku kaum größer oder schwerer als mein Handy (Honor 7). Handy und Akku in einer Tasche ist kein Problem.

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HANDLING

Das Praktische und der Hauptgrund für diesen Akku sind die Kabel, welche am Akku angebracht sind. So kann man ohne zusätzlichen Kabelsalat sein Handy oder der Akku laden. Dies ist sehr praktisch. Wenn diese Kabel zu kurz sind kann man dies mit einem weiteren (extra) kabel Lösen, da noch ein USB Slot frei ist.

Man sollte mit den Kabeln vorsichtig sein, da es keine andere Möglichkeit gibt den Akku aufzuladen.

 

FAZIT

Die 6Ah vom Akku reichen für 2 volle Ladungen. Dies mit den Komfort  rechtfertigt den Preis von 18 €.

 

Pros: Kabel sind dabei und versteckbar

 

Cons: Ladekabel von Akku nicht austauschbar.

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Vergiss Hillary und Donald: Warum du die amerikanischen Wahlen noch nicht verstanden hast

Diesen Artikel habe ich bereits vor einigen Wochen auf Medium veröffentlicht. Aufgrund der großen Resonanz auf die amerikanischen Wahlen vor allem am vergangenen “Super Tuesday” entschloss ich mich, diesen Artikel nochmals hier auf phimema.de zu veröffentlichen.

Klar, politisch geht in Deutschland gerade genug ab, da muss man sich ja nicht noch mit der amerikanischen Politik beschäftigen. Hier haben wir Angela Merkel, die kennt jeder, auch wenn ihre Popularitätswerte so langsam gewaltig sinken. Dann wären da noch Politiker wie Joachim Gauck, Sigmar Gabriel, Peer Steinbrück, Bernd Lücke. Und so weiter.

Da drüben gibt es Donald Trump und Hillary Clinton. Die beiden Namen zu kennen reicht doch, wenn man den amerikanischen Präsidenten eh nicht wählen kann, oder? Nein, das reicht eben nicht, und deswegen habe ich mich gerade daran gemacht, diesen Artikel zu verfassen.

Der dritte im Bunde, der mir so wichtig ist? Sein Name lautet Bernie Sanders. Das Wichtige an ihm: Er ist für die Menschen da! Nein, das sagt er nicht einfach so, das ist so. Er macht sich seit fast 40 Jahren für die Rechte der amerikanischen Bürger stark und ist damit der am längsten kandidierende unabhängige Politiker der USA (seit letztem Jahr ist er offiziell Demokrat, um bei den Präsidentschaftswahlen kandidieren zu können).

Er selbst bezeichnet sich als Sozialist. Damit meint er aber nicht das, was wir Deutschen als Sozialismus verstehen, sondern das, was ein Durchschnittsamerikaner heute meint: Bernie Sanders will in den USA eine soziale Marktwirtschaft einführen, wie wir sie hier auch in Deutschland haben.

Zu seinen größten Zielen gehören gerechte Umverteilung, soziale Gerechtigkeit und eben eine soziale Marktwirtschaft. Damit einher gehen natürlich viele weitere soziale, umweltpolitische und wirtschaftliche Ziele.

Bernie Sanders ist der Mann, der die Wünsche eines Großteils der Amerikaner vertritt. Sein größtes Problem bisher war der Aufbau des amerikanischen Wahlsystems: Da die Kandidaten vor allem auf Spenden angewiesen sind, hatten Donald Trump, der seine Kampagne aus seinem Privatvermögen finanziert, und Hillary Clinton, die von vielen großen Banken und Unternehmen unterstützt wird, anfangs viel mehr Geld, um Aufmerksamkeit zu erregen.

Bernie Sanders dagegen vertraut alleine auf die Spenden der kleinen Leute. Dass das Erfolg hat, zeigt die Tatsache, dass Bernie Sanders der Kandidat mit den meisten Einzelspenden aller Zeiten ist. Ganze 70 Millionen Dollar erhielt er, ohne davon einen Cent von Banken oder Großunternehmen einzustreichen.

Alleine diese Tatsache zeigt doch, welcher der Kandidaten die Interessen der kleinen Leute (die der so oft erwähnten “99%”) vertritt.

So langsam erfahren in den USA immer mehr Leute von Bernie Sanders (aktuellen Umfragewerten zufolge liegt er im ersten Wahlstaat Iowa sogar vorne). Jetzt ist es nur noch Zeit, dass auch wir Deutschen von Bernie Sanders erfahren.

Wer erinnert sich nicht an die Zeit, als Barack Obama sich zum ersten Mal zur Wahl aufstellen ließ? Überall tauchte er damals in den deutschen Medien auf, auch die deutsche Jugend sprach auf dem Schulhof von ihm.

Klar, Barack Obama war damals der coole 40-Jährige, Bernie Sanders ist eher der nette Opa. Doch auch mit diesem Image kann aus ihm ein Popstar werden. Zumal die Ansichten Bernie Sanders’ noch viel mehr mit denen der deutschen Regierung übereinstimmen als die Barack Obama’s.

Zuletzt noch ein Blick auf die amerikanischen sozialen Medien: Dort ist Bernie Sanders längst ein Star. Wer auf YouTube auf Videos über Hillary Clinton klickt, kriegt in den Kommentaren nur über Bernie Sanders zu lesen.

Auf Reddit hat er eine riesige Community, die seinen Wahlkampf ehrenamtlich unterstützt, und auf Twitter ist der Hashtag #FeelTheBern längst ein Hit.
Jetzt, finde ich, sollten wir Deutschen so langsam auf den Zug aufspringen. Die ersten Vorwahl finden gerade statt und wir Deutschen können jetzt den Kandidaten unterstützen, den die USA wirklich braucht.

Machen wir bei den sozialen Medien mit und unterstützen Bernie Sanders mit einem #GermanyFeelsTheBern

Ich freue mich auf Anregungen und Kommentare und hoffe, ich konnte einige von der Person Bernie Sanders überzeugen!

Update: Der Reddit-User /u/mizracy war so nett, mich auf folgendes Bild aufmerksam zu machen. Es ist das oben bereits abgebildete Poster, aktualisiert mit deutschen Worten.

Richtig Deinstallieren [KE]

Dieser phimemArtikel ist von Karllie

Es kommt häufig vor, dass mann ein Programm deinstalliert, aber trotzdem manche “Fetzen” noch übrig bleiben. Es ist wie das entfernen von einem Spinnennetz. Mit einem Besen funktioniert es, aber ein Feuerzeug ist effektiver und macht weniger Dreck.

 

Beobachtung (unter Windows)

Fast jedes Programm erstellt (nach der Einstellung der Installation) eine Verknüpfung auf dem Desktop. Mit einen Rechtsklick kann man den Dateipfad der .exe finden. (.exe = Ausführende Datei der meisten Programme) Wenn man in diesem Ordner ist sollte dort (bei guten Programmen) auch eine Deinstallationsdatei sein. Diese sollte man Ausführen, falls man es deinstallieren will. [Der Ordner ist meistens C:\Program Files\"Firmenname"\"Programmname" statt Program Files kann auch Program Files (x86) stehen. Eventuell gibt es den Ordner mit den Firmennamen nicht. Dann ist der Ordner "Programmname" direkt in dem Order Program Files enthalten.] Heutzutage wird dieser Service immer seltener. Zum Glück gibt es eine einfache Abhilfe.

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CCleaner

Ich weiß es klingt komisch ein Programm zu installieren, wenn es um das Gegenteil geht, aber dieses Programm kann ich nur Empfehlen. Hier ist das Deinstallieren viel einfacher. Man kann hier auch den Autostart verwalten, Systemwiederherstellungpunkte löschen (!nur erfahrene Nutzer!) und und und …

 

Die wichtige Funktion für diesen Beitrag ist das “Säubern” der Registry. In der Registry gibt es noch Einträge des Programms. Um bei dem Beispiel von vorhin zu bleiben: Indem wir ein Spinnennetz zerstört haben, kann man die Einträge als kleine Reste an der Tür sehen. Es ist für uns kaum sichtbar, aber die Struktur der Tür bzw. des Rahmens hat sich verändert und sie funktioniert nicht mehr ganz so gut wie vorher. Beim Computer ist dies ein schleichender Prozess, der den PC verlangsamt und gerade den wichtigen Bereich vollmüllt.

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Der letzte Müll

Manche Programme möchten einfach nicht weg. Nach dem Deinstallieren sind diese nicht mehr funktionstüchtig, aber die Dateien sind zum Teil noch da. Diese Dateien sind an maximal 2 Stellen übrig geblieben.

Zum einen ist dies der Installationsordner, (siehe Absatz 2) hier kann man den ganzen Ordner, welcher so heißt wie das Programm, löschen. Falls es noch einen Ordner gibt, der so heißt wie der Hersteller sollte man diesen nur löschen, wenn man sicher ist, dass keine weiteren Programme von der Firma installiert sind.

Ein Programm hat oft Nutzerdaten. Diese sind in den Dokumenten Ordner von Windows. Dort findet man die Dateien genauso, wie in dem Programm Ordner und kann diese genau so löschen.

 

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Das Problem mit kleinen Stromfressern – und wie man es löst

In den letzten Jahren ist der Konsum technischer Geräte stark angestiegen. Das stellen wir nicht nur fest, wenn wir in öffentlichen Verkehrsmitteln reisen oder durch das Zentrum jeder größeren Stadt schlendern. Digitale Technik hat mittlerweile fast alle unserer Lebensbereiche erobert, und in vielen Situationen, die wir täglich erleben, sind Smartphones, Tablets und Co. nicht mehr wegzudenken.
Von diesem Technikwahn bin natürlich auch – und gerade – ich nicht ausgeschlossen. Schließlich sehe ich mich selbst als Early Adopter an, also als einen derjenigen, die neue technische Errungenschaften austesten, auch wenn diese noch nicht besonders ausgereift sind. Zu meiner Armada an technischen Geräten gehören neben Laptop, Smartphone und Tablet zum Beispiel auch meine Smartwatch (Test folgt bald) und neuerdings sogar eine VR-Brille.

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Ein großes Problem, das jeden betrifft, der solche Geräte besitzt und das umso stärker wird, je mehr technische Geräte man sein Eigen nennt, ist der Große Strombedarf dieser Geräte. Wer nur ein Smartphone hat, wird noch einigermaßen leicht eine freie Steckdose im eigenen Haushalt finden, doch sobald es sich um mehr als 4 Geräte handelt, steht man oft vor einem Problem. Noch größer wird dieses Problem, wenn man jetzt etwa ein Hotelzimmer oder eine WG mit einer oder sogar mehreren Personen teilt. Der Kampf um die Steckdosen beginnt.
Für Personen wie mich tritt dieses Problem so gut wie jeden Tag auf, doch auch wer nicht ganz so viele technische Geräte besitzt, wird sich mit diesem Problem verstanden fühlen.

Zähle ich Geräte auf, die ich täglich lade, sieht man, in welche Bredouille ich allmählich geriet: Da wären mein OnePlus One, meine Pebble, gegebenenfalls ein Tablet und mein mobiler Akku. Hiermit wären wir schon bei 4 Geräten. Einzige Möglichkeit, diese alle auf einmal zu laden (in meinem Zimmer gibt es höchstens 3 Steckdosen, die eine davon ist im Bad): An die USB-Ports meines Computers anschließen. Immerhin ist so gut wie jedes neuere Gerät über USB zu laden. Doch meinen Computer lasse ich natürlich ungern die ganze Nacht laufen, nur um meine Geräte zu laden.

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Es musste also eine Alternative her. Diese bekam ich auch ganz günstig schon vor einiger Zeit auf Amazon: An einer Steckdose konnte ich damit bis zu 4 Geräte laden, und das auch mehr oder weniger zufrieden stellend. Doch fast forward 3 Monate und das Ding war nicht mehr zu gebrauchen. Aus diesem Grund möchte ich hierzu auch nicht viele Worte verlieren und ein Gerät anpreisen, das sein Geld wert ist.

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Glücklicherweise bekam ich nur wenige Tage, nachdem mein altes Ladegerät seinen Geist nach wochenlangen Wackelkontakten endgültig aufgegeben hatte, ein neues Ladegerät zugeschickt. Gegenüber des vorherigen Billig-Ladegeräts hatte dieses einige entscheidende Vorteile, die mich zu diesem Testbericht führten:

  • 6 USB-Slots anstatt 4
  • größere Stabilität
  • besseres Laden durch “Intelligent Charging”

Die zwei zusätzlichen Slots erweisen sich vor allem auf Reisen als nützlich: Als ich eine Nacht in einer Jugendherberge mit 3 weiteren Personen verbrachte, konnten alle Geräte an zwei Steckdosen aufgeladen werden. Auch zu Hause ist das Aufladen aller meiner Geräte natürlich kein Problem mehr und ich habe jetzt sogar noch Kapazität für die nächste Revolution auf dem Markt der Smart Devices.
Ganz wichtig natürlich auch die Stabilität. Schließlich nehme ich das Ladegerät auch überall hin mit, wenn ich mehr als einen Tag unterwegs bin. Während das Billigladegerät aus dünnem Plastik bestand und die Bestandteile nur zusammengesteckt waren, besteht das Gerät von Olixar aus hartem Plastik und ist sehr standfest. Da gebe ich lieber 20 Euro mehr aus und habe das Gerät dafür viel länger.

Zuletzt noch zum Intelligent Charging: Da ich nicht gerade der Technologie-Experte bin, fasse ich mich hier kurz. Beim Intelligent Charging handelt es sich einfach um eine Analyse, die das Ladegerät durchführt, wenn ein Gerät angeschlossen wird. Je nach Art des Geräts und dessen Betriebssystem wird somit die “gesunde” Menge Strom abgegeben, und ein Tablet erhält somit logischerweise mehr Strom als das gleichzeitig angeschlossene Smartphone.

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Wer mein Fazit nun noch nicht aus meinen positiven Reaktionen herauslesen konnte, dem sei gesagt: Tut euch etwas gutes und holt euch dieses qualitativ hochwertige Ladegerät. Da mittlerweile ja so gut wie jedes Smartphone über USB-Kabel zu laden ist, könnt ihr das Ladegerät neben iPhone und OnePlus One natürlich etwa auch mit dem neuen Xperia Z5 Compact nutzen!

Warum #BILDindieTonne die falsche Reaktion auf die Selbstbeweihräucherung der BILD ist

Als ich vorgestern in die aktuellen Trends auf Twitter schaute, war ich erstaunt, dass die BILD-Zeitung es anscheinend schon wieder geschafft hatte, das Aufsehen der deutschen Netzgemeinde auf sich zu lenken. Anlass war diesmal, nur kurz nach der #BILDnotwelcome-Aktion, die heute erfolgte Verteilung von Gratisausgaben an alle 42 Millionen Deutschen Haushalte zur Zelebrierung der deutschen Wiedervereinigung.
Schnell verbreiteten sich nach einem Artikel des BILD-Blogs die Tweets mit Hinweisen darauf, man solle doch die BILD doch heute direkt aus dem Briefkasten in die Mülltonne wandern lassen und davon dann ein Foto in die sozialen Netzwerke teilen. Skeptisch wie ich bei vielen solcher viralen Aktionen bin, begann ich dem ganzen zuerst einmal etwas nachzuforschen.

Ich hatte natürlich auch von den letzten Gratisaktionen der BILD mitbekommen und wusste bereits, was da auf mich zukommen würden. Bei den letzten Aktionen hatten auch schon Tausende Deutsche vorab der Lieferung der Gratisausgabe schriftlich widersprochen, doch dieses Mal sollte man also ein Foto von der zerknüllten oder gar zerrissenen Bild auf Twitter teilen.
Ich möchte vorab darauf hinweisen, dass ich keineswegs ein BILD-Leser bin und auch genau wie die Netzgemeinde über die #RefugeesNotWelcome-Tweets von Kai Diekmann empört war, aber trotzdem kommt mir die vom BILD-Blog nun aufgerufene Aktion etwas komisch daher.

Die BILD hat ohne Zweifel oft sehr reißerische Schlagzeilen, undurchsichtige und manchmal auch falsche Berichterstattungen und vor allem auch widersprüchliche Aussagen im Repertoire und hat deshalb auch einen entsprechenden Ruf bei einem Großteil der Bevölkerung. Nichtsdestotrotz ist sie die auflagengrößte Zeitung in Deutschland und hat damit auch einen gr0ßen Einfluss.
In keinem anderen Industrieland ist es anders als in Deutschlad in dem Sinne, dass sich Boulevardzeitungen beziehungsweise die “Gelbe Presse” am besten verkauft. Deshalb haben solche großen Zeitungen auch eine große Verantwortung. Diese wird oft missbraucht, indem oft auch Artikel veröffentlicht werden, die einzelnen (unschuldigen) Personen oder gar Personengruppen schaden. Daran besteht kein Zweifel. Doch genau aus diesem Grund gibt es auch Seiten wie den BILD-Blog, die ein Auge auf die BILD werfen, und es herrscht schnell große Empörung, wenn die BILD einmal mehr Persönlichkeitsrechte verletzt oder Unwahrheiten verbreitet. Das merkte man schnell bei der bereits genannten #Refugees(Not)Welcome-Kampagne.

Für jedes Foto, das uns so erreicht, besorgen wir ein Exemplar eines Deutsch-Lernhefts für Asylbewerber. Das Lehrmaterial stellen wir dann Deutschkursen in Flüchtlingsunterkünften zur Verfügung.

Doch nun zu meinem Punkt: Ich finde, dass die Aktion des BILD-Blogs die falsche Herangehensweise ist. Um deren Aktion noch einmal zu verdeutlichen: Für jedes Bild einer ungelesenen (wie auch immer das überprüft werden mag) zerknüllten BILD möchte der BILD-Blog ein “Exemplar eines Deutschlernhefts für Asylbewerber” besorgen. Das ganze ist natürlich beschränkt, der BILD-Blog hat laut eigenen Angaben nur ein Budget für ein Kontingent von 1000 Heften, welches wahrscheinlich längst überschritten ist.
Doch was ich an der Kampagne des BILD-Blogs beachtlich finde, ist die Idee, hier eine ungelesene Zeitung in den Müll zu werfen, ohne nachzuschauen, was denn eigentlich darin steht. Nur, weil man bisher generell ein schlechtes Bild der BILD hat (Wortspiel war nicht beabsichtigt), soll man also diese Gratisausgabe wegwerfen und stattdessen (so die Idee) den Flüchtlingen etwas gutes tun. Ganz am Rande: Laut BILD-Blog macht die BILD mit dieser Gratisausgabe Werbeeinnahmen in der 2-stelligen Millionenhöhe (1 Seite kostet demnach 4,2 Millionen Euro). Warum nicht mit einer ähnlichen Aktion die BILD dazu drängen, einen Teil dieses Geldes an Flüchtlinge zu spenden? Wäre damit den Flüchtlingen, die der BILD ja so wichtig sind, nicht viel mehr geholfen?

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Ich habe jedenfalls nicht auf den BILD-Blog gehört und mir die Ausgabe einmal näher angeschaut. Was mir darin auffällt: Neben einer großen Image-Auffrischungskampagne von VW ist die Ausgabe natürlich ein Loblied auf das seit 25 Jahren wiedervereinigte Deutschland. Es gibt Buzzfeed-artige Listen mit “25 Deutschen Büchern, die man gelesen haben muss” (kuratiert übrigens vom gerade verstorbenen Hellmuth Karasek) oder auch “25 wichtige deutsche Lieder”. Sonst Interviews mit deutschen Promis wie Dirk Nowitzki, 25 Lieblingswitze deutscher Komiker, und und und. Nichts brisantes, nichts von dem, für das die BILD sonst kritisiert wird.
Auch die Flüchtlinge kommen natürlich nicht zu kurz; auf Seite zwei wird, natürlich mit etwas Eigenlob der deutschen Freundlichkeit, die Ankunft der syrischen Flüchtlinge hier in Deutschland porträtiert.

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Doch eines ist ganz wichtig: Die Ausgabe ist ein Loblied auf die Wiedervereinigung. Keine Hetze, keine Falschaussagen. Nur Fakten. Und nun seien wir einmal ehrlich: Wer außer der BILD hätte denn sonst die Kapazitäten für solch eine große Kampagne? Seien wir doch froh und danken wir einmal, nur einmal, für dieses Geschenk. Einem geschenkten Maul schaut man ja sprichwörtlich sowieso nicht ins Maul.
Ist denn die Meinung, im Vorab schon über die BILD-Ausgabe zu urteilen, diese direkt wegschmeißen zu wollen, viel weniger als die Meinung der Nazis, Flüchtlinge nur wegen Vorurteilen wieder abschieben zu wollen? Und um diese geht es ja bei der ganzen Kampagne.

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Deshalb schlage ich vor: Lieber BILD-Blog, ändert doch eure Kampagne ein wenig, und lasst uns die BILD dazu bringen, selbst ein wenig an die Flüchtlinge zu spenden. Damit wäre doch viel mehr getan als mit 1000 Lernheften. Starten wir die Kampagne #BILDRevenueforRefugees!

Dieses Jahr, Jubiläen und weitere inspirierende Gedanken

Es ist noch nicht einmal eine Woche her, der 15.07. um genau zu sein, als Amazon große Angebote am “Prime Day” versprach. Der Anlass hierfür war das 20-jährige Jubiläum des Onlinehändlers. 20 Jahre! Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Damit ist Amazon in etwa so alt wie ich.
Ich muss sagen, ich hatte nicht damit gerechnet, dass Amazon bereits 1995 online günstig Produkte aller Art vertrieben hat.

Jedenfalls kann ich zu dem Gedanken, mir einmal weitere E-Commerce-Unternehmen anzuschauen, die dieses Jahr Jubiläum feiern. Auf meiner Recherche stieß ich auf einige mehr oder weniger interessante Unternehmen, doch so lange wie Amazon existieren die wenigsten.

Doch ein Unternehmen sprang mir ins Auge, dass ich so gar nicht auf der Liste hatte. Es handelt sich hier zwar nicht um ein Unternehmen wie Amazon, welches nahezu alles mögliche zu günstigen Preisen anbietet, sondern es ist im Gegenteil ziemlich spezialisiert. Doch was ich auf dem eigenen Blog dieses Unternehmens lass, interessierte mich dafür umso mehr. Denn es handelt sich bei dem Unternehmen um Simyo.

Das Unternehmen kennt wohl jeder aus diversen TV-Werbungen. Doch hätte Simyo niemals für ein interessantes Unternehmen gehalten, hätte ich nicht diesen Artikel gelesen.

Auch Simyo ist bereits älter als ich dachte. Der Mobilfunkanbieter, der SIM-Karten über das Internet vertreibt, wurde bereits 2005,also vor 10 Jahren, gegründet. Das ist für einen reinen online agierenden Mobilfunkanbieter umso erstaunlicher, da vor Simyo in Deutschland SIM-Karten nur über Anbieter mit altbackenen Läden an jeder Straßenecke angeboten wurden.

Man überlege sich nur einmal, wie Deutschland im Jahr 2005 ausgesehen hat: Wir hatten damals noch die Hoffnung, im nächsten Jahr im eigenen Land Fußallweltmeister zu werden. Angela Merkel wurde in diesem Jahr gewählt und (das scheint zeitlich am entferntesten) Schnappi das Krokodil war in den Deutschen Charts. Facebook war gerade ein Jahr alt, YouTube wurde gegründet und das für den Mobilfunkmarkt spätere iPhone hab es auch noch nicht.

Vor allem für mich als Betriebswirtschaft-Studenten ist Simyo jedenfalls ein interessantes Unternehmen.
Wie Amazon ist es auch ein E-Commerce-Unternehmen, und in den Jahren gab es einige Innovationen an die ich mich nur zu gut erinnern kann:
2005 war Simyo wie gesagt Deutschlands erster Anbieter, der SIM-Only rein über das Internet anbot, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche buchbar.

In der Werbung gab es im Fernsehen den Spruch “Weil einfach einfach einfach ist” zu hören, 2007 gab es bei Simyo als erstem Anbieter Deutschlands die micro-SIM. Dem großen Markt, der vor allem durch Apple geöffnet wurde, wurde also vorweg gegriffen. Auch der Blog, der mich zum Schreiben dieses Artikels antrieb, wurde 2005 gegründet.

2007 gab es dann die “Pille fürs Handy”-Aktion, an die ich mich auch noch sehr gut erinnern kann: kostenlos telefonieren, simsen und surfen für nie mehr als 39€ im Monat. Weiterhin kamen dann 2012 die Allnet-Flat und der Messenger sayHey dazu, über den ich ja bereits im letzten Jahr einen Artikel verfasst habe.

Es gäbe noch soviel zu schreiben, wenn ich denke, was seit 2005 als passiert ist.
Doch was ich noch festhalten will: Simyo scheint fast so innovativ zu sein wie Facebook und Youtube, die im gleichen Jahr gegründet wurden.

Wer von den gleichen Geistesblitzen erfasst werden will, von denen ich erfasst wurde, sollte sich hier vielleicht auch einmal den Simyo-Blogbeitrag durchlesen und sich durch die letzten zehn Jahre inspirieren lassen.

Hochwertiger Wandschmuck: Testbericht der Picanova Fotoleinwand

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Sowohl auf meinem Instagram-Account als auch hier auf dem Blog habe ich bereits von meinem USA-Roadtrip berichtet. Über 3 Wochen verteilt habe ich mit meinem iPhone über 3000 Bilder gemacht, dazu kommen nochmal über 2000 Bilder von der Spiegelreflexkamera meines Vaters. Die Qualität mancher Bilder ist mir erst aufgefallen, als ich diese Bilder auf Google Photos hochlud (wozu demnächst ein eigener Artikel folgen wird). Einige dieser Bilder sind so toll geworden, dass ich schon seit einigen Monaten mit dem Gedanken spiele, einige dieser Bilder auf eine Fotoleinwand zu drucken. Vor allem ein Bild, das ich im Death Valley gemacht habe, hat es mir besonders angetan. Dass es auch anderen gefällt, zeigen mehr als 300 Likes, die ich auf Instagram dafür bekam.

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Auch wenn ich mit dem Gedanken spielte, mir dieses Bild auf eine Leinwand zu drucken, habe ich noch bis vor kurzem gezögert. Doch als ich eine Zusage für einen Test der Produkte von Picanova.de rel=”nofollow”, war mir sofort klar, welches Produkt ich testen würde. Das Testprodukt ist eine 30 mal 20 Zentimeter große Leinwand. Ich ging also auf die Seite und wurde direkt von einem ansprechenden Design begrüßt: Die guten Bewertungen Picanovas und diverse Gütesiegel werden einem direkt präsentiert und zeigen, dass es sich um einen seriösen Shop handelt. Dass dies wirklich so ist, kann ich mit diesem Artikel nur bestätigen. Ein einfacher Klick auf “jetzt bestellen” genügt und man wird sofort aufgefordert, das gewünschte Bild hochzuladen. Ganz einfach kann man daraufhin das gewünschte Format wählen und bekommt dann angezeigt, wie das Bild dementsprechend zurecht geschnitten wird. Ist ein hochgeladenes Bild von zu schlechter Qualität, bekommt man dies sofort angezeigt und wird somit nicht zum Kauf eines minderwertigen Produkts gezwungen.

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Nachdem ich das Format ausgewählt hatte, ging eigentlich alles ziemlich schnell: Bezahlen kann man mit diversen Anbietern, von Kreditkarte über Paypal bis zur Sofortüberweisung sind eigentlich alle wichtigen Zahlungsmittel dabei ( nur Bitcoin fehlt noch ;) ). Überrascht hat mich, das die Zahlung sogar über den Google Käuferschutz abgewickelt werden kann. Mit dem hatte ich bisher nichts zu tun, aber er bietet grob gesagt eine Versicherung für bestellte Produkte bis zu einem bestimmten Wert an. Nach der Bestellung lief dann alles auch ziemlich schnell: Nur zwei Tage später kam ein Paket an, darin wohl behalten meine Fotoleinwand. Ich bin kein Experte, aber aus meinen Augen sieht der Druck sehr hochwertig aus. Die Leinwand ist sehr straff auf ein Holzgestell gespannt; so wie man es sich vorstellt. Die Farben stechen heraus und sehen fast besser aus als auf meinem Computerbildschirm. Laut Picanova hat die verwendete hochwertige Tinte auch eine Lebensdauer von 75 Jahren – auch wenn ich danach suchte, ich habe nichts an Picanova auszusetzen. Die Leinwand hängt mittlerweile direkt unter dem Schlüsselkasten, unweit der Eingangstüt, damit auch jeder meine Fotokünste bestaunen kann.

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Die Qualität der Leinwand ist ebenso wie der Kundenservice spitze. Und vor lauter Begeisterung hätte ich fast nicht erwähnt, dass für dich als Leser auch etwas drin ist: Denn auch du kannst eine kostenlose Leinwand bestellen und dich selbst von der Qualität überzeugen, lediglich für die Versandkosten (8,90€ für den ersten Artikel, alle weiteren sind Versandkostenfrei) musst du aufkommen. Dafür gehst du einfach auf Picanova.de und gibst bei der Bezahlung den Gutscheincode “PIC30X20″ an.

Meine Liebeserklärung an The Witcher 3 [Test]

Hätte man mich noch vor 2 Monaten gefragt, wie ich zu Rollenspielen stehe, wäre meine Antwort gewesen: “Rollenspiele sind nicht so mein Ding.” Begründet hätte ich das vor allem mit den Monstern und Fabelwesen, die man in den meisten Rollenspielen bekämpfen muss. Genauso wie ich nicht gerne Fantasy-Bücher lese oder -Filme schaue, kämpfe ich normalerweise auch nicht gerne in Videospielen gegen unrealistische Gegner. Viel lieber spiele ich da Spiele wie GTA oder Far Cry, in denen man ebenfalls offene Welten erkunden kann, es aber lediglich mit Menschen oder dem ein oder anderen Tier zu tun hat, nicht aber mit Drachen und Trollen. Selbstverständlich kann man Far Cry in gewisser Weise auch als Rollenspiel zählen, doch an die Rollenspiele Elemente des “Looten und Leveln” von Spielen wie eben The Witcher, Diablo oder The Elder Scrolls kommt es aber nicht heran.

Dieses Bild, das ich von Rollenspielen hatte, änderte sich dann auf einen Schlag vor etwas mehr als einem Monat, als die Computer Bild einen ersten Test veröffentlichte. Ich las den Text von einer riesigen Welt mit schier unbegrenzten Möglichkeiten, großen Städten wie abgelegenen Sümpfen und bekam sofort Lust, dieses Spiel auszuprobieren. Wie gesagt, das hätte ich selbst noch eine Woche vorher nicht für möglich gehalten, doch dieses Spiel löste etwas in mir aus.

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Keine 3 Tage später fing ich also an, mit Geralt (dem Protagonist der The Witcher-Serie) durch White Orchard zu reiten und das erste Gebiet zu erkunden (Das Spiel war von vornherein auf Englisch gestellt, und da mir die englischen Sprachversionen um einiges besser gefallen als die deutschen, ließ ich es auch hierbei). Sofort war ich begeistert von all den Sachen die man entdecken konnte: Überall lauerten auf der Karte Monsternester, Banditencamps oder bewachte Schätze. Im Gespräch mit einigen Bewohnern erhält man neue Aufträge (sogenannte Nebenquests) und durch das Lesen von Anzeigen an Tafeln, die in der ganzen Welt zu finden sind erweitert sich die Liste dieser verfügbaren Aufträge. Insgesamt gibt es mehrere hundert Haupt- und Nebenquests, die einen weit über 100 Stunden fesseln können. Ich spiele mittlerweile seit gut über 30 Stunden und habe noch lange nicht alles entdeckt.

Da es bereits genug Tests zu The Witcher 3 gibt. möchte ich mich vor allem mit dem beschäftigen, was mich selbst an dem Spiel erfreut hat. Hierzu gehören neben den hunderten Dingen, die man entdecken kann, vor allem auch Überraschungen, die das Spiel bereit hält. Es ist nicht nur so, dass jeder kleine Nebenquest, jede Höhle anders gestaltet ist. Man stolpert in der Welt auch hin und wieder über Dinge, die einem nicht einmal auf der Karte angezeigt werden. So lief ich letztens durch die Stadt Oxenfurt, als Geralt einen verwunderten Laut von sich gab. Da ich wusste, dass er das normalerweise nicht tut, schaltete ich meine Hexersinne ein (die einem farbig Dinge markieren, mit denen interagiert werden kann) und entdeckte in einer Mauer eine Notiz eines Spions. Diese entfachte einen kleinen Nebenquest, in dem ich eine Truhe mit wertvollen Inhalten finden konnte.

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Auch sonst ist das Spiel sehr lebendig und erinnert, trotz Monstern und Drachen, in vielerlei Hinsicht an das echte Leben: So kann man beispielsweise bei vielen Händlern Bücher oder Karten einkaufen. Liest man diese, eröffnen sich einem neue Möglichkeiten. Karten zeigen einem oft den Weg zu wertvollen Gegenständen, etwa wichtigen Rüstungsteilen, und das Lesen von Büchern ermöglicht einem teilweise, neue Kenntnisse über Monster und auch Tiere zu erlangen, die dann im Kampf sehr hilfreich sein können. Beispielsweise offenbart ein Blick in diese Notizen kurz vor einem Kampf, welche seiner vier Kräfte Geralt einsetzen soll, um seine Gegner besser nieder zu strecken.

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Mein Lobeslied auf das Spiel singe ich ab sofort mit einer Serie “Let’s Play Gwent” auf dem phimema Let’s Play-YouTube-Kanal, deren erste Folge ab sofort auf YouTube verfügbar ist: